Die internationale Jugendbegegnung „Vier Regionen für Europa“ zählt seit mehr als 20 Jahren zu den bedeutendsten Partnerschaftsprojekten des Bezirks Schwaben. Sie vereint junge Menschen aus Bayerisch-Schwaben, der Bukowina in Rumänien und der Ukraine sowie aus dem Département Mayenne in Frankreich. Dieses Treffen macht Europa für Jugendliche unmittelbar erlebbar. Mit dabei waren diesmal drei Jugendliche aus Illertissen.
Die Bezirksrätin Katja Ölberger aus Senden hat die deutsche Gruppe begleitet. Sie betont: „Diese Begegnung stärkt kulturelles Verständnis, fördert demokratische Werte und zeigt, wie wichtig grenzüberschreitende Partnerschaften für ein friedliches Miteinander sind.“ Unter anderem standen ein Basketballturnier, ein Fußballturnier und ein Kunstprojekt beim diesjährigen Treffen in der Stadt Fălticeni im Kreis Suceava im Nordosten Rumäniens auf dem Programm. Ölberger zufolge malten die Jugendlichen gemeinsam beeindruckende Bilder, die Vielfalt und europäische Freundschaft sichtbar machen. Oskar Müller aus Illertissen war einer der kreativen Jugendlichen.
2027 findet die Jugendbegegnung im Landkreis Neu-Ulm statt
Die Fußballmannschaft aus dem Bezirk Schwaben gewann nicht nur das Turnier, sondern wurde zusätzlich mit dem Fair‑Play‑Pokal ausgezeichnet. Die Bezirksrätin wertet das als Beweis für Teamgeist, Respekt und die beeindruckende Haltung der Jugendlichen. Benjamin Lassen und Taha Aydin aus Illertissen spielten in der Mannschaft mit.
„Ich bin unglaublich stolz auf unsere Jugendlichen und das Betreuerteam. Sie haben sportlich überzeugt und gleichzeitig gezeigt, wie Fairness, Respekt und europäische Freundschaft gelebt werden. Diese Begegnung zeigt, wie viel Zukunft in unserer Jugend steckt“, sagt Katja Ölberger, die auch Jugendbeauftragte des Bezirks ist. Ihr Fazit: Bei „Vier Regionen für Europa“ begegnen sich junge Menschen, die eindrucksvoll zeigen, wie sie voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten.
Im Jahr 2027 findet diese Jugendbegegnung im Landkreis Neu-Ulm statt. (AZ)