Der „Eurovision Song Contest“ wurde 1956 ins Leben gerufen und ist heute eines der größten Musikevents weltweit. Ursprünglich als „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ gestartet, wuchs der Wettbewerb rasch und zog immer mehr Länder an. 2025 nahmen 37 Nationen teil, und rund 166 Millionen von Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgten das Event weltweit. Besonders auffällig sind die kreativen Bühneninszenierungen und die Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Sprachen. Der Eurovision Song Contest ist heute mehr als ein reiner Gesangswettbewerb. Als eines der größten TV-Unterhaltungsevents Europas ist der ESC auch ein kulturelles und gesellschaftliches Stimmungsbarometer, an dem sich regelmäßig Debatten über nationale Identität, Zugehörigkeit und politische Spannungen entzünden. Zugleich war der Wettbewerb für manche Künstler ein Karrieresprungbrett: ABBA gelang 1974 mit „Waterloo“ der internationale Durchbruch, Céline Dion gewann den Wettbewerb 1988 für die Schweiz.

In diesem Jahr fand bereits die 70. Ausgabe des ESC statt. Der Wettstreit wurde dieses Mal in Wien ausgetragen. Welche Nationen nahmen am Finale teil? Welche Songs präsentierten die Künstlerinnen und Künstler? Die Antworten auf diese Fragen sowie Infos zu Punkten, Platzierungen und Gewinner liefern wir Ihnen hier.

ESC-Gewinner 2026: Wer hat gewonnen

Die 27-jährige Sängerin DARA aus Bulgarien ist die Gewinnerin des diesjährigen ESC’s. Mit insgesamt 516 Punkten erreichte sie mit ihrem Song „Bangaranga“ den ersten Platz und setzte sich damit deutlich gegen die Konkurrenz durch. Überzeugt waren sowohl die Jury als auch das Publikum, denn 204 Punkte kamen von den Jurys und 312 von den Zuschauern. Damit gewinnt Bulgarien zum ersten Mal überhaupt den Contest und für alle anderen geht es im nächsten Jahr in die bulgarische Hauptstadt Sofia.

Ergebnisse beim ESC 2025: Punkte und Platzierungen für alle Länder

Die diesjährige Gewinnerin kommt aus Bulgarien. Deutschland hingegen erreichte lediglich den drittletzten Platz. Das sind die Punkte und Platzierungen der Länder im ESC-Finale:

1. Platz: Bulgarien – 516 Punkte 2. Platz: Israel – 343 Punkte 3. Platz: Rumänien – 296 Punkte 4. Platz: Australien – 287 Punkte 5. Platz: Italien – 281 Punkte 6. Platz: Finnland – 279 Punkte 7. Platz: Dänemark – 243 Punkte 8. Platz: Moldau – 226 Punkte 9. Platz: Ukraine – 221 Punkte 10. Platz: Griechenland – 220 Punkte 11. Platz: Frankfreich – 158 Punkte 12. Platz: Polen – 150 Punkte 13. Platz: Albanien – 145 Punkte 14. Platz: Norwegen – 134 Punkte 15. Platz: Kroatien – 124 Punkte 16. Platz: Tschechien – 113 Punkte 17. Platz: Serbien – 90 Punkte 18. Platz: Malta – 89 Punkte 19. Platz: Zypern – 75 Punkte 20. Platz: Schweden – 51 Punkte 21. Platz: Belgien – 36 Punkte 22. Platz: Litauen – 22 Punkte 23. Platz: Deutschland – 12 Punkte 24. Platz: Österreich – 6 Punkte 25. Platz: Vereinigtes Königreich – 1 Punkt

ESC 2026: Teilnehmer und Songs im Finale

Welche Nationen und Künstler im großen ESC-Finale auftraten, wurde erst nach den beiden Halbfinals entschieden. Vorab stand lediglich fest, welche Songs die Vertreter der „Big Five“-Länder präsentieren, da diese automatisch ins Finale einzogen. Ebenso war der Act aus dem Land des amtierenden Siegers ohne Vorentscheidung direkt im Finale dabei.

Das waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Songs im ESC-Finale:

Österreich: COSMÓ mit dem Song „Tanzschein“ Deutschland: Sarah Engels mit dem Song „Fire“ Frankreich: Monroe mit dem Song „Regarde!“ Italien: Sal Da Vinci mit dem Song „Per Sempre Sì“ Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER mit dem Song „Eins, Zwei, Drei“

Die übrigen Finalisten bildeten die jeweils zehn besten Acts aus den zwei Halbfinalen. Die folgenden Nationen qualifizierten sich für das ESC-Finale 2026:

Aus Halbfinale 1 waren die folgenden Acts im Finale:

Moldau: Satoshi mit dem Song „Viva, Moldova!“ Schweden: Felicia mit dem Song „My System“ Kroatien: Lelek mit dem Song „Andromeda“ Griechenland: Akylas mit dem Song „Ferto“ Finnland: Linda Lampenius x Pete Parkonnen mit dem Song „Liekinheitin“ Israel: Noam Bettan mit dem Song „Michelle“ Belgien: Essyla mit dem Song „Dancing On The Ice“ Litauen: Lion Ceccah mit dem Song „Sólo Quiero Más“ Polen: Alicja mit dem Song „Pray“ Serbien: Lavina mit dem Song „Kraj Mene“

Aus Halbfinale 2 waren die folgenden Acts im Finale:

Bulgarien: DARA mit dem Song „Bangaranga“ Rumänien: Alexandra Căpitănescu mit dem Song „Choke Me“ Tschechien: Daniel Zizka mit dem Song „CROSSROADS“ Zypern: Antigoni mit dem Song „JALLA“ Dänemark: Søren Torpegaard Lund mit dem Song „Før Vi Går Hjem“ Australien: Delta Goodrem mit dem Song „Eclipse“ Ukraine: LELÉKA mit dem Song „Ridnym“ Albanien: Alis mit dem Song „Nân“ Malta: AIDAN mit dem Song „Bella“ Norwegen: JONAS LOVV mit dem Song „YA YA YA“