{"id":22582,"date":"2026-05-04T10:38:09","date_gmt":"2026-05-04T10:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/22582\/"},"modified":"2026-05-04T10:38:09","modified_gmt":"2026-05-04T10:38:09","slug":"verbraucherschuetzer-kritik-gefaehrliche-produkte-weiterhin-auf-online-marktplaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/22582\/","title":{"rendered":"Verbrauchersch\u00fctzer-Kritik: Gef\u00e4hrliche Produkte weiterhin auf Online-Marktpl\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Trotz eines EU-weiten Verbots werden auf Online-Marktpl\u00e4tzen weiterhin gef\u00e4hrliche oder rechtswidrige Produkte angeboten und landen damit auch in den digitalen Einkaufsk\u00f6rben deutscher Verbraucher. Eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt das Ausma\u00df des Problems: Allein im November 2025 l\u00f6schten die f\u00fcnf meistbesuchten Online-Marktpl\u00e4tze in Deutschland EU-weit fast 70 Millionen Angebote, darunter knapp 30 Millionen Produkte, die als unsicher oder verboten eingestuft wurden. Dabei h\u00e4tten diese Produkte nie online gestellt werden d\u00fcrfen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-04\/wirtschaft-temu-shein-arbeitsplaetze-deutschland-gxe\" data-ct-label=\"Shoppingplattformen: Mehr als 40.000 Arbeitspl\u00e4tze wohl wegen Temu und Shein weggefallen\" data-uuid=\"e0cefcb0-d019-4207-b477-3dde01c59eac\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Shoppingplattformen:<br \/>\n                        Mehr als 40.000 Arbeitspl\u00e4tze wohl wegen Temu und Shein weggefallen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-04\/meta-eu-kommission-facebook-instagram-minderjaehrige-gxe\" data-ct-label=\"Jugendschutz: EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden Kinderschutzes\" data-uuid=\"72a5c5ad-36d7-4cf4-94ce-ff797fb146d4\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Jugendschutz:<br \/>\n                        EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen mangelnden Kinderschutzes<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-04\/ursula-von-der-leyen-app-alterspruefung-jugendschutz-social-media-gxe\" data-ct-label=\"Social Media: Ursula von der Leyen wirbt f\u00fcr EU-App zur Alterskontrolle im Internet\" data-uuid=\"d7c22579-fe3d-4809-b2aa-29d6a4a852a3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Social Media:<br \/>\n                        Ursula von der Leyen wirbt f\u00fcr EU-App zur Alterskontrolle im Internet<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ramona Pop, Vorst\u00e4ndin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sagte, auch Produkte, f\u00fcr die es bereits offizielle Sicherheitswarnungen gebe, w\u00fcrden im Netz verkauft. \u00abWir haben zum Beispiel ein mit Blei verseuchtes Kuscheltier gefunden, das online angeboten wurde, obwohl bereits seit fast drei Jahren eine Warnung vorlag. Das ist schlicht gef\u00e4hrlich.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Pop forderte die Europ\u00e4ische Kommission auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr den Online-Handel zu versch\u00e4rfen. Plattformbetreiber sollten alle Angebote mit den offiziellen Sicherheitswarnungen abgleichen, und zwar bevor die Produkte online gehen. \u00abUnsichere Produkte d\u00fcrfen gar nicht erst zum Verkauf angeboten werden. Auch die Produkte, die bereits online sind, m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfiger \u00fcberpr\u00fcft werden, als das bisher der Fall ist.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p>                Rasierer trotz Warnmeldung vier Jahre online        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Grundlage der Analyse der Verbrauchersch\u00fctzer sind Daten aus der sogenannten Transparenzdatenbank, die auf Grundlage des europ\u00e4ischen Digitalgesetzes DSA (Digital Services Act) eingerichtet wurde. Danach m\u00fcssen Plattformen wie <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/amazon\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amazon<\/a>, eBay, Temu, Otto und AliExpress ihre L\u00f6schentscheidungen offenlegen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> verpflichtet Online-Marktpl\u00e4tze dazu, ihre Angebote stichprobenweise mit den Warnmeldungen des europ\u00e4ischen Schnellwarnsystems Safety Gate abzugleichen. Auf diesem Portal k\u00f6nnen Beh\u00f6rden vor gef\u00e4hrlichen Produkten warnen. Die vzbv-Analyse zeigt: Bei den rund 30 Millionen Produkten, die im November als unsicher oder verboten eingestuft wurden, nahmen die f\u00fcnf Plattformen lediglich in 759 F\u00e4llen ausdr\u00fccklich Bezug auf eine Warnmeldung von Safety Gate.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In drei Vierteln dieser F\u00e4lle seien die Angebote trotz bestehender Warnung online gestellt worden, monieren die Verbrauchersch\u00fctzer. Im Durchschnitt lagen die Warnungen zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung demnach bereits seit 338 Tagen vor &#8211; oft sogar deutlich l\u00e4nger. So sei etwa ein Rasierer \u00fcber vier Jahre lang zum Kauf angeboten worden, obwohl im Safety Gate vor Stromschlag durch einen mangelhaften Adapter und unzureichende Isolierung gewarnt wurde.\n<\/p>\n<p>                        Kritik an l\u00fcckenhaften Kontrollen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Ansicht des vzbv sind die derzeitigen Pr\u00fcfmechanismen v\u00f6llig unzureichend. Aktuell erlaubt die EU-Gesetzgebung den Plattformen, Angebote lediglich stichprobenartig und oft erst nach der Ver\u00f6ffentlichung zu kontrollieren. \u00abEine nachgelagerte stichprobenartige \u00dcberpr\u00fcfung der Angebote reicht offensichtlich nicht aus\u00bb, kritisierte Pop. T\u00e4glich w\u00fcrden weiterhin kontaminierte Kleidung oder gef\u00e4hrliche Elektronikartikel verkauft.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Sprecher von Amazon teilte auf Nachfrage mit: \u00abAmazon h\u00e4lt sich an die Vorgaben des Digital Services Act und teilt dessen Ziel, ein sicheres, vorhersehbares und vertrauensw\u00fcrdiges Einkaufsumfeld zu schaffen. Wir halten dies f\u00fcr wichtig f\u00fcr alle Akteure im Einzelhandel.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260504-930-31037\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz eines EU-weiten Verbots werden auf Online-Marktpl\u00e4tzen weiterhin gef\u00e4hrliche oder rechtswidrige Produkte angeboten und landen damit auch in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22583,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[502,11123,21,22,584,144,11122,11121,4478],"class_list":{"0":"post-22582","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-amazon","9":"tag-einkaufskorb","10":"tag-eu","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-kritik","13":"tag-news","14":"tag-ramona-pop","15":"tag-verbraucherschuetzer-kritik","16":"tag-verbraucherzentrale"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}