{"id":15740,"date":"2026-04-22T07:24:13","date_gmt":"2026-04-22T07:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/15740\/"},"modified":"2026-04-22T07:24:13","modified_gmt":"2026-04-22T07:24:13","slug":"elektroautobauer-lucid-deutschland-ist-schluesselmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/15740\/","title":{"rendered":"Elektroautobauer Lucid: Deutschland ist Schl\u00fcsselmarkt"},"content":{"rendered":"<p>Lawrence Hamilton, Europa-Chef von Lucid, zeigt sich im Gespr\u00e4ch mit dem Portal Autoflotte beim Ausbau der US-Marke in der Region und besonders in Deutschland zuversichtlich. Der Manager begann seine Laufbahn bei Daewoo und arbeitete sp\u00e4ter unter anderem f\u00fcr Mazda Europe, Mitsubishi, Kia in England, Toyota in Saudi-Arabien und Hyundai in Kanada. Vor seinem Wechsel zu Lucid war er Managing Director bei Genesis Europe.<\/p>\n<p>Neben der Oberklasselimousine <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/modelle\/lucid-air\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Air<\/a> positioniert sich Lucid mit dem mehr als f\u00fcnf Meter langen SUV <a href=\"https:\/\/ecomento.de\/modelle\/lucid-gravity\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gravity<\/a> in einem weiteren Segment, in dem etablierte deutsche Premiumhersteller vertreten sind. Hamilton sieht in dem Modell ein Elektroauto mit dem Potenzial, Kunden in Deutschland zu begeistern. Er nennt gro\u00dfe Reichweite, hohe Ladegeschwindigkeit, viel Platz, Vielseitigkeit und eine Performance auf Supersportwagen-Niveau als pr\u00e4gende Merkmale.<\/p>\n<p>\u201eFirst Seven-Seater-Supercar\u201c<\/p>\n<p>Als besondere Eigenschaft hebt Hamilton hervor, dass der Gravity sieben Erwachsene bequem unterbringen k\u00f6nne. F\u00fcr das Elektro-SUV verwendet Lucid die Bezeichnung \u201eFirst Seven-Seater-Supercar\u201c. Zugleich bleibt die Einstiegsversion Touring laut dem Manager unter der Schwelle von 100.000 Euro, sodass der steuerliche Vorteil bei Dienstwagen genutzt werden kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lucid hat Deutschland in Europa eine doppelte strategische Bedeutung. Hamilton: \u201eWir wissen, dass der deutsche Automarkt der anspruchsvollste der Welt ist\u201c, besonders im Luxussegment. Der Aufbau einer hohen Reputation hierzulande solle helfen, das Prestige der Marke global zu festigen. Zugleich verweist der Lucid-Manager auf das Volumen, da Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Automarkt Europas sei.<\/p>\n<p>Noch in diesem Jahr will der US-Elektroautobauer die Produktion von drei Mittelklasse-Modellen starten. Ziel ist es nach Angaben Hamiltons, Werte wie Fahrdynamik, Design und Effizienz in eine Klasse mit deutlich h\u00f6heren St\u00fcckzahlen zu \u00fcbertragen. Konkrete Verkaufszahlen nennt er nicht, betont aber die Erwartung, im Mittelklasse-Segment eine gute Position einzunehmen.<\/p>\n<p>Die mittelgro\u00dfen Modelle f\u00fcr Europa sollen im Lucid-Werk in Saudi-Arabien gebaut werden. Hamilton bezeichnet den Standort als das erste vollwertige Automobilwerk, das dort entstanden ist. Bei den beiden ersten Mittelklasse-Fahrzeugen handelt es sich demnach um die Crossover-Modelle Cosmos und Earth.<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6chste Effizienz, viel Platz und starke Performance\u201c<\/p>\n<p>Das Modell Cosmos richtet sich nach Hamiltons Worten an Kunden, die \u201eh\u00f6chste Effizienz, viel Platz und starke Performance\u201c erwarten. Der Earth sei f\u00fcr Menschen \u201emit einem noch ausgepr\u00e4gteren Abenteuergeist\u201c gedacht und \u00fcbertrage die typischen Fahreigenschaften und die Effizienz der Marke in ein robusteres Konzept. Zum dritten Modell nennt Hamilton noch keine Details.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich pr\u00e4sentierte das Unternehmen zudem den Zweisitzer Lunar. Hamilton beschreibt das Fahrzeug als Konzeptwagen, der die Ambitionen von Lucid beim Thema Robotaxi unterstreichen soll. Da Robotaxis nach seiner Einsch\u00e4tzung \u00fcberwiegend von Einzelpersonen oder Paaren gebucht werden, setze Lucid auf eine kompakte Gr\u00f6\u00dfe. Einen festen Startpunkt nennt der Manager nicht und verweist auf die laufende Konzeptphase. Im Bereich autonomes Fahren arbeitet Lucid nach Angaben Hamiltons intensiv mit dem Fahrdienstvermittler Uber und dem Technologieunternehmen f\u00fcr autonomes Fahren Nuro zusammen. <\/p>\n<p>F\u00fcr Europa und Deutschland bis zum Ende der Dekade formuliert Hamilton ambitionierte, seiner Meinung nach aber realistische Ziele bei Verk\u00e4ufen und Marktanteilen, ohne Zahlen zu nennen. Einen negativen Einfluss der aktuellen politischen Lage auf die globale Situation sieht er nicht. <\/p>\n<p>Mit Blick auf ausl\u00e4ndische Premiummarken, die sich in Europa schwertun, sagt Lucius Europa-Chef: \u201eAlle bisherigen Premium-Modelle im E-Auto-Business kommen von traditionellen Herstellern. Wir sind ein Player, der auf einem wei\u00dfen Blatt Papier beginnen konnte, kompromisslos.\u201c Lucid verf\u00fcge heute \u00fcber die fortschrittlichsten Technologien auf dem Elektroantriebs- und Batteriesektor. \u201eDas wird sich herumsprechen und unser Markenimage weiter festigen.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lawrence Hamilton, Europa-Chef von Lucid, zeigt sich im Gespr\u00e4ch mit dem Portal Autoflotte beim Ausbau der US-Marke in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15741,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,6625,194],"class_list":["post-15740","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-start-up","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15740\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}