Bei der offiziellen Vertragsunterschrift 2024 lag das Mega-Event noch in ferner Zukunft – jetzt sind es nur noch knapp vier Jahre: 2030 richtet Dormagen das Europa-Schützenfest aus. Es wird ein Großereignis, die Stadt rechnet vom 9. bis 11. August 2030 mit bis zu 30.000 Besucherinnen und Besuchern.

Seitdem Dormagen den Zuschlag bekam und sich gegen Mitbewerber Paderborn-Schloß Neuhaus durchsetzte, läuft die Organisation des Festes auf Hochtouren – sogar ein eigener Verein wurde für die Koordination ins Leben gerufen, damit an den entscheidenden drei Tagen alles glattgeht.

Und die Vorbereitungen werden immer konkreter: Denn ab sofort tagt der Verein für das Europaschützentreffen in mehreren Räumen des Raphaelshauses. Die Jugendhilfeeinrichtung habe dem Verein Räumlichkeiten auf ihrem Gelände zur Verfügung gestellt, in denen künftig Vorstandssitzungen sowie die Treffen der verschiedenen Arbeitskreise stattfinden können, teilt das Jugendhilfezentrum an der Krefelder Straße mit.

Die Räume wurden extra mit Metaplan-Wänden, Flipcharts und weiterer Tagungsausstattung ausgestattet und nun offiziell ihrer neuen Nutzung übergeben. Die sieben Arbeitskreise des Vereins planen unter anderem die Programmgestaltung, Gästemanagement, Infrastrukturplanung, Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit sowie Sicherheits- und Logistikkonzepte.

„Durch die Mitwirkung an diesem bedeutenden Dormagener Ereignis rückt das Raphaelshaus wieder ein Stück näher an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt heran“, erklärt Marco Gillrath, Leiter des Raphaelshauses, den Schritt. Aber auch in vier Jahren will sich die Einrichtung aktiv an dem Europaschützentreffen beteiligen. So ist geplant, während der Veranstaltung ein internationales Jugendcamp für die zahlreichen jungen Schützen aus den teilnehmenden Nationen zu errichten.

Auch der Verein für das internationale Schützentreffen freut sich über die neuen räumlichen Möglichkeiten: Vorsitzender Manfred Klein betont, jede Unterstützung bei der Planung sei willkommen: „Wir freuen uns über alle Menschen, die ihre Erfahrungen und ihr Know-how in die Arbeit unserer Teams einbringen möchten.“