{"id":17227,"date":"2026-04-24T05:06:11","date_gmt":"2026-04-24T05:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/17227\/"},"modified":"2026-04-24T05:06:11","modified_gmt":"2026-04-24T05:06:11","slug":"renten-in-europa-haben-unsere-nachbarn-im-alter-mehr-geld-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/17227\/","title":{"rendered":"Renten in Europa: Haben unsere Nachbarn im Alter mehr Geld?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Zum anderen gibt es die Betriebsrente. Etwa 90 Prozent der Arbeitnehmer k\u00f6nnen dar\u00fcber verf\u00fcgen. Arbeitgeber bezahlen im Schnitt zwei Drittel, Arbeitnehmer ein Drittel der Beitr\u00e4ge. Erg\u00e4nzend gibt es individuelle Rentenversicherungen. Arbeitnehmer ohne Betriebsrente sind im Alter oft auf staatliche Beihilfen angewiesen. Das gesetzliche Rentenalter liegt inzwischen bei 67 Jahren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Schweiz hat wie Deutschland drei Renten-S\u00e4ulen: Die staatliche S\u00e4ule, eine zweite S\u00e4ule, die im Berufsleben von Arbeitnehmer und Arbeitgeber best\u00fcckt wird, und eine dritte S\u00e4ule, die steuerbeg\u00fcnstigte Privatvorsorge. Finanziert wird die staatliche Rente durch Einzahlungen und Steuerbeitr\u00e4ge. Eine Beitragsbemessungsgrenze gibt es nicht. Das hei\u00dft, Menschen mit hohen Einkommen zahlen hohe Summen in die Rentenkasse, w\u00e4hrend Anspr\u00fcche gedeckelt sind. Die h\u00f6chstm\u00f6gliche Rente bei vollen Beitragsjahren aus der ersten S\u00e4ule liegt zurzeit bei 2.520 Franken (rund 2.750 Euro) im Monat. Das Rentenalter f\u00fcr Frauen wird gerade schrittweise auf das der M\u00e4nner angehoben: auf 65. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Zahlung aus der zweiten S\u00e4ule variiert stark, je nach Versicherung. Durchschnittlich haben Rentner aus erster und zweiter S\u00e4ule umgerechnet rund 4.800 Euro im Monat, Rentnerinnen rund 3.200 Euro. Dazu kommen die w\u00e4hrend des Berufslebens angesparten Betr\u00e4ge aus der dritten S\u00e4ule. Das h\u00f6rt sich viel an, aber die Lebenshaltungskosten sind auch hoch &#8211; ebenso wie die Krankenkassenbeitr\u00e4ge, die Rentner meist ohne Zusch\u00fcsse tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">In <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/themen\/schweden\/&quot;}\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/schweden\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweden<\/a> kann man ab einem bestimmten Alter selbst entscheiden, wann man in Rente geht. Aktuell geht das etwa f\u00fcr die Jahrg\u00e4nge ab 1963 fr\u00fchestens mit 64 Jahren. Die Zahl ist an die Lebenserwartung gekoppelt, sie d\u00fcrfte also steigen. In der Regel f\u00e4llt die Rente umso h\u00f6her aus, je mehr jemand verdient und je sp\u00e4ter die Person in Rente geht. Alle zahlen ein \u2013 auch Beamte und Selbstst\u00e4ndige.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Ein weiterer Unterschied zu Deutschland: die sogenannte Pr\u00e4mienrente. Von insgesamt 18,5 Prozent Rentenbeitrag geht der gr\u00f6\u00dfte Teil in ein umlagefinanziertes System wie in Deutschland, aber 2,5 Prozent in die Pr\u00e4mienrente. Die wird in Fonds angelegt, die die Schweden selbst ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen. Treffen sie keine Wahl, landet das Geld im staatlichen Standardfonds.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">In <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/themen\/frankreich\/&quot;}\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/frankreich\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> gingen Menschen Ende 2023 im Schnitt im Alter von 62 Jahren und 9 Monaten in Rente. Ausgezahlt wurde im Schnitt eine Rente von 1.666 Euro brutto im Monat. In dem Jahr war unter massiven Protest beschlossen worden, das gesetzliche Rentenalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre anzuheben. Diese Anhebung wurde inzwischen ausgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum anderen gibt es die Betriebsrente. Etwa 90 Prozent der Arbeitnehmer k\u00f6nnen dar\u00fcber verf\u00fcgen. 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