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Ab Februar 2027 gelten in der EU neue Regeln für Akkus in Geräten. Apple soll deshalb an zwei neuen Apple Pencils arbeiten, bei denen der Akku leichter gewechselt werden kann. Die EU-Batterieverordnung betrifft Geräte, die in Europa verkauft werden. Akkus müssen künftig einfacher austauschbar sein.
Mark Gurman berichtet bei „Bloomberg“, dass Apple zwei neue Pencil-Modelle entwickelt. Sie sollen bereits im kommenden Jahr erscheinen, zusammen mit neuen iPad-Pro-Modellen.
Nachfolger für Pencil Pro und Pencil (USB-C)
Ein neues Einsteiger-Modell läuft intern unter dem Codenamen B582. Es soll den aktuellen Apple Pencil (USB-C) ersetzen, der per USB-C-Anschluss geladen wird.
Das zweite Modell trägt den Codenamen B632. Es soll der Nachfolger des Apple Pencil Pro werden. Dieser bietet kabelloses Laden und zusätzliche Funktionen.
Dazu gehören Rotation, Drück-Geste, haptisches Feedback und die Einbindung in das „Wo ist?“-Netzwerk. Diese Extras fehlen dem USB-C-Modell.
Keine Nachfolger für ältere Modelle
Dass nur zwei neue Modelle genannt werden, deutet auf ein mögliches Ende des Apple Pencil der 1. und 2. Generation hin. Beide werden derzeit weiter verkauft.
Apple bietet sie an, weil ältere iPads sonst nicht vollständig abgedeckt wären. Die 1. Generation reicht bis zum iPad der 6. Generation zurück.
Der Apple Pencil (USB-C) funktioniert zwar mit vielen iPads. Die 2. Generation bietet aber zusätzliche Funktionen wie kabelloses Laden, Doppeltippen und Drucksensitivität.
EU-Regel kann Verkaufsstopp bedeuten
Sollte Apple die 1. und 2. Generation nicht überarbeiten, dürften sie ab dem 18. Februar 2027 nicht mehr in der EU verkauft werden.
In anderen Ländern könnte Apple die unveränderten Modelle weiter anbieten. Für Europa käme das aber faktisch einer Einstellung gleich.
Laut Gurman arbeitet Apple daran, die neuen Vorgaben zu erfüllen. Bisherige Pencil-Modelle gelten wie AirPods als kaum reparierbar.