Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Selenskyj bittet Trump um mehr Patriot-Raketen
Aktualisiert am 27.05.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 11 Min.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einer Patriot-Abschussrampe: Dem Land gehen die Flugabwehrraketen gegen russische Angriffe aus. (Archivbild) (Quelle: Jens Büttner/dpa/dpa-bilder)
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Die Ukraine braucht dringend mehr Flugabwehrraketen. Mehrere EU-Länder bestellen die russischen Botschafter ein. Alle Entwicklungen im Newsblog.
InhaltsverzeichnisSelenskyj bittet Trump um mehr Patriot-RaketenBundesregierung und EU bestellen russische Vertreter ein
Russisches Flugzeug soll Nato-Luftraum verletzt haben
Ein russischer Militärflieger soll in Finnlands Luftraum eingedrungen sein. Die Finnen haben schon einen Verdacht, was dahinterstecken könnte. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Selenskyj bittet Trump um mehr Patriot-Raketen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die USA um mehr Munition für das US-Luftabwehrsystem Patriot zur Verteidigung gegen russische Raketenangriffe ersucht. In einem Schreiben an den US-Präsidenten bat Selenskyj, „uns dabei zu helfen, dieses lebenswichtige Instrument zum Schutz vor dem russischen Terror“ zu sichern.
Militärische Lage in der Ukraine: Putin bleibt nur Terror
Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee die Ukraine und insbesondere die Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete Oreschnik ein, die nach Angaben aus Moskau mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann. Die Angriffe erfolgten, nachdem Russland der Ukraine vorgeworfen hatte, eine Berufsschule in der von Russland besetzten Region Luhansk angegriffen und dabei 21 Menschen getötet zu haben.
Am Montag kündigte Russland dann neue „systematische“ Angriffe auf Kiew an. Ausländer und Diplomaten würden daher aufgefordert, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. „Die Angriffe werden sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten zielen“, erklärte das russische Außenministerium. „Wir warnen ausländische Bürger, einschließlich des Personals diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen.“ Die Drohungen wurden international scharf verurteilt.
Bericht: Kreml droht, Armenien wegen EU-Plänen Gas abzudrehen
Kurz vor der Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien erhöht Russland den politischen und wirtschaftlichen Druck auf den langjährigen Partner, um dessen Annäherung an die EU zu verhindern. Moskau drohe mit der Kündigung eines günstigen Liefervertrags für Gas, Ölprodukte und unbearbeitete Diamanten, berichtete die russische Tageszeitung „Kommersant“.
Im Video | Drohne schlägt neben Traktor ein
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„Die andauernden praktischen Schritte zur Vertiefung der Zusammenarbeit Armeniens mit der Europäischen Union und das von der armenischen Regierung deklarierte Streben nach einem EU-Beitritt gefährden Russlands und Armeniens Kooperation bei Handel, Wirtschaft und Investitionen“, zitiert das Blatt einen Brief aus dem russischen Energieministerium an das armenische Infrastrukturministerium.
