Letzte Woche stimmten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments für das Abkommen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Lockerung der Vorschriften für Nutzpflanzen, die mithilfe neuartiger gentechnisch veränderter Organismen (NGT) erzeugt wurden und im Dezember 2025 in Kraft treten sollen. Dieses von der Europäischen Kommission seit 2023 vorgeschlagene Rechtsdokument war Gegenstand langwieriger Verhandlungen, die wiederholt zu Blockaden führten.
Nach den neuen Bestimmungen werden viele gentechnisch veränderte Pflanzensorten von den strengen Vorschriften, die für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gelten, ausgenommen. Dadurch werden Forschung und Vermarktung von Pflanzensorten gefördert, die resistenter gegen Klimawandel und Schädlinge sind.

Die EU lockert die Vorschriften für gentechnisch veränderte Pflanzen, um die Entwicklung von Sorten zu fördern, die resistenter gegen Klimawandel und Schädlinge sind. Foto: Farmer’s Weekly.
Die Europäische Union ist der Ansicht, dass angesichts des zunehmenden Drucks auf den Agrarsektor durch Klimawandel, Schädlinge und sinkende Produktivität eine Reform des Rechtsrahmens notwendig ist. Neue Genomeditierungstechniken sollen dazu beitragen, Pflanzensorten zu entwickeln, die resistenter gegen Dürre, extreme Temperaturen und Schädlinge sind und gleichzeitig die Ressourceneffizienz verbessern.
Darüber hinaus möchte die EU auch die Lücke zu anderen Ländern wie den USA, Großbritannien und Argentinien verringern – Ländern, die bei der Anwendung der Genomeditierungstechnologie in der landwirtschaftlichen Produktion eine Vorreiterrolle einnehmen.
Nach der Zustimmung durch das Europäische Parlament wird die neue Verordnung voraussichtlich bald in Kraft treten und damit den Weg für die Entwicklung und Produktion von gentechnisch veränderten Pflanzen der nächsten Generation in Europa ebnen.
Quelle: https://nongnghiepmoitruong.vn/eu-noi-long-quy-dinh-doi-voi-cay-trong-chinh-sua-gen-d817406.html