Die Flusspegel in Europa sind ungewöhnlich niedrig. Foto: Anadolu Die Flusspegel in Europa sind ungewöhnlich niedrig. Foto: Anadolu

Hitzewellen und Dürreperioden haben viele Kernkraftwerke in Frankreich, Ungarn und Rumänien gezwungen, ihre Kapazität zu reduzieren oder aufgrund niedriger Flusspegel und steigender Wassertemperaturen vorübergehend abzuschalten. In Rumänien musste das Kernkraftwerk Nuclearelectrica seinen einzigen in Betrieb befindlichen Reaktor wegen des rekordniedrigen Wasserstands der Donau vom Netz trennen.

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Die Triodos Bank schätzt, dass der heiße Sommer die europäische Wirtschaft in diesem Jahr rund 180 Milliarden Euro kosten könnte, was 1 % des BIP entspricht. Die Dürre verringert zudem die landwirtschaftliche Produktion, erhöht die Waldbrandgefahr und beeinträchtigt die Schifffahrt. In Deutschland könnte der niedrige Wasserstand des Rheins das BIP-Wachstum um 0,3 Prozentpunkte reduzieren.

Europa steht unterdessen vor dem Risiko stark steigender Energiepreise in diesem Winter. Die EU-Gasvorräte lagen am 11. August lediglich bei 59 % ihrer Kapazität und damit deutlich unter dem üblichen Niveau. Der europäische Referenzpreis für Erdgas-Futures stieg am 12. August auf 61 EUR/MWh und hat sich damit gegenüber dem Wert von 32 EUR/MWh im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 fast verdoppelt.

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Diese Situation ist umso besorgniserregender, als die Straße von Hormus weiterhin beeinträchtigt ist und dadurch die weltweiten LNG-Lieferungen gefährdet sind. Experten gehen davon aus, dass Europa Stromengpässe vermeiden kann, doch sollte die Straße von Hormus nicht bald wieder geöffnet werden, könnten die Energiepreise in diesem Winter stark ansteigen.

Vinh Trang – VNA

Quelle: https://dttc.sggp.org.vn/kinh-te-chau-au-doi-mat-cung-luc-2-cu-soc-post136667.html