{"id":26629,"date":"2026-05-08T13:19:17","date_gmt":"2026-05-08T13:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/26629\/"},"modified":"2026-05-08T13:19:17","modified_gmt":"2026-05-08T13:19:17","slug":"deshalb-koennte-google-die-spam-regeln-in-der-eu-aendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/26629\/","title":{"rendered":"Deshalb k\u00f6nnte Google die Spam-Regeln in der EU \u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t\t\t                    \tM\u00f6glicherweise passt Google eine j\u00fcngere Spam-Richtlinie in der EU an, um der EU-Kommission gerecht zu werden. Publisher k\u00f6nnten profitieren, Bad Actors aber auch.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>SEOs aufgepasst: Google erw\u00e4gt, die sogenannte Site Reputation Abuse-Praktik \u2013 auch als Parasite <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/lexikon\/definition-suchmaschinenoptimierung-seo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SEO<\/a> bekannt \u2013 in der EU wieder zu erlauben. 2024 sorgte Google mit einem <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/core-update-neue-spam-policies-google\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">gro\u00dfen Spam-Richtlinien-Update<\/a> daf\u00fcr, dass die Praktiken Expired <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/lexikon\/definition-domain\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Domain<\/a> Abuse, Scaled Content Abuse und Site Reputation Abuse abgestraft werden. Bei <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/lexikon\/definition-spam\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spam<\/a> Updates wie j\u00fcngst im M\u00e4rz 2026 und auch losgel\u00f6st davon kann es zu Ranking-Abstufungen und manuellen Ma\u00dfnahmen von Google kommen, wenn Seitenbetreiber:innen auf diese Praktiken setzen. <\/p>\n<p>Bei der Site Reputation Abuse-Praktik setzen Dritte ihre Inhalte bei Publishern mit gro\u00dfer Autorit\u00e4t und Reichweite ein, um von der First Party Page zu profitieren. Das untersagt Google also, muss sich aber in der EU daf\u00fcr Kritik von Publishern und der EU-Kommission stellen. Denn durch diese Spam-Richtlinie werden auch Seiten abgestraft, die Drittinhalte oder Verzeichnisse von Affiliates oder anderen Partner:innen beherbergen. Und das gilt laut EU-Kommission als legitime Umsatzma\u00dfnahme, die Google mit der Richtlinie torpediere. Daher wurde im November 2025 <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_25_2675\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">ein Verfahren gegen Google eingeleitet<\/a>, das pr\u00fcfen soll, ob das Unternehmen gegen den Digital Markets Act verst\u00f6\u00dft. In der Information dazu hie\u00df es, dass eine Kompatibilit\u00e4t des EU-Gesetzes und der Google-Richtlinie nicht ausgeschlossen, dass aber eine Pr\u00fcfung vonn\u00f6ten sei. So hie\u00df es etwa: <\/p>\n<p>Therefore, the Commission is investigating whether Alphabet\u2019s demotions of publishers\u2018 websites and content in Google Search may impact publishers\u2018 freedom to conduct legitimate business, innovate, and cooperate with third-party content providers.<\/p>\n<p>Da Google aber enorme Strafen erwarten k\u00f6nnten, wenn die EU in der Spam-Richtlinie einen Versto\u00df gegen den DMA erkennt, lenkt das Unternehmen offenbar ein. Reuters liegt ein Entwurf vor, der die Anpassung der Regeln f\u00fcr die EU vorschl\u00e4gt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/google-rollt-march-2026-spam-update-aus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Googles March 2026 Spam Update schon fertig<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/google-rollt-march-2026-spam-update-aus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kopie-von-Titelbild-neu-2025-06-02T152943.884.png\" alt=\"Mann mit Smartphone steht vor Geb\u00e4ude mit Glast\u00fcr, darauf Google-Schriftzug\" class=\"wp-image-358334\"  \/><\/a>\u00a9\u00a0<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/ein-mann-der-vor-einem-google-gebaude-steht-BaQsbDu8Oso\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Karollyne Videira Hubert<\/a>\u00a0\u2013 Unsplash via Canva<\/p>\n<p>Noch keine Entscheidungen: Google-Vorschlag soll m\u00f6glicher Strafe in der EU vorbeugen<\/p>\n<p>Verst\u00f6\u00dfe gegen den Digital Markets Act k\u00f6nnen zur Verh\u00e4ngung von Bu\u00dfgeldern in H\u00f6he von bis zu zehn Prozent des globalen Umsatzes f\u00fchren. Das w\u00e4re bei Google eine enorme Summe. Bei Wiederholungsf\u00e4llen k\u00f6nnen sogar bis zu 20 Prozent f\u00e4llig werden. Auch Anpassungen der Gesch\u00e4ftsmodelle oder im drastischsten Falle eine Aufspaltung des Unternehmens k\u00f6nnen zum Strafma\u00df geh\u00f6ren. Google wird von der EU in Bezug auf m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe gegen die Gesetze der Union <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/digitalpolitik\/eu-leitet-kartellverfahren-gegen-google-ein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">des \u00d6fteren untersucht<\/a> und musste schon <a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/digitalpolitik\/quo-vadis-google-megastrafe-milliarden-fuer-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">mehrfach hohe Strafen zahlen<\/a>. <\/p>\n<p>Deshalb schl\u00e4gt Google eine Anpassung der Spam-Richtlinien in der EU vor, wie <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/legal\/litigation\/google-moves-avert-eu-fines-with-offer-news-search-case-bloomberg-news-reports-2026-05-06\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Reuters<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2026-05-06\/google-makes-eu-offer-to-avert-fines-in-news-search-case\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Bloomberg berichten<\/a>. Reuters liegt ein Dokument der EU-Kommission vor, in dem Google eine Anpassung angibt. Wie genau diese aussieht, wird nicht im Detail ver\u00f6ffentlicht. Allerdings k\u00f6nnte die Anpassung schlichtweg bedeuten, dass Site Reputation Abuse in der EU wieder zul\u00e4ssig w\u00fcrde; obwohl Google im Statement klarstellt: <\/p>\n<p>Our priority is to keep Search results helpful and useful for users and protect them from deceptive practices like \u201aparasite SEO\u2018 spam that undermine the web. <\/p>\n<p>Sollte diese Anpassung Googles tats\u00e4chlich durchgesetzt werden, k\u00f6nnte das dem Unternehmen eine m\u00f6gliche Strafe ersparen. Zugleich w\u00fcrden viele Publisher profitieren, die als Gesch\u00e4ftsmodell Third Party Pages einbetten, welche von ihrem Renommee \u2013 auch auf Google \u2013 Vorteile erhalten. Zugleich ist aber ebenso vorstellbar, dass User in der Google-Suche wieder vermehrt mit Seiten in Kontakt kommen, die Site Reputation Abuse weniger aus Gr\u00fcnden der Aufrechterhaltung von Gesch\u00e4ftsmodellen nutzen, sondern vielmehr schlicht auf eine laut Google eigentlich unvereinbare Ausspielung eigener Inhalte \u00fcber besser gerankte Seiten. <\/p>\n<p>Zu beachten ist: Bei der Ausnutzung der Site Reputation wiederum werden Third Party Pages aufgesetzt, die vom Renommee einer First Party Page profitieren, aber nicht oder kaum unter der Kontrolle dieser stehen. Oft sind die Inhalte und Ziele dieser Third Party Pages nicht mit denen der First Party Page vereinbar und deshalb f\u00fcr Suchende nicht relevant in ihrem jeweiligen Suchkontext. Nicht alle derartigen Third Party Pages werden von Google als Site Reputation Abuse eingestuft, es geht nur um jene, die die Rankings manipulieren sollen und nicht von der First Party gepr\u00fcft werden. Site Reputation Abuse muss dann aber in der Suche geblockt werden.<\/p>\n<p>Eine Entscheidung in diesem Fall wird noch erwartet. Unterdessen wird Google bald damit beginnen, Seiten mit manuellen Ma\u00dfnahmen abzustrafen, die nach dem 15. Juni noch Back Button Hijacking betreiben. Allerdings ist unklar, ob dabei ebenso die <a href=\"https:\/\/support.google.com\/adsense\/answer\/16531962?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Vigenetten-Ads von Google<\/a> betroffen sind, die genau diese Praktik unter anderen eigentlich zu Werbezwecken vorschl\u00e4gt. Dieses Beispiel zeigt ebenfalls, wie komplex die Anwendung von Spam-Richtlinien im praxisnahen Alltag der Publisher sein kann. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/google-back-button-hijacking-spam-seos-reagieren\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Google erkl\u00e4rt Back Button Hijacking zum Spam <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/google-back-button-hijacking-spam-seos-reagieren\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u2013 SEOs m\u00fcssen reagieren<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/seo\/google-back-button-hijacking-spam-seos-reagieren\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Google-Logos-gespiegelt-auf-Glaswaenden-rund.png\" alt=\"Google-Logos gespiegelt auf Glasw\u00e4nden, rund\" class=\"wp-image-321406\"  \/><\/a>\u00a9 <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/photos\/LOaWUPJlLZ0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">FLY:D<\/a> \u2013 Unsplash<\/p>\n<p>Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein<\/p>\n<p>Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen m\u00f6chtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des\u00a0<a href=\"https:\/\/onlinemarketing.de\/lexikon\/definition-app-marketing\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marketing<\/a>\u00a0und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=onlinemarketing.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anw\u00e4hlen<\/a>. \u00dcber das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen f\u00fcr die sp\u00e4tere Suche speichern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/663b133a6fe74f5e97d9dd9628299f9b.gif\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=onlinemarketing.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"676\" height=\"212\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/google_preferred_source_badge_light_DE@2x.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-378181\"  \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00f6glicherweise passt Google eine j\u00fcngere Spam-Richtlinie in der EU an, um der EU-Kommission gerecht zu werden. 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