{"id":19699,"date":"2026-04-29T03:22:10","date_gmt":"2026-04-29T03:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/19699\/"},"modified":"2026-04-29T03:22:10","modified_gmt":"2026-04-29T03:22:10","slug":"extremwetter-in-fast-ganz-europa-klimabericht-zeigt-umkehrchance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/19699\/","title":{"rendered":"Extremwetter in fast ganz Europa \u2013 Klimabericht zeigt Umkehrchance"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/klimawandel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klimawandel<\/a> zeigt sich in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa<\/a> immer deutlicher: Der Kontinent erlebte 2025 unter anderem einen enormen R\u00fcckgang der Schnee- und Eisbedeckung, D\u00fcrren, Hitzewellen, Waldbr\u00e4nde und Meereserw\u00e4rmung, vieles davon auf Rekordniveau. Das fasst der Bericht \u00fcber den Zustand des Klimas in Europa 2025 von der Weltwetterorganisation WMO und dem EU-Klimawandeldienst Copernicus zusammen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mindestens 95 Prozent des Kontinents h\u00e4tten vergangenes Jahr \u00fcberdurchschnittliche Temperaturen verzeichnet, hei\u00dft es in dem Bericht. Er best\u00e4tige, dass sich Europa seit 1980 zweimal so schnell wie der globale Durchschnitt erw\u00e4rmt habe, \u201ewas Europa zum sich schnellsten erw\u00e4rmenden Kontinent der Welt macht\u201c, sagte WMO-Generalsekret\u00e4rin Celeste Saulo.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass die Temperaturen in Europa besonders stark steigen, liegt unter anderem daran, dass sich die atmosph\u00e4rische Zirkulation ge\u00e4ndert hat, sagt Samantha Burgess vom Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen. Das beg\u00fcnstige im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sommer\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sommer<\/a> Hitzewellen.<\/p>\n<p>Eine Chance durch saubere Luft und mehr Sonnenstrahlen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zudem sei die Luft sauberer geworden. Es gebe weniger kleine Partikel, an denen sich Wolken bilden. So erreiche mehr Sonnenstrahlung die Erdoberfl\u00e4che. Darin liege aber auch eine Chance: Die Produktion von klimafreundlicher Solarenergie k\u00f6nne steigen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Erzeugung von Energie aus Wasserkraft werde dagegen langfristig unter der Wetterentwicklung leiden &#8211; wegen der schmelzenden Gletscher und niedrigen Wasserst\u00e4nde. Konsequenzen k\u00f6nne es auch f\u00fcr Atomkraftwerke geben, wenn sie mangels K\u00fchlwasser die Leistung vor\u00fcbergehend drosseln oder Reaktoren abschalten m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schlie\u00dflich warnen die Experten vor dem Verlust der Artenvielfalt durch den Klimawandel. Es werde in der EU zwar einiges getan. Aber: \u201eDie Fortschritte in Europa m\u00fcssen beschleunigt werden, damit mehr und bessere Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt ergriffen werden k\u00f6nnen\u201c, teilen Copernicus und die WMO mit.<\/p>\n<p>Br\u00e4nde, Emissionen, Hitzetage      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Gr\u00fcnde zur Eile mehren sich: Die durchschnittliche Temperatur an der Meeresoberfl\u00e4che sei zum vierten Mal in Folge rekordhoch gewesen, hei\u00dft es in dem Bericht. Br\u00e4nde h\u00e4tten mehr als eine Million Hektar verbrannt, so viel wie nie zuvor. Nie seit Beginn der Aufzeichnungen h\u00e4tten Deutschland, Spanien, Zypern, Gro\u00dfbritannien und die Niederlande so hohe Luftverschmutzung durch Waldbr\u00e4nde erlebt. 70 Prozent der Fl\u00fcsse h\u00e4tten weniger Wasser gef\u00fchrt als das langj\u00e4hrige Mittel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mindestens 95 Prozent des Kontinents h\u00e4tten \u00fcberdurchschnittlich hohe Temperaturen erlebt, mit 21 Hitzetagen in Folge in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/norwegen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Norwegen<\/a>, Schweden und Finnland. Im Polarkreis sei es teils mehr als 30 Grad warm gewesen. Die Schneebedeckung lag habe fast ein Drittel unter dem langj\u00e4hrigen Mittel gelegen, das gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild habe 139 Milliarden Tonnen Eis verloren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr dieses Jahr ist dem Bericht zufolge eine weitere Verschlimmerung der klimatischen Lage in Europa zu bef\u00fcrchten. Es sei wahrscheinlich, dass ab der Jahresmitte das Klimaph\u00e4nomen El Ni\u00f1o wieder zum Tragen komme, sagte WMO-Generalsekret\u00e4rin Saulo. 2024 hatte El Ni\u00f1o zu globalen Temperaturrekorden beigetragen.<\/p>\n<p>1,5-Grad-Ziel vor\u00fcbergehend nicht zu halten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Kontinent heize sich seit den 1980er Jahren doppelt so schnell auf wie die Welt als Ganzes, sagte Saulo. F\u00fcr sie ist klar: \u201eDer Rekordanstieg der Treibhausgase bedeutet, dass es in den n\u00e4chsten Jahren praktisch unm\u00f6glich sein wird, die globale Erw\u00e4rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.\u201c Das war ein Ziel der Weltklimakonferenz in Paris. 2024 lag der Wert bereits bei etwa 1,55 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau, 2025 waren es 1,48 Grad. Wichtig seien robuste Klimaschutzma\u00dfnahmen, um die \u00dcberschreitung so niedrig und so kurz wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Klimawandel wird ma\u00dfgeblich durch den menschlichen Aussto\u00df von Treibhausgasen wie CO2 und Methan verursacht. Um die dadurch ausgel\u00f6ste Erderw\u00e4rmung zu beschr\u00e4nken, m\u00fcsste der Verbrauch der fossilen Energietr\u00e4ger Kohle, \u00d6l und Gas rasch sinken. Neben einem Umstieg auf Sonnen- und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/windkraft\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Windkraft<\/a> z\u00e4hlt der Ausbau der Stromnetze und Batteriespeicher zu den wirksamen Ma\u00dfnahmen gegen die Erderw\u00e4rmung.<\/p>\n<p>Europa nutzt mehr Strome aus erneuerbaren als fossilen Energien      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Europa wurde laut dem Bericht 2025 das dritte Jahr in Folge mehr Strom aus erneuerbaren Energien genutzt als fossile Energien. Die Erneuerbaren machten demnach 46,4 Prozent von Europas Stromerzeugung aus.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAber das ist nicht ausreichend. Wir m\u00fcssen das beschleunigen\u201c, erkl\u00e4rte der Klima-Berater des Klimadienstes der Europ\u00e4ischen Kommission, Dusan Chrenek. In den vergangenen Wochen haben die Folgen des Iran-Kriegs die weitverbreitete Abh\u00e4ngigkeit von \u00d6l und Gas wieder in den Blickpunkt ger\u00fcckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Klimawandel zeigt sich in Europa immer deutlicher: Der Kontinent erlebte 2025 unter anderem einen enormen R\u00fcckgang der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19700,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[24,10230,6,5734,10232,10221,2277,10234,10233,5373,10231,10229],"class_list":["post-19699","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-24","tag-bericht","tag-europa","tag-europaeer","tag-grad","tag-klimabericht","tag-klimawandel","tag-klimawandeldienst","tag-kontinent","tag-temperatur","tag-wmo","tag-zeigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19699"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19699\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}