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Wien (Österreich) – Dara (27) und ihr Song „Bangaranga“ siegten mit sagenhaften 516 Punkten beim Eurovision Song Contest und holten damit den Sieg in ihr Heimatland Bulgarien. Die Sängerin wird in ganz Europa gefeiert und auch Deutschland ist Fan. Das beruht auf Gegenseitigkeit, wie sie im BILD-Interview offenbart.
Vor allem die deutsche Hauptstadt hat es Dara angetan: „Ich liebe Berlin. Ich mag es so sehr, weil es all die großartigen Cafés und Plätze hat, an die ich gehen kann und die mich inspirieren.“
Berlin ist bekannt für sein besonderes Nachtleben, die Menschen sind extrovertiert und die Nächte lang, also ganz viel „Bangaranga“. Genau nach Daras Geschmack: „Die Leute, wie sie sich kleiden, den Stil, den sie haben, die Kunst-Community, die Clubs. Diese Dinge bewundere ich.“
Wie sehr sie Deutschland liebt, beweist ihr neuer Song: „Ich habe einen verrückten Song, der tatsächlich ‚Ich liebe dich‘ heißt. Ich kann es kaum erwarten, ihn gemeinsam mit meiner kommenden EP zu veröffentlichen“, so Dara aufgeregt.
Exklusiv: ESC-Siegerin im BILD-Interview: Hier erklärt Dara, warum sie Deutschland so liebt
Quelle: Matthis Kattnig, BILD17.05.2026
Dara sah ihren Sieg nicht kommen
Damit wird sich die Sängerin mit Sicherheit noch mehr in die deutschen Herzen singen. In ihrer Heimat Bulgarien muss sie das nicht mehr. 2015 wurde sie durch die bulgarische Version von „X Factor“ bekannt und landete anschließend zahlreiche Chart-Hits. Mit ihrem modernen Pop-Sound, auffälligen Musikvideos und Millionen Streams entwickelte sie sich besonders bei jungen Fans zum Superstar. In Bulgarien füllt Dara große Hallen, sitzt regelmäßig in TV-Shows und gilt als eines der bekanntesten Gesichter der aktuellen Popszene des Landes.

Dara beim ESC mit der Trophäe in der Hand
Foto: ddp/STT-Lehtikuva
Dennoch sah Dara ihre Chancen beim ESC nicht besonders groß: „Ich sah die Punkte für Bulgarien nicht hochgehen. Es hat erst Klick gemacht, als sie gesagt haben, dass ich gewonnen habe. Ich fühlte nicht, dass es passieren wird.“
Jetzt freut sie sich darauf, die Welt nächstes Jahr beim ESC in Sofia zu begrüßen. „Ich werde euch unsere Folklore zeigen, denn ich halte sie für ein unglaublich wertvolles Gut, das wir besitzen. Und ja: Ihr werdet garantiert Gänsehaut bekommen!“