Die niederländische Grenzstadt Nimwegen bei Kleve will „Europäische Kulturhauptstadt“ im Jahr 2033 werden. Das haben der Bürgermeister Hubert Bruls und seine Beigeordneten im Rathaus nun dem Rat der Studentenstadt vorgeschlagen. Der Titel und der Weg dorthin könnten dazu beitragen, den Stolz auf die Stadt zu stärken, neue Kooperationen zu schaffen und die positive Entwicklung von Nimwegen und der Region voranzutreiben, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Stadt.

Im Jahr 2033 stellen die Niederlande und Italien die Europäischen Kulturhauptstädte. Bis Ende des Jahres müssen niederländische Städte entscheiden, ob sie sich bewerben möchten. Nach einem Auswahlverfahren wird Ende 2028 bekannt gegeben, welche Stadt im Jahr 2033 den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ tragen darf.

Bürgermeister Hubert Bruls wirbt für die Initiative

Die Bewerbung biete die Möglichkeit, gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern, Künstlern, Bildungseinrichtungen, gesellschaftlichen Organisationen, der Wirtschaft und Behörden zu untersuchen, wie sich Nimwegen weiterentwickeln kann, heißt es. Und die Stadt teilt mit: „Das kann zu neuen Kooperationen führen, unsere kulturelle Infrastruktur stärken und wirtschaftliche Impulse schaffen.“

Der Verwaltungschef wirbt energisch für den Vorstoß. „Unserer Meinung nach sollten wir es versuchen. Die Bewerbung um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2033 bietet Nimwegen die Möglichkeit, mithilfe der Kultur an einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt und der Region zu arbeiten“, sagt der christdemokratische Bürgermeister Hubert Bruls. „Das ist notwendig, denn die Stadt wächst und der Druck auf den verfügbaren Raum und die Lebensqualität nimmt zu. Es geht also nicht nur darum, was wir im Jahr 2033 präsentieren, sondern vor allem darum, was wir gemeinsam in Bewegung setzen können.“

Ob Nimwegen tatsächlich kandidiert, entscheidet die Lokalpolitik im Herbst dieses Jahres.