{"id":29597,"date":"2026-05-12T09:52:13","date_gmt":"2026-05-12T09:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/29597\/"},"modified":"2026-05-12T09:52:13","modified_gmt":"2026-05-12T09:52:13","slug":"social-media-eu-kommission-kuendigt-vorgehen-gegen-tiktok-und-meta-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/29597\/","title":{"rendered":"Social Media: EU-Kommission k\u00fcndigt Vorgehen gegen TikTok und Meta an"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die Europ\u00e4ische Union (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>) arbeitet an Vorschriften zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor m\u00f6glichen negativen Effekten sozialer Medien. Daf\u00fcr entwerfe die EU-Kommission Regulationen f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsmodelle der sozialen Medien, sagte die Pr\u00e4sidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/SPEECH_26_1060\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">auf dem EU-Gipfel zu KI und Kindern<\/a>. Die Kommission wolle gegen \u00bbs\u00fcchtig machende und sch\u00e4dliche Designpraktiken\u00ab sowie<br \/>\n\u00bbAufmerksamkeitsfang, komplexe Vertr\u00e4ge und Abonnementfallen\u00ab vorgehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass soziale Medien Kindern und Jugendlichen schadeten, sei kein Zufall, sagte von der Leyen. Sie seien im Gegenteil \u00bbdas Ergebnis von Gesch\u00e4ftsmodellen, die die Aufmerksamkeit unserer Kinder als Ware behandeln\u00ab. Deshalb wolle die EU gezielt gegen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/tiktok\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">TikTok<\/a>, X sowie die Meta-Plattformen Instagram und Facebook vorgehen. \u00bbWir gehen gegen TikTok und dessen s\u00fcchtig machendes Design, das endlose Scrollen, die automatische Wiedergabe und die Pushbenachrichtigungen vor\u00ab, sagte von der Leyen. Das Gleiche gelte f\u00fcr Meta, da Instagram und Facebook ihr eigenes Mindestalter von 13 Jahren nicht durchsetzten. Auch hier seien strengere Vorschriften geplant.\n<\/p>\n<p>        Social-Media-Konzerne nutzten Kinder aus        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00bbDie Frage ist nicht, ob junge Menschen Zugang zu sozialen Medien haben sollten, die Frage ist, ob soziale Medien Zugang zu jungen Menschen haben sollten\u00ab, <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/SPEECH_26_1060\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">sagte von der Leyen weiter<\/a>. Junge M\u00e4nner w\u00fcrden mit Spielen s\u00fcchtig gemacht, die darauf ausgelegt seien, immer mehr Geld von ihnen zu verlangen. Junge Frauen w\u00fcrden mit Werbung f\u00fcr Sch\u00f6nheitsprodukte bombardiert, sagte sie. \u00bbDas sind bewusste Entscheidungen der Technologieanbieter \u2013 Entscheidungen, die getroffen wurden, damit sie von der Verletzlichkeit der Kinder profitieren und aus deren \u00c4ngsten und Momenten des Selbstzweifels Kapital schlagen k\u00f6nnen.\u00ab\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Nat\u00fcrlich intelligent<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">K\u00fcnstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbr\u00fcche von hohlen Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU-Kommission habe deshalb ein Sondergremium von Experten zur Sicherheit von Kindern im Internet eingerichtet. Auf Basis von deren Erkenntnissen sollten im Sommer rechtliche Schritte geplant werden. Ziel sei es, effektive Social-Media-Rahmenbedingungen f\u00fcr Europa zu schaffen.\n<\/p>\n<p>        EU will gemeinsam vorgehen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon Anfang des Jahres <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-02\/social-media-verbot-eu-virkkunen-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hatte die Digitalkommissarin Henna<br \/>\nVirkkunen angek\u00fcndigt, dass die EU-Kommission ein Verbot von sozialen Medien f\u00fcr Jugendliche pr\u00fcfe<\/a>. Eine Entscheidung sollte ebenfalls bis zum Sommer fallen. Virkkunen sprach von einer \u00bbgesamteurop\u00e4ischen L\u00f6sung\u00ab. Als Vorbild wird dabei immer wieder Australien genannt, wo Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Dezember kein Konto mehr auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat besitzen d\u00fcrfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin hatte zuletzt zudem die EU-Mitgliedsstaaten zur Nutzung einer europ\u00e4ischen App zur Altersverifikation aufgerufen. Die App sei \u00bbtechnisch fertig\u00ab, sagte sie. Sie ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/digital-strategy.ec.europa.eu\/de\/policies\/eu-age-verification\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">den Quellcode der App<\/a>, damit EU-Mitgliedsstaaten die Anwendung einf\u00fchren<br \/>\noder anpassen k\u00f6nnten. Eine Pflicht besteht bisher aber nicht.\n<\/p>\n<p>        Weimer fordert Verkauf von TikTok an Europa        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der deutsche Bundeskulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) forderte w\u00e4hrend des Treffens in Br\u00fcssel, das<br \/>\nEuropagesch\u00e4ft von TikTok in europ\u00e4ische H\u00e4nde zu legen.<br \/>\nDie EU solle dabei dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2026-01\/tiktok-usa-geschaeft-abspaltung-oracle-donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Beispiel der USA folgen<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2025-12\/tik-tok-verkauf-investoren-joint-venture\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">TikTok hatte sein US-Gesch\u00e4ft auf<br \/>\nDruck der US-Regierung auf ein Joint Venture mit einer<br \/>\nUS-Mehrheitsbeteiligung \u00fcbertragen<\/a>. TikToks Mutterfirma ByteDance h\u00e4lt nur noch 19,9 Prozent daran.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bisher l\u00e4gen die europ\u00e4ischen Daten auf Servern, welche die EU nicht<br \/>\nkontrollieren k\u00f6nne, kritisierte Weimer. TikToks Hauptsitz in Europa ist in Irland. TikToks Angaben zufolge speichert die Plattform die Daten ihrer europ\u00e4ischen Nutzer haupts\u00e4chlich im dortigen Datenzentrum und an<br \/>\neinem weiteren Standort in Norwegen. Es wies Bedenken, Daten an den chinesischen Staat weiterzuleiten, immer wieder zur\u00fcck.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2026-05\/smartkids-studie-amy-orben-garvin-brod-smartphone-kinder\" data-ct-label=\"Studie zur Smartphonenutzung: \u00bbDie meisten haben sp\u00e4testens in der f\u00fcnften Klasse das erste Handy\u00ab\" data-uuid=\"f9911414-8e09-4e3e-bb7d-e2b302cfbbcd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Studie zur Smartphonenutzung:<br \/>\n                        \u00bbDie meisten haben sp\u00e4testens in der f\u00fcnften Klasse das erste Handy\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2026-04\/mediennutzung-kinder-smartphone-eltern-tech-branche\" data-ct-label=\"Mediennutzung von Kindern: \u00bbVielen Eltern fehlt einfach der Mut zum Nein\u00ab\" data-uuid=\"b569bb1a-eb89-4942-8c43-977a39fe0cba\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Mediennutzung von Kindern:<br \/>\n                        \u00bbVielen Eltern fehlt einfach der Mut zum Nein\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/oezdemir-bleibt-bei-x-und-kritisiert-partei\" data-ct-label=\"Gr\u00fcnen-R\u00fcckzug von X: \u00d6zdemir will auch ohne seine Parteispitze bei X bleiben\" data-uuid=\"033a4989-746e-4402-8adc-453f1e670c4b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Gr\u00fcnen-R\u00fcckzug von X:<br \/>\n                        \u00d6zdemir will auch ohne seine Parteispitze bei X bleiben<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Union (EU) arbeitet an Vorschriften zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor m\u00f6glichen negativen Effekten sozialer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":29475,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1330,21,232,22,7235,265,4685,484,519],"class_list":{"0":"post-29597","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-digital","9":"tag-eu","10":"tag-eu-kommission","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-meta","13":"tag-social-media","14":"tag-soziale-medien","15":"tag-tiktok","16":"tag-ursula-von-der-leyen"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}