Laut UN-Zahlen sind 2026 bereits 2.676 Menschen auf Migrationsrouten gestorben oder werden vermisst. Auf allen Fluchtrouten im Mittelmeer wurden mehr Tote gezählt.

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Artikelzusammenfassung

Seit Jahresbeginn sind über 2.600 Menschen auf Migrationsrouten gestorben oder werden vermisst, wobei allein 1.570 Personen auf dem Weg nach Europa verschwunden sind. Die Zahl der Todesfälle auf dem Weg nach Europa ist im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent gestiegen. Die IOM-Koordinatorin Andrea Garcia Borja bezeichnet die Situation als „humanitäre Krise“. Trotz rückläufiger Ankünfte ist die Zahl der Todesfälle auf allen Fluchtrouten über das Mittelmeer gestiegen, wobei ein Drittel auf der zentralen Mittelmeerroute verzeichnet wurde. Die Seeroute bleibt weiterhin der gefährlichste Migrationsweg weltweit.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Migranten Todesfälle Mittelmeer Migration Europa IOM

Der Seeweg über das Mittelmeer ist 2026 laut der Internationalen Organisation für Migration nach wie vor der gefährlichste Migrationsweg weltweit.
© Sameer al-Doumy/​AFP/​Getty Images

Seit Jahresbeginn sind nach aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen (UN) mindestens 2.676 Menschen auf Migrationsrouten ums Leben gekommen oder werden vermisst. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte, sind allein 1.570 Menschen auf dem Weg nach Europa verschollen. Die Zahl der verunglückten Migrantinnen und Migranten mit Ziel Europa sei damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel (27 Prozent) gestiegen.

Andrea Garcia Borja, die IOM-Koordinatorin des »Missing Migrants Project«, sprach davon, dass Europa sich im »Zentrum einer humanitären Krise« befinde. Auf allen Fluchtrouten über das Mittelmeer sei in der ersten Jahreshälfte eine Zunahme der Todesfälle verzeichnet worden, obwohl die Zahl der dokumentierten Ankünfte im gleichen Zeitraum abgenommen habe. Jeder dritte Todesfall (32 Prozent) ereignete sich demnach auf der sogenannten zentralen Mittelmeerroute. Die Seeroute sei 2026 nach wie vor der gefährlichste Migrationsweg weltweit.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.