{"id":23458,"date":"2026-05-05T06:21:13","date_gmt":"2026-05-05T06:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/23458\/"},"modified":"2026-05-05T06:21:13","modified_gmt":"2026-05-05T06:21:13","slug":"parmelin-trifft-europas-fuehrung-zwischen-crans-montana-eu-handel-und-g7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/23458\/","title":{"rendered":"Parmelin trifft Europas F\u00fchrung &#8211; Zwischen Crans-Montana, EU-Handel und G7"},"content":{"rendered":"<p>Parmelin trifft Europas F\u00fchrung | 5. Mai 2026<\/p>\n<p>Der Schweizer Bundespr\u00e4sident hat am Montag den Europagipfel in Armenien f\u00fcr bilaterale Gespr\u00e4che genutzt. Mit der italienischen Regierungschefin Georgia Meloni sprach er \u00fcber die ereignete Brandkatastrophe an Silvester im Wallis, mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen \u00fcber Stahlschutzmassnahmen und mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron \u00fcber den G7-Gipfel in \u00c9vian.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8fj\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10GV02c001d5808080b300001201n8fj.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00BG11900bb58080800000001201n8fj.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Norwegens Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re, der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni (vlnr) am Gipfel der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan, Armenien. Auch die Schweiz ist mit dem Schweizer Bundespr\u00e4sident Guy Parmelin vertreten.\"\/><\/p>\n<p>Norwegens Ministerpr\u00e4sident Jonas Gahr St\u00f8re, der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni (vlnr) am Gipfel der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan, Armenien. Auch die Schweiz ist mit dem Schweizer Bundespr\u00e4sident Guy Parmelin vertreten.Fotos: keystone<\/p>\n<p class=\"pg\">Die Brandkatastrophe von Crans-Montana VS stand im Zentrum des Gespr\u00e4chs mit Meloni, wie Parmelin Schweizer Medienschaffenden in Eriwan sagte. Er habe ihr best\u00e4tigt, dass der Bundesrat die Frage nach der Verrechnung der Spitalleistungen angehen werde. Dabei werde sich der Bundesrat auf die rechtlichen Bestimmungen st\u00fctzen, sagte der Bundespr\u00e4sident weiter. Mit Meloni habe er zudem vereinbart, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden beider L\u00e4nder in Kontakt bleiben w\u00fcrden. Beim Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht kamen 41 Menschen ums Leben, 115 Personen wurden teils schwer verletzt. Unter den Opfern waren auch italienische Staatsangeh\u00f6rige.<\/p>\n<p>43 Staats- und Regierungschefs in Eriwan<\/p>\n<p class=\"pg\">Das Gespr\u00e4ch dauerte laut Parmelin etwa f\u00fcnf bis zehn Minuten und fand am Rande des Treffens der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in der armenischen Hauptstadt statt. Dieses vereint alle europ\u00e4ischen Staaten bis auf Russland und Belarus. Weiter sind auch die Spitzen der Europ\u00e4ischen Union (EU), des Europarats, des Nordatlantikpaktes (Nato) und der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Teil davon. Am achten Treffen der EPG war mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney erstmals ein Nichteurop\u00e4er als Gast am Anlass. Dieser findet zweimal j\u00e4hrlich statt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8fk\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10GU02c001d5808080b300001201n8fk.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00YV126b0c478080800000001201n8fk.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Guy Parmelin und Ursula von der Leyen m\u00fcssen am 14. Juni telefonieren, sollte die Volksinitiative \u00abKeine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)\u00bb angenommen werden.\"\/><\/p>\n<p>Guy Parmelin und Ursula von der Leyen m\u00fcssen am 14. Juni telefonieren, sollte die Volksinitiative \u00abKeine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)\u00bb angenommen werden.<\/p>\n<p>\u00abKeine gute L\u00f6sung\u00bb beim Stahl<\/p>\n<p class=\"pg\">Mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen sprach Parmelin \u00fcber die geplanten Stahlschutzmassnahmen der EU. Das werde \u00abnicht so einfach\u00bb, sagte der Bundespr\u00e4sident und Wirtschaftsminister dazu. Die Europ\u00e4ische Kommission schlage \u00abkeine gute L\u00f6sung vor\u00bb. Die Europ\u00e4ische Union plant, ab dem 1. Juli neue Stahlschutzmassnahmen einzuf\u00fchren. Diese sehen unter anderem etwa halb so viele zollfreie Einfuhrmengen vor wie bis anhin. Die geplante Massnahme betrifft auch die Schweiz. Der Bundesrat und die EU-Kommission m\u00fcssten im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO neue Quoten verhandeln.<\/p>\n<p>Parmelin ruft bei Ja am 14. Juni Br\u00fcssel an<\/p>\n<p class=\"pg\">Auf eine Frage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA dazu, ob die Volksinitiative \u00abKeine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)\u00bb thematisiert wurde, antwortete Parmelin, dass er bei einer Annahme der Initiative am 14. Juni mit von der Leyen telefonieren werde. Bei einem Nein brauche es keinen Anruf. Die Initiative zur Eind\u00e4mmung des Bev\u00f6lkerungswachstums in der Schweiz sieht als letzte Konsequenz die K\u00fcndigung des Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und der EU vor. K\u00fcrzlich sagte von der Leyen, sie vertraue darauf, dass die Schweiz als verl\u00e4ssliche Partnerin ihren internationalen Verpflichtungen gegen\u00fcber der EU nachkommen werde.<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch \u00fcber G7-Gipfel in \u00c9vian<\/p>\n<p class=\"pg\">Parmelin sprach gegen Ende des Anlasses auch mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Macron. Mit ihm habe er \u00fcber die Organisation des G7-Gipfeltreffens in \u00c9vian gesprochen. Da der Ort am Genfersee nahe bei Genf liege, m\u00fcsste etwa das Thema der Sicherheit koordiniert werden. Die Gespr\u00e4che w\u00fcrden in dieser Sache in einer Arbeitsgruppe aufgenommen. Parmelin selber sollte am Anlass der G7 auch eingeladen werden, wie er sagte. Er w\u00fcrde am Gala-Diner teilnehmen. Wann das genau sei, wisse er noch nicht. Die G7 vereint die sieben gr\u00f6ssten demokratischen Wirtschaftsl\u00e4nder der Welt. Es sind dies die USA, Japan, Deutschland, das Vereinigte K\u00f6nigreich, Frankreich, Italien und Kanada.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8fl\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10G102c001d5808080b300001201n8fl.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00BH12c00c808080800000001201n8fl.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Wo der Europarat im 2027 in der Schweiz tagen wird, sondiert Guy Parmelin noch aus. \"\/><\/p>\n<p>Wo der Europarat im 2027 in der Schweiz tagen wird, sondiert Guy Parmelin noch aus. <\/p>\n<p>Europagipfel in der Schweiz<\/p>\n<p class=\"pg\">Mit dem Pr\u00e4sidenten des Europ\u00e4ischen Rates, Ant\u00f3nio Costa, sprach der Bundespr\u00e4sident \u00fcber das kommende Treffen der EPG in der Schweiz. Dieses soll in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2027 stattfinden. Das Team von Costa spielt in der EPG eine wichtige Rolle. Das gleiche Thema besprach Parmelin auch mit dem irischen Regierungschef, Micheal Martin, denn Irland organisiert das n\u00e4chste Treffen diesen Herbst. Parmelin mache sich dazu etwa Gedanken, welche Themen im Zentrum stehen sollten, wie das Format genau ausgestaltet werde und so weiter. Wo das Treffen in der Schweiz stattfinden werde, stehe noch offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Parmelin trifft Europas F\u00fchrung | 5. 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