{"id":32191,"date":"2026-05-15T05:08:08","date_gmt":"2026-05-15T05:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/32191\/"},"modified":"2026-05-15T05:08:08","modified_gmt":"2026-05-15T05:08:08","slug":"xpeng-verhandelt-mit-vw-ueber-europaeische-produktionsstaette-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/32191\/","title":{"rendered":"XPeng verhandelt mit VW \u00fcber europ\u00e4ische Produktionsst\u00e4tte"},"content":{"rendered":"<p>Der chinesische E-Auto-Hersteller XPeng verhandelt mit Volkswagen \u00fcber den Kauf einer Produktionsst\u00e4tte in Europa, um die wachsende Nachfrage zu bedienen und Z\u00f6lle zu umgehen.<\/p>\n<p>XPeng verhandelt mit Volkswagen und weiteren Autokonzernen \u00fcber den Kauf einer europ\u00e4ischen Produktionsst\u00e4tte, wie die Financial Times berichtet. Sollte der Deal gelingen, w\u00e4re der chinesische E-Auto-Hersteller die n\u00e4chste Marke aus dem Reich der Mitte, die ihre Fahrzeuge vor Ort auf dem Kontinent baut.<\/p>\n<p>F\u00fcr XPeng geht es hier um weit mehr als nur um Prestige. Derzeit lassen die Chinesen ihre Modelle f\u00fcr Europa bei Magna Steyr in \u00d6sterreich produzieren \u2013 aber diese Kapazit\u00e4ten d\u00fcrften bei steigenden Absatzzahlen bald nicht mehr ausreichen. Ein eigenes Werk w\u00fcrde XPeng erm\u00f6glichen, Lieferungen schneller zu erh\u00f6hen, Transportkosten zu senken und die Belastung durch europ\u00e4ische Z\u00f6lle auf chinesische E-Autos zu mildern.<\/p>\n<p>Elvis Cheng, XPengs Chef f\u00fcr Nordosteuropa, best\u00e4tigte, dass das Unternehmen auf der Suche nach einem passenden Standort ist. Manche VW-Werke seien bereits \u00e4lter, gab er zu bedenken \u2013 die Umr\u00fcstung auf moderne E-Modelle sei daher weder schnell noch g\u00fcnstig. Deshalb erw\u00e4gt XPeng auch den Bau einer komplett neuen Fabrik.<\/p>\n<p>Volkswagen wiederum hat eigene Motive f\u00fcr die Gespr\u00e4che. Der deutsche Autobauer steckt in einem schmerzhaften Umbau: Kosten werden gesenkt, die Werksauslastung wird hinterfragt, und man sucht nach Wegen, \u00dcberkapazit\u00e4ten zu nutzen. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits signalisiert, dass man offen f\u00fcr eine Zusammenarbeit mit chinesischen Herstellern sei, die europ\u00e4ische Fertigungsst\u00e4tten ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Die beiden Firmen sind l\u00e4ngst verbunden. 2023 investierte VW rund 700 Millionen Dollar in XPeng und h\u00e4lt seither eine Beteiligung von etwa f\u00fcnf Prozent. Gemeinsam haben sie bereits das erste gemeinsam entwickelte Auto f\u00fcr China vorgestellt \u2013 einen Markt, auf dem der deutsche Gigant mit den einheimischen E-Auto-Marken kaum Schritt halten kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr Europa h\u00e4tte ein m\u00f6glicher Kaufvertrag symbolische Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren versuchten chinesische Marken zu beweisen, dass ihre E-Autos mit europ\u00e4ischen Modellen mithalten k\u00f6nnen. Nun k\u00f6nnten sie diese Fahrzeuge genau in den Werken bauen, die europ\u00e4ische Hersteller selbst nicht mehr auslasten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite braucht XPeng Tempo. Auf der anderen Seite sucht VW einen Abnehmer f\u00fcr \u00fcbersch\u00fcssige Kapazit\u00e4ten. Sollte der Deal zustande kommen, w\u00e4re das mehr als der blo\u00dfe Erwerb einiger Fabrikhallen \u2013 es w\u00e4re ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass sich der Schwerpunkt der gesamten E-Auto-Industrie bereits deutlich verschoben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der chinesische E-Auto-Hersteller XPeng verhandelt mit Volkswagen \u00fcber den Kauf einer Produktionsst\u00e4tte in Europa, um die wachsende Nachfrage&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":31959,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[8231,5510,6,13,14,9752,13798,4584,11153,1962],"class_list":["post-32191","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-deal","tag-e-auto","tag-europa","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-fertigung","tag-produktionsstaette","tag-volkswagen","tag-xpeng","tag-zusammenarbeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32191"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32191\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}