urn:newsml:dpa.com:20090101:260724-935-1501220Vergrößern des BildesUS-Präsident Donald Trump schüttelt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Hand (Archivbild). (Quelle: Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/dpa)

Rubio betonte danach gegenüber Journalisten, für Fortschritte auf dem Weg zu einem Frieden in der Ukraine seien „neue Vorschläge und neue Ideen“ nötig. Er verwies auf schwere russische Verluste in jüngster Zeit sowie auf das Leid der ukrainischen Bevölkerung. Beide Seiten hätten daher ein Interesse an einem Ende des seit Februar 2022 währenden Krieges.

Raketenangriff auf Treffen der Rüstungsbranche – zehn Tote

Bei einem russischen Raketenangriff in der ukrainischen Hauptstadtregion Kiew sind mindestens zehn Menschen getötet und fast 100 weitere Menschen verletzt worden. Der Angriff mit einer ballistischen Rakete traf demnach ein Gelände, auf dem eine Veranstaltung der Rüstungsindustrie stattfand, wie ukrainische Behörden am Freitag mitteilten. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram, ein Rettungseinsatz in der Region Kiew sei im Gange.

Dem kommissarischen Gouverneur der Region Kiew, Ruslan Olijnyk, zufolge traf die Rakete laut ersten Erkenntnissen ein privates Übungsgelände, auf dem Veranstaltungen stattfanden. Der ukrainische Branchenverband Rat der Rüstungsindustrie teilte mit, dass Vertreter der Branche vor Ort gewesen seien. Der Verband sei jedoch nicht der Organisator der Veranstaltung gewesen. Zudem seien Informationen über den genauen Aufenthaltsort der Teilnehmer im Vorfeld nicht veröffentlicht worden.

Walerij Borowyk, der Gründer des ukrainischen Drohnenherstellers First Contact, erklärte gegenüber ukrainischen Medien, die Rakete habe ein Übungsgelände getroffen, auf dem eine Rüstungsmesse veranstaltet worden sei. Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko teilte mit, es sei ein Verfahren wegen des Verdachts auf Amtspflichtverletzung bei der Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung eingeleitet worden.

Russland stützt maue Wirtschaft mit weiterer Zinssenkung

Trotz gestiegener Inflationsgefahr hat Russlands Zentralbank den Leitzins weiter gesenkt und damit die von ukrainischen Angriffen lädierte Wirtschaft gestützt. Der geldpolitische Schlüsselsatz wurde um einen Viertelpunkt auf 14,00 Prozent zurückgenommen, wie die Währungshüter am Freitag in Moskau mitteilten. Die Notenbank verwies darauf, dass die Wirtschaft im zweiten Quartal nur moderat gewachsen sei. Zu Jahresbeginn war sie sogar um 0,2 Prozent geschrumpft. Für das Gesamtjahr erwartet die Zentralbank im besten Falle noch ein Wachstum von 1,0 Prozent, womöglich aber nur eine Stagnation.

Der deutliche Preisanstieg und die höheren Inflationserwartungen in den Sommermonaten seien vorwiegend auf Einzelfaktoren zurückzuführen, hieß es zur Teuerung. Die Verbraucherpreise haben im Juni um 6,0 Prozent zum Vorjahresmonat zugelegt.

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