{"id":12003,"date":"2026-04-15T19:22:09","date_gmt":"2026-04-15T19:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/12003\/"},"modified":"2026-04-15T19:22:09","modified_gmt":"2026-04-15T19:22:09","slug":"eu-anbieter-schnueren-gemeinsames-notsystem-bei-cloudabschaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/12003\/","title":{"rendered":"EU-Anbieter schn\u00fcren gemeinsames Notsystem bei Cloudabschaltung"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/EU-providers-bundle-joint-emergency-system-for-cloud-shutdown-11258328.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>SUSE, Elemento Cloud, Cubbit und StorPool Storage versprechen mit ihrer Notfallwiederherstellungsl\u00f6sung f\u00fcr Cloudnutzer eine europ\u00e4ische Antwort auf das vieldiskutierte Szenario einer m\u00f6glichen Abschaltung von US-Clouddiensten. L\u00f6sungen aus dem rein europ\u00e4ischen Cloud-IT-Stack sollen sicherstellen, dass dieser Moment nicht zum Ende der Betriebst\u00e4tigkeit f\u00fchren m\u00fcsse, so das Versprechen der vier Unternehmen. Die Planung f\u00fcr ein normales Ausfallszenario soll dabei dazu f\u00fchren, dass auch im Extremfall des Kill-Switches der Betrieb nicht \u00fcber l\u00e4ngere Zeit unterbrochen werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ein Einstieg in den US-Ausstieg?<\/p>\n<p>Cubbit, das sich unter anderem als S3-kompatible Objektspeicher-Alternative positioniert, kooperiert schon l\u00e4nger mit dem Anbieter von Cloudverwaltungsm\u00f6glichkeiten Elemento Cloud. Linux-Pionier SUSE bringt Expertise in Open-Source-Software f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden ein. Und StorPool aus Bulgarien ist als vierter Partner Teil des nun vorgestellten Projekts, der sich unter anderem auf die Nutzung von Standardhardware f\u00fcr softwaredefinierte Speicherl\u00f6sungen spezialisiert hat, die hochperformant sein sollen.<\/p>\n<p>Mit der nun angek\u00fcndigten gemeinsamen Initiative soll daher ein Einstieg in Ausstiegsszenarien aus anderen Cloud-Systemen einfacher werden. Mit dem <a href=\"https:\/\/blog.cubbit.io\/sovereign-disaster-recovery-pack\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u201eSovereign Disaster Recovery Pack\u201c<\/a> solle \u201eein konkreter, betrieblicher Bedarf\u201c befriedigt werden, schildert Cubbit-Co-CEO Alessandro Cillario die Idee. Diesen Bedarf h\u00e4tten einige gro\u00dfe EU-Unternehmen zuvor ge\u00e4u\u00dfert. Ein SUSE-Vertreter erkl\u00e4rte, man wolle zeigen, dass Europa nicht nur \u00fcber die Komponenten, sondern auch \u00fcber den \u201ekompletten, betriebskritischen Stack\u201c verf\u00fcge. Weitere Unternehmen sollen in den kommenden Wochen ihre Dienste ebenfalls in das Produkt der nun angek\u00fcndigten Zusammenarbeit integrieren k\u00f6nnen, k\u00fcndigten die Unternehmen an.<\/p>\n<p>Zuletzt hatten unter anderem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/AWS-Neue-Stoerungen-bei-Rechenzentren-in-Bahrain-nach-Drohnenaktivitaet-11222070.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angriffe auf AWS-Rechenzentren in der Golfregion<\/a> die Frage der Datensicherheit im Katastrophenfall noch einmal anders akzentuiert. Die seit l\u00e4ngerem laufende Debatte dreht sich sonst vor allem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Souveraenitaet-Wildberger-will-weniger-Microsoft-und-Palantir-11257484.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">um m\u00f6gliche Unabh\u00e4ngigkeit europ\u00e4ischer Infrastrukturen von Anbietern mit Hauptsitz in den USA<\/a>. L\u00f6sungen zur Weiterbetriebsf\u00e4higkeit von cloudbetriebenen Anwendungen und Verf\u00fcgbarkeit von in Cloudspeichern gelagerten Daten auch im Katastrophenfall k\u00f6nnen zudem je nach anwendbarer Regulierung auch gesetzlich vorgeschrieben sein.<\/p>\n<p>Cloud-Markt soll st\u00e4rker reguliert werden<\/p>\n<p>Die Anbieter k\u00fcndigten ihr gemeinsames Vorgehen zum \u201eEuropean Data Summit\u201c der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Berlin an. Dort diskutierten Vertreter von Politik, Beh\u00f6rden, Unternehmen, Forschern und Nichtregierungsorganisationen auch \u00fcber m\u00f6gliche L\u00fccken im europ\u00e4ischen Regulierungsrahmen. Insbesondere im Gesetz \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Digital-Markets-Act\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Digitale M\u00e4rkte (DMA)<\/a> identifiziert eine anl\u00e4sslich der Veranstaltung ver\u00f6ffentlichte Studie Nachbesserungsbedarf. Cloud-Angebote als Kombination aus Speicher- und Diensteangeboten sollten st\u00e4rker der wettbewerblichen Kontrolle unterliegen, so das Fazit <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/einzeltitel\/-\/content\/gatekeeper-in-der-cloud\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">einer Studie im Auftrag der KAS<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:axk@heise.de\" title=\"Axel Kannenberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">axk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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