{"id":16481,"date":"2026-04-23T02:21:09","date_gmt":"2026-04-23T02:21:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/16481\/"},"modified":"2026-04-23T02:21:09","modified_gmt":"2026-04-23T02:21:09","slug":"elektroauto-vorreiter-tesla-sieht-baldige-eu-zulassung-fuer-neues-assistenzsystem-auto-mobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/16481\/","title":{"rendered":"Elektroauto-Vorreiter &#8211; Tesla sieht baldige EU-Zulassung f\u00fcr neues Assistenzsystem &#8211; Auto &#038; Mobil"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Austin (dpa) &#8211; Der Elektroautobauer Tesla rechnet damit, dass sein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem, das Fahrern weitgehend die Steuerung abnehmen soll, in den kommenden Monaten in der ganzen EU zugelassen wird. Man sei nach der Genehmigung in den Niederlanden gut f\u00fcr eine EU-weite Zulassung im laufenden Quartal aufgestellt, sagte Finanzchef Vaibhav Taneja nach der Vorlage von Quartalszahlen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Fahrer in den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> k\u00f6nnen die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Software\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Software<\/a> mit dem vollen Namen \u201eFull Self-Driving (\u00dcberwacht)\u201c bereits seit einigen Jahren nutzen. Tesla musste dem urspr\u00fcnglichen Namen Full Self-Driving (\u00fcbersetzt etwa: komplett selbstfahrend) den einschr\u00e4nkenden Zusatz hinzuf\u00fcgen, weil die Software eben noch nicht autonom fahren kann und die Fahrer weiter die Verantwortung tragen. Vor allem in der Anfangszeit berichteten sie noch von vielen Fehlern, inzwischen verweist Firmenchef Elon Musk auf weitreichende Verbesserungen. Tesla hat aktuell 1,28 Millionen Abo-Kunden f\u00fcr FSD &#8211; 180.000 mehr als vor drei Monaten.<\/p>\n<p>Jahrelange Versprechen\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Musk k\u00fcndigt auch bereits seit rund einem Jahrzehnt an, dass Serien-Teslas mit FSD tats\u00e4chlich autonom fahren werden. Nun \u201esch\u00e4tzte\u201c er, dass diese un\u00fcberwachte FSD-Version in den USA \u201ewahrscheinlich im vierten Quartal\u201c eingef\u00fchrt werde. Zugleich schr\u00e4nkte Musk ein, dass Tesla die Software nur schrittweise verf\u00fcgbar machen werde, wenn man sie f\u00fcr eine bestimmte Region f\u00fcr sicher befinde. Wagen mit \u00e4lteren Computern, die auch schon als FSD-f\u00e4hig verkauft wurden, werde Tesla in \u201eMinifabriken\u201c umr\u00fcsten m\u00fcssen, sagte Musk.<\/p>\n<p>Robotaxis und Roboter<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Musk behauptet, dass die Zukunft von Tesla in selbstfahrenden Robotaxis und humanoiden Robotern anstelle des Autoverkaufs liegen werde. Derzeit startet Tesla die Produktion seines Robotaxi-Fahrzeugs mit dem Namen Cybercab. Es ist ein Zweisitzer, der ohne Lenkrad und Pedale auskommen soll. Da \u201e90 Prozent der Meilen\u201c mit einer oder zwei Personen im Auto gefahren w\u00fcrden, werde der Cybercab auf lange Sicht wahrscheinlich den Gro\u00dfteil der Tesla-Produktion ausmachen, sagte Musk.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/f7b8055e-a3a5-4a07-be81-974e93f37878.jpg\"   alt=\"So stellt sich Elon Musk die Zukunft von Tesla vor. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>So stellt sich Elon Musk die Zukunft von Tesla vor. (Archivbild) Andrej Sokolow\/dpa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In diesem Jahr will Tesla auch die Produktion seiner humanoiden Roboter mit dem Namen Optimus starten. Der Konzern stellt seine gr\u00f6\u00dferen Automodelle S und X ein &#8211; und auf der dadurch frei werdenden Fl\u00e4che im kalifornischen Fremont will Tesla stattdessen mit der Zeit eine Million Roboter pro Jahr bauen. Musk betonte allerdings, dass die Produktion nur langsam anlaufen werde, da es eine neue Technik sei.<\/p>\n<p>Starke Konkurrenz\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Tesla will sowohl bei Robotern als auch bei Robotaxis in M\u00e4rkte vorsto\u00dfen, in denen es bereits starke Konkurrenten gibt. Vor allem bei selbstfahrenden Autos ist die Google-Schwesterfirma Waymo mit ihren Robotaxis weit voraus. Waymo sei etwa 50 Mal gr\u00f6\u00dfer, betonte etwa der langj\u00e4hrige Tech-Analyst und Investor Gene Munster. Musk setzt unter anderem auf einen Kostenvorteil, weil er nur mit Kameras und ohne die teureren Laser-Radare auskommen will, die die Umgebung von Fahrzeugen abtasten. Allerdings zweifeln viele Experten und Konkurrenten an, dass damit verl\u00e4ssliches autonomes Fahren m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Wieder besseres Gesch\u00e4ft nach R\u00fcckg\u00e4ngen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Zukunftsvisionen von Musk sind teuer. Tesla erh\u00f6hte die Prognose f\u00fcr die Kapitalausgaben in diesem Jahr auf 25 Milliarden Dollar &#8211; von den erst vor drei Monaten vorhergesagten 20 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Finanzieren muss Tesla das vor allem aus dem Gesch\u00e4ft mit dem Autoverkauf &#8211; und das l\u00e4uft nach den Absatzr\u00fcckg\u00e4ngen im vergangenen Jahr wieder besser. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 22,39 Milliarden Dollar. Der Gewinn wuchs um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar. Die weltweiten Tesla-Auslieferungen kletterten im Jahresvergleich um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge. Im Vorjahresquartal waren die Auslieferungen noch um 13 Prozent gefallen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Elektroauto-Vorreiter hat seine europ\u00e4ische Fabrik in Gr\u00fcnheide bei Berlin, wo der Bestseller Model Y gebaut wird. Dort gab es im ersten Quartal laut Taneja die bisher h\u00f6chste Produktion von mehr als 61.000 Fahrzeugen. Das Werk ist aktuell auf eine Kapazit\u00e4t von mehr als 375.000 Wagen j\u00e4hrlich ausgelegt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260423-930-981062\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Austin (dpa) &#8211; Der Elektroautobauer Tesla rechnet damit, dass sein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem, das Fahrern weitgehend die Steuerung abnehmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16482,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[218,1678,9073,3125,1759,1330,5722,21,22,838,5134,385,228,194],"class_list":{"0":"post-16481","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-ausland","9":"tag-auto","10":"tag-auto-mobil","11":"tag-automobilindustrie","12":"tag-computer","13":"tag-digital","14":"tag-elektroindustrie","15":"tag-eu","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-internet","18":"tag-software","19":"tag-sueddeutsche-zeitung","20":"tag-technologie","21":"tag-usa"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16481\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}