TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Der THW Kiel und die TSV Hannover-Burgdorf sind bereits qualifiziert. Folgen ihnen zwei weitere deutsche Bundesliga-Klubs ins Viertelfinale der European League? Mit zwei völlig verschiedenen Ausgangspositionen gehen Titel-Verteidiger SG Flensburg-Handewitt und die MT Melsungen am Dienstagabend in die Rückspiele.

Flensburg und Melsungen wollen ins Viertelfinale der European League

Flensburg muss gegen den dänischen Vertreter SAH-Aarhus ab 18.45 Uhr (live bei Dyn/Anzeige) nach dem 38:32 im Hinspiel nun in eigener Halle einen Sechs-Tore-Vorsprung verteidigen. Trainer Aleš Pajović: „Ich will gar nicht über die sechs Tore Vorsprung kalkulieren. Das wäre nicht richtig. Die Konzentration gilt nur dem Rückspiel. Ich will unbedingt gewinnen und erwarte einen Heimsieg. Denn wir wollen uns für das Viertelfinale qualifizieren.“

Foto: BILD

Auch Melsungen muss sich gegen einen Dänen-Klub beweisen, gegen Fredericia HK nach dem 29:35 vom Auswärts-Hinspiel ab 20.45 Uhr (live bei Dyn/Anzeige) allerdings sechs Tore aufholen. Eine Auswärtstorregel gibt es nicht mehr. Bei Torgleichheit geht es nach 60 Minuten direkt ins Siebenmeterwerfen. Kapitän Timo Kastening verspricht: „Wir werden uns zerreißen, um ins Viertelfinale zu kommen.“

Die Viertelfinals sind für den 28. April und 5. Mai angesetzt. Klar ist schon jetzt: Flensburg würde auf den Bundesliga-Rivalen Hannover treffen und Melsungen auf den FC Porto (Portugal). Und der THW Kiel kämpft gegen den Sieger aus IFK Kristianstad (Schweden) gegen RK Nexe Nasice (Kroatien) um den Einzug ins Final4, das am 30. und 31. Mai in Hamburg stattfinden wird.