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Rotterdam (Niederlande) – Bei der Explosion in einem Kraftstoffterminal ist im größten Hafen ein Mensch in Rotterdam gestorben. Zudem gab es mehrere Schwerverletzte. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag im Europoort, einem Teil des Rotterdamer Hafens.
Die Polizei ermittelt noch zur Ursache der Explosion. Es sei auch noch nicht klar, wie viele Menschen verletzt worden seien, sagte ein Behördensprecher. Die Untersuchungen an der Unglücksstelle laufen noch auf Hochtouren. Rettungskräfte rückten schnell an. Auch ein Sanitätshubschrauber war im Einsatz.
Wartungsarbeiten liefen schief
Ein Sprecher des betroffenen Unternehmens erklärte gegenüber Radio Rijnmond, dass Arbeiter an mehreren Rohrleitungen gearbeitet hätten. Möglicherweise ging dabei etwas schief. An einem Tank nahe der Leitungen sind deutliche Brandspuren zu sehen.

Hilfskräfte am Einsatzort
Foto: Killian Lindenburg/ANP/dpa
Reihe von Zwischenfällen
Laut „De Telegraaf“ kam es in Rotterdam am Vormittag zu weiteren Zwischenfällen. Demnach wurden alle Systeme der Esso-Raffinerie im Stadtteil Botlek abgeschaltet. Die Feuerwehr ist vor Ort. Laut Sicherheitsbehörden wurde zudem eine Störung im Hafen am Merseyweg gemeldet. Um was für eine Störung es sich handelt, wurde bislang nicht bekanntgegeben. Darüber hinaus brenne es in einem Umspannwerk an der Maasvlakte. Bislang scheint es keinen Zusammenhang zwischen allen Vorfällen in Rotterdam zu geben.