{"id":31346,"date":"2026-05-14T00:58:22","date_gmt":"2026-05-14T00:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/31346\/"},"modified":"2026-05-14T00:58:22","modified_gmt":"2026-05-14T00:58:22","slug":"weitere-infektionen-moeglich-eu-behoerde-gibt-bei-hantavirus-mutation-entwarnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/31346\/","title":{"rendered":"Weitere Infektionen m\u00f6glich: EU-Beh\u00f6rde gibt bei Hantavirus-Mutation Entwarnung"},"content":{"rendered":"<p>Weitere Infektionen m\u00f6glichEU-Beh\u00f6rde gibt bei Hantavirus-Mutation Entwarnung<\/p>\n<p>13.05.2026, 18:37 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:25 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Besatzungsmitglieder-der-Hondius-erreichen-am-Abend-mit-zwei-Flugzeugen-den-Flughafen-in-Eindhoven-u.webp\" alt=\"Besatzungsmitglieder-der-Hondius-erreichen-am-Abend-mit-zwei-Flugzeugen-den-Flughafen-in-Eindhoven-unter-ihnen-auch-ein-deutsches-Besatzungsmitglied\"\/>Besatzungsmitglieder der &#8222;Hondius&#8220;, auf der das Hantavirus grassierte, erreichen am Dienstag mit zwei Flugzeugen den Flughafen in Eindhoven, unter ihnen auch ein deutsches Besatzungsmitglied. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Das Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; ist evakuiert und alle m\u00f6glicherweise mit dem Hantavirus Infizierten befinden sich in Kliniken oder in Quarant\u00e4ne. Eine Sorge bleibt jedoch: K\u00f6nnte es Mutationen geben? Die Gesundheitsbeh\u00f6rde der EU geht nicht davon aus.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; gibt es laut der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC keinen Hinweis f\u00fcr eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erkl\u00e4rte das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenh\u00e4user in mehreren L\u00e4ndern mit der \u00dcberwachung der fr\u00fcheren &#8222;Hondius&#8220;-Passagiere besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Gen-Sequenzen aller bislang erhaltenen Proben von dem Hantavirus-Ausbruch seien &#8222;praktisch identisch&#8220;, erkl\u00e4rte der ECDC-Mikrobiologe Andreas Hoefer. Dies bedeute, &#8222;dass es wahrscheinlich nur ein einziges Ereignis einer \u00dcbertragung von einem infizierten Tier zum Menschen&#8220; gegeben habe.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Hantavirus-Ausbruch auf der &#8222;Hondius&#8220; hatte sich w\u00e4hrend einer Kreuzfahrt von Argentinien zu den Kapverden ereignet. Es handelte sich um das Andesvirus, den einzigen Hantavirusstamm, der nachweislich von Mensch zu Mensch \u00fcbertragbar ist. Drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche. Bei insgesamt sieben weiteren inzwischen evakuierten Insassen der &#8222;Hondius&#8220; wurde das Virus laut WHO best\u00e4tigt, bei einem weiteren Fall wird eine Infektion als &#8222;wahrscheinlich&#8220; betrachtet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">ECDC-Direktorin Pamela Rendi-Wagner verwies auf die lange Inkubationszeit des Hantavirus von bis zu sechs Wochen. Aufgrund dessen sei es &#8222;immer noch m\u00f6glich&#8220;, dass weitere Infektionen bei Passagieren und Besatzungsmitgliedern der &#8222;Hondius&#8220; auftr\u00e4ten. Die gr\u00f6\u00dfte Ansteckungsgefahr besteht laut dem ECDC-Experten Gianfranco Spiteri, wenn ein Mensch bereits unter Symptomen leidet. Aber auch ein paar Tage vor dem Ausbruch der Krankheit sei es m\u00f6glich, die Infektion an andere weiterzugeben.<\/p>\n<p>Deutsche Kontaktperson zeigt keine Symptome<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wegen der langen Inkubationszeit und des potenziell t\u00f6dlichen Verlaufs der Infektion werden die von der &#8222;Hondius&#8220; geholten Menschen weiter medizinisch \u00fcberwacht. Eine deutsche Kontaktperson des deutschen Todesopfers zeigt eine Woche nach ihrer Einlieferung ins D\u00fcsseldorfer Uniklinikum weiterhin keine Infektionsanzeichen. Sie sei daher unter angemessenen &#8222;Schutzma\u00dfnahmen&#8220; in ein heimatnahes Krankenhaus verlegt worden, erkl\u00e4rte die Uniklinik. In welches Krankenhaus die Frau gebracht wurde, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Frau zeige &#8222;nach wie vor keine klinischen Zeichen einer Infektion&#8220;, erkl\u00e4rte die D\u00fcsseldorfer Uniklinik. Auch die Ergebnisse &#8222;umfangreicher virologischer Untersuchungen&#8220; deuteten bisher nicht auf eine Infektion hin. Wegen der variablen Inkubationszeit des Virus seien aber &#8222;weitere Kontrollen und klinische Beobachtung erforderlich&#8220;, f\u00fcgte die Klinik hinzu. Entsprechend w\u00fcrden auch in dem nun betreuenden Krankenhaus &#8222;ad\u00e4quate Schutzma\u00dfnahmen&#8220; ergriffen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Kontaktperson war am Mittwoch vergangener Woche im Hafen der kapverdischen Hauptstadt Praia von Bord der &#8222;Hondius&#8220; geholt und nach Deutschland geflogen worden. Au\u00dfer der 65-j\u00e4hrigen Deutschen verlie\u00dfen vorsorglich auch zwei Besatzungsmitglieder aus Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden das Schiff.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Sonntag und Montag folgte dann schlie\u00dflich vor der spanischen Kanareninsel Teneriffa die Evakuierung aller \u00fcbrigen Passagiere der &#8222;Hondius&#8220; und eines Teils der Besatzung. Zu den rund 120 Evakuierten geh\u00f6rten auch vier Deutsche. Drei Betroffene aus Baden-W\u00fcrttemberg, Berlin und Sachsen wurden in h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne gebracht, ein vierter betroffener Mensch wurde zur Beobachtung in eine M\u00fcnchner Klinik eingeliefert. Alle vier waren nach Beh\u00f6rdenangaben vom Dienstag symptomfrei.<\/p>\n<p>Franz\u00f6sin weiterhin auf Intensivstation<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine Franz\u00f6sin, die nach der &#8222;Hondius&#8220;-Evakuierung die schwerste Form einer Hantavirus-Infektion entwickelte, wird weiterhin auf der Intensivstation eines Pariser Krankenhauses behandelt. Au\u00dferdem sind in Frankreich mittlerweile 22 Menschen in Krankenhaus-Quarant\u00e4ne, die Kontaktpersonen einer sp\u00e4ter verstorbenen Niederl\u00e4nderin gewesen sein k\u00f6nnten. Acht Franz\u00f6sinnen und Franzosen, die mit ihr in derselben Maschine von St. Helena nach Johannesburg geflogen waren, wurden laut franz\u00f6sischem Gesundheitsministerium in Pariser Krankenh\u00e4user gebracht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die 14 weiteren Kontaktpersonen hatten sich in einem Flugzeug von Johannesburg und Amsterdam befunden, in das auch die erkrankte Niederl\u00e4nderin eingestiegen war. Wegen ihres Zustands war sie jedoch wieder von Bord gebracht worden. Die Kontaktpersonen sollen alle zwei Tage getestet werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die britische Gesundheitsbeh\u00f6rde UKHSA teilte mit, an diesem Mittwochabend k\u00f6nnten 20 von der &#8222;Hondius&#8220; evakuierte Briten sowie ein in Gro\u00dfbritannien lebender Deutscher und eine Japanerin das Krankenhaus nahe Liverpool verlassen, in das sie f\u00fcr eine 72-st\u00fcndige Quarant\u00e4ne gebracht worden waren. Danach m\u00fcssten sie sich 45 Tage lang zu Hause isolieren und w\u00fcrden t\u00e4glich von den Gesundheitsbeh\u00f6rden kontaktiert und regelm\u00e4\u00dfig getestet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Au\u00dferdem w\u00fcrden zehn Kontaktpersonen von den britischen \u00dcberseegebieten St. Helena und Ascension nach Gro\u00dfbritannien heimgeholt, um dort ihre Selbstisolation fortzusetzen. Nach UKHSA-Angaben vom Dienstag wies niemand unter ihnen Symptome auf.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, als\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weitere Infektionen m\u00f6glichEU-Beh\u00f6rde gibt bei Hantavirus-Mutation Entwarnung 13.05.2026, 18:37 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:25 min) Besatzungsmitglieder der &#8222;Hondius&#8220;, auf der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":31347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[495,82,13594,21,22,236,11499,13593],"class_list":["post-31346","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bildung","tag-deutschland","tag-ecdc","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-frankreich","tag-hantavirus","tag-kreuzfahrtschiffe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}