09.09.2026

Das Weekly Oil Bulletin der Europäischen Kommission, veröffentlicht am 2026-09-09, zeigt, dass die Verbraucherpreise für Mineralölprodukte in der gesamten Europäischen Union in der Woche bis zum 2026-09-07 im Vergleich zur Vorwoche gestiegen sind. Das Bulletin, das die Preise einschließlich Abgaben und Steuern erfasst, deckt eine Reihe von Produkten ab, darunter Benzin, Diesel, Heizöl, Schweröl und Autogas.

Beim EU-gewichteten Durchschnitt stieg der Preis für Euro-Super-95-Benzin um 91,68 Euro pro 1000 Liter auf 2041,67, während der Preis für Dieselkraftstoff um 68,24 Euro auf 2107,39 zulegte. Heizöl verzeichnete unter den EU-Durchschnittswerten den größten Wochenanstieg und kletterte um 122,29 Euro auf 1595,24. Schweröl mit niedrigem Schwefelgehalt fiel dagegen um 33,75 Euro auf 668,18, während Schweröl mit hohem Schwefelgehalt um 39,57 Euro auf 570,54 stieg. Autogas (LPG) als Kraftstoff stieg leicht um 4,58 Euro auf 850,28.

Im Euroraum waren ähnliche Trends zu beobachten. Euro-Super-95-Benzin kostete durchschnittlich 2099,85, ein Anstieg um 73,33 Euro, und Dieselkraftstoff durchschnittlich 2137,69, ein Anstieg um 39,33 Euro. Heizöl stieg im Euroraum um 122,83 Euro auf 1578,75, während Schweröl mit niedrigem Schwefelgehalt um 35,64 Euro auf 688,07 fiel. Autogas (LPG) als Kraftstoff stieg leicht um 2,24 Euro auf 888,80.

Unter den einzelnen Mitgliedstaaten verzeichnete Österreich den größten Wochenanstieg bei Euro-Super-95-Benzin mit einem Plus von 128,00 Euro auf 1912,00 und bei Dieselkraftstoff mit einem Plus von 133,00 Euro auf 2126,00. Belgien meldete einen deutlichen Sprung bei Heizöl mit einem Anstieg um 185,40 Euro auf 1438,90. Der Preis für Schweröl mit niedrigem Schwefelgehalt in Litauen stieg um 113,11 Euro auf 1472,26, der höchste beobachtete Wert für dieses Produkt. Im Gegensatz dazu blieben die Preise für Benzin und Diesel in Bulgarien unverändert bei 1,00 bzw. 1571,20, ohne wöchentliche Bewegung.

Die Produktvergleiche des Bulletins zeigen, dass der höchste beobachtete Preis für Euro-Super-95-Benzin im Euroraum bei 2099,85 lag, während der niedrigste in Bulgarien bei 1,00 verzeichnet wurde, mit sechs Anstiegen und keinen Rückgängen unter den Ländern mit Vorwochendaten. Bei Dieselkraftstoff hatte Belgien mit 2254,24 den höchsten Preis, Bulgarien mit 1571,20 den niedrigsten, mit sieben Anstiegen und keinen Rückgängen. Heizöl reichte von einem Höchstwert von 2128,24 in Litauen bis zu einem Tiefstwert von 1410,55 in Irland, ebenfalls mit sieben Anstiegen. Schweröl mit niedrigem Schwefelgehalt verzeichnete drei Anstiege und zwei Rückgänge, mit dem höchsten Wert in Litauen und dem niedrigsten in Belgien. Die Daten für Schweröl mit hohem Schwefelgehalt beschränkten sich auf den EU-Durchschnitt, der gestiegen ist. Autogas (LPG) als Kraftstoff verzeichnete vier Anstiege, mit dem höchsten Wert im Euroraum und dem niedrigsten in Italien.