Die USA und der Iran könnten eine Einigung erzielen, während die EU und Japan eine nachhaltige Lösung anstreben.

US-Präsident Donald Trump sagte, Washington und Teheran könnten nächste Woche eine Einigung erzielen. Foto: Reuters

Laut der Nachrichtenagentur TASS erklärte US-Präsident Donald Trump am 2. Juni, Washington und Teheran könnten nächste Woche eine Einigung erzielen. Er räumte jedoch ein, dass einige Aspekte des Abkommensentwurfs noch angepasst werden müssten, bevor beide Seiten einen endgültigen Konsens erreichen könnten.

Die Europäische Union (EU) fordert unterdessen die Fortsetzung und Ausweitung der Verhandlungen mit dem Iran im Anschluss an ein etwaiges Interimsabkommen zwischen Washington und Teheran, das auch Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Raketenprogramm und dem iranischen Atomwaffenarsenal umfassen würde.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, erklärte auf einer Pressekonferenz, es bestehe noch eine „fragile diplomatische Chance“, die vorübergehende Waffenruhe zu verlängern und die Gespräche über Kernfragen des iranischen Atomprogramms wieder aufzunehmen.

Frau Kallas betonte, dass die EU bereit sei, eine Rolle bei der Förderung einer nachhaltigen Lösung zu spielen, einschließlich wirtschaftlicher Unterstützungsmaßnahmen und Bedingungen für die kontrollierte Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran.

Die USA und der Iran könnten eine Einigung erzielen, während die EU und Japan eine nachhaltige Lösung anstreben.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian (rechts) und die japanische Premierministerin Sanae Takaichi. Foto: Kyodo

In Asien führte der japanische Premierminister Sanae Takaichi am 1. Juni ein Telefongespräch mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian und forderte ihn eindringlich auf, die sichere und freie Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Der japanische Premierminister betonte zudem seine Hoffnung, dass Teheran größtmögliche Flexibilität an den Tag legen werde, um so bald wie möglich eine entsprechende Vereinbarung zu erzielen, und erklärte, dass beide Seiten vereinbart hätten, künftig in engem Kontakt zu bleiben.

Der Iran äußerte den Wunsch, dass Tokio durch den Einsatz iranischer Finanzanlagen in Japan dazu beitragen solle, den Fluss lebenswichtiger Güter, darunter Lebensmittel, medizinische Ausrüstung und Medikamente, sicherzustellen.

Diese neuen diplomatischen Entwicklungen finden vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran statt, doch alle beteiligten Parteien betonen weiterhin die Priorität einer friedlichen Lösung, um eine Eskalation der Spannungen in der Region zu vermeiden.

Bich Hong

Quelle: https://baothanhhoa.vn/my-iran-co-the-dat-thoa-thuan-eu-nhat-ban-no-luc-thuc-day-giai-phap-ben-vung-289706.htm