Die Ankündigung erfolgte gleichzeitig durch den britischen Premierminister Keir Starmer, den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, im Anschluss an ein Treffen am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains.
Laut einer Sprecherin des britischen Premierministers betonten die Staats- und Regierungschefs, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Europa für die Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und den Wohlstand der gesamten Region unerlässlich sei.
Das Treffen war ursprünglich für den 13. Juli geplant, die Bekanntgabe eines konkreten Termins verzögerte sich jedoch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen den EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich des vorgeschlagenen Visaprogramms für junge Briten, die an Austausch- und Erfahrungsprogrammen teilnehmen.
Die Konferenz dürfte einen wichtigen Meilenstein beim Wiederaufbau der Beziehungen zwischen London und Brüssel markieren, fast zehn Jahre nach dem Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Premierminister Starmer sieht die Verbesserung der Beziehungen zur EU als entscheidenden Bestandteil seiner Strategie, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Lebenshaltungskosten im Inland zu senken.
Die britische Regierung strebt zudem Fortschritte mit der EU in einer Reihe von Bereichen an, darunter Handel, Stahlzölle, Lebensmittelstandards, Energie, Verteidigung und Sicherheitskooperation. Zuvor hatte Herr Starmer seine Hoffnung geäußert, dass die diesjährige Konferenz einen Durchbruch in den Beziehungen beider Seiten bringen und den Weg für eine vertiefte Zusammenarbeit in der Zukunft ebnen würde.
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