{"id":13044,"date":"2026-04-17T16:53:09","date_gmt":"2026-04-17T16:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/13044\/"},"modified":"2026-04-17T16:53:09","modified_gmt":"2026-04-17T16:53:09","slug":"klare-worte-in-bozen-eu-will-illegale-migration-massiv-eindaemmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/13044\/","title":{"rendered":"Klare Worte in Bozen: EU will illegale Migration massiv eind\u00e4mmen"},"content":{"rendered":"<p>Illegale Migration eind\u00e4mmen, Schutzbed\u00fcrftige besser sch\u00fctzen und gezielt Fachkr\u00e4fte in die Europ\u00e4ische Union holen: Diese Ziele standen im Mittelpunkt des Forums Sicherheit und Migration, das am 17. April im NOI Techpark in Bozen stattfand. Ehrengast war EU-Kommissar Magnus Brunner, der dabei klare Worte zur k\u00fcnftigen Migrationspolitik fand.<\/p>\n<p>Sie sprachen beim Forum im NOI Techpark \u00fcber Sicherheit und Migration in der EU und in Italien: der EU-Abgeordete Herbert Dorfmann (im Bild von links), Regierungskommissarin Maddalena Travaglini, EU-Kommissar Magnus Brunner und Landeshauptmann Arno Kompatscher. (Foto: LPA\/Fabio Brucculeri)<\/p>\n<p>                Fokus auf Reform und Kontrolle                                    <\/p>\n<p>Brunner betonte, dass die europ\u00e4ische Migrationspolitik auf klaren Eckpfeilern beruhe. Im Zentrum stehe eine umfassende Reform des europ\u00e4ischen Asylsystems, die bis Juni vollst\u00e4ndig in Kraft treten soll. \u201eDamit schaffen wir Kontrolle und bringen unser europ\u00e4isches Haus in Ordnung\u201c, erkl\u00e4rte der EU-Kommissar. Die Reform sehe schnellere Verfahren direkt an den Au\u00dfengrenzen, einen st\u00e4rkeren Grenzschutz sowie mehr Solidarit\u00e4t f\u00fcr besonders betroffene Mitgliedsstaaten wie Italien vor.<\/p>\n<p>Landeshauptmann Arno Kompatscher verwies in seinen Gru\u00dfworten auf die Entwicklungen seit der Syrienkrise 2015. Mit dem Migrationspakt habe das EU-Parlament ein Gesetz verabschiedet, das illegale Einwanderung zur\u00fcckdr\u00e4ngen und legale Migration auf eine gemeinsame Grundlage stellen soll.<\/p>\n<p>Auch EU-Abgeordneter Herbert Dorfmann unterstrich, dass Migration weiterhin notwendig sei \u2013 unter anderem aufgrund der demografischen Entwicklung. Gleichzeitig m\u00fcsse das Ziel sein, illegale Ank\u00fcnfte m\u00f6glichst zu reduzieren und legale Wege klar zu regeln. Ein automatisches Recht auf Einreise aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden werde es jedoch nicht geben.<\/p>\n<p>                Zusammenarbeit mit Drittstaaten im Fokus                                    <\/p>\n<p>Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie ist laut Brunner die verst\u00e4rkte Kooperation mit Drittstaaten. Partnerschaften sollen gezielt ausgebaut werden, um illegale Migration zu verhindern, Schleppernetzwerke zu bek\u00e4mpfen und R\u00fcckf\u00fchrungen von Personen ohne Schutzanspruch durchzusetzen.<\/p>\n<p>Regierungskommissarin Maddalena Travaglini erl\u00e4uterte, dass auch die italienische Strategie eng an jene der EU angelehnt sei. Dazu z\u00e4hlen ein verst\u00e4rkter Grenzschutz, schnellere Ausweisungsverfahren sowie diplomatische Bem\u00fchungen, um Migration bereits in den Herkunftsl\u00e4ndern einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Brunner machte deutlich, dass die Kontrolle \u00fcber Migration bei Europa liegen m\u00fcsse: \u201eDenn wir in Europa m\u00fcssen dar\u00fcber entscheiden, wer nach Europa kommen darf und hierbleiben kann \u2013 und nicht die Menschenschlepper.\u201c Wer kein Aufenthaltsrecht habe, m\u00fcsse die EU verlassen. Mit Blick auf Mittelmeer\u00fcberquerungen stellte er klar: \u201eIllegale Migration hat mit Menschlichkeit nichts zu tun, im Gegenteil.\u201c<\/p>\n<p>                Modernes Grenzsystem soll Sicherheit erh\u00f6hen                                    <\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem neuen europ\u00e4ischen Grenzmanagementsystem, das laut Brunner weltweit einzigartig sei. Dieses erfasse Ein- und Ausreisen aller Drittstaatsangeh\u00f6rigen. Seit Oktober seien bereits \u00fcber 60 Millionen Personen registriert und die Einreise von 700 Personen verhindert worden, die ein Sicherheitsrisiko dargestellt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Brunner ist klar: Das System st\u00e4rke nicht nur den Au\u00dfengrenzschutz, sondern auch das Vertrauen in den Schengenraum und die Handlungsf\u00e4higkeit der Europ\u00e4ischen Union insgesamt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Illegale Migration eind\u00e4mmen, Schutzbed\u00fcrftige besser sch\u00fctzen und gezielt Fachkr\u00e4fte in die Europ\u00e4ische Union holen: Diese Ziele standen im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13045,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1780,1784,21,22,356,1782,1785,143,1777,266,1778,34,1781,289,1776,1775,1779,1783,1674],"class_list":{"0":"post-13044","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-chronik","9":"tag-diskussion","10":"tag-eu","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-mediengeschehen","14":"tag-meinung","15":"tag-nachrichten","16":"tag-nordtirol","17":"tag-oesterreich","18":"tag-osttirol","19":"tag-politik","20":"tag-presseklick","21":"tag-sport","22":"tag-suedtirol","23":"tag-unsertirol24","24":"tag-ut24","25":"tag-ut24-blog","26":"tag-welt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13044","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13044"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13044\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13044"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13044"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}