{"id":33706,"date":"2026-05-16T23:27:09","date_gmt":"2026-05-16T23:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/33706\/"},"modified":"2026-05-16T23:27:09","modified_gmt":"2026-05-16T23:27:09","slug":"eurovision-song-contest-bulgarien-gewinnt-den-esc-2026-deutschland-nur-auf-platz-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/33706\/","title":{"rendered":"Eurovision Song Contest: Bulgarien gewinnt den ESC 2026 \u2013 Deutschland nur auf Platz 23"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bulgarien hat mit dem Lied \u201eBangaranga\u201c den 70. Eurovision Song Contest gewonnen. Die S\u00e4ngerin Dara bekam die meisten Punkte, wie in der Liveshow in Wien bekanntgegeben wurde. Deutschland landete mit der S\u00e4ngerin Sarah Engels in der Nacht zum Sonntag nur auf dem 23. Platz von 25 Finalisten. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/103025260\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Israel<\/a> wurde mit dem Lied \u201eMichelle\u201c Zweiter, es folgten Rum\u00e4nien, Australien und Italien sowie Finnland.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Engels war mit der Startnummer 2 ins Rennen gegangen, was vielen als schlechtes Omen gegolten hatte. Noch nie hatte ein Beitrag von Platz 2 den Wettbewerb gewonnen. Doch es war nicht nur der vermeintliche Startnummer-Fluch, der gegen die K\u00f6lnerin sprach: Bei den Wettb\u00fcros war ihr seit Wochen keine Chance auf eine vordere Platzierung einger\u00e4umt worden.\n  <\/p>\n<p>            Schorn \u00fcber Engels\u2018 Auftritt: \u201eWas haben wir alles abgebrannt\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Engels versuchte, die schlechten Vorzeichen mit maximaler Energie zu kontern. Ein reduziertes Intro gab ihrem Song \u201eFire\u201c zun\u00e4chst mehr emotionale Tiefe, danach folgte eine aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik. \u201eWas haben wir alles abgebrannt\u201c, bemerkte ESC-Kommentator Thorsten Schorn. \u201eJetzt geht der Spritpreis wieder hoch.\u201c Nur: Es half nichts.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/pyahnfq6gc-v4-ax-s2048.jpg\" alt=\"Sarah Engels sang f\u00fcr Deutschland \u2013 und erhielt die drittwenigsten Punkte des Abends.\" title=\"Sarah Engels sang f\u00fcr Deutschland \u2013 und erhielt die drittwenigsten Punkte des Abends.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Sarah Engels sang f\u00fcr Deutschland \u2013 und erhielt die drittwenigsten Punkte des Abends.<br \/>\n    Foto: Jens B\u00fcttner, dpa<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Sarah Engels sang f\u00fcr Deutschland \u2013 und erhielt die drittwenigsten Punkte des Abends.<br \/>\n    Foto: Jens B\u00fcttner, dpa<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In diesem Jahr hat der S\u00fcdwestrundfunk (SWR) innerhalb der ARD erstmals wieder die Federf\u00fchrung f\u00fcr den ESC \u00fcbernommen. Zuvor lag die Verantwortung fast 30 Jahre lang beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In der NDR-Zeit lag einerseits der Sieg mit Lena Meyer-Landrut (\u201eSatellite\u201c) im Jahr 2010 \u2013 unter aktiver Beteiligung von Stefan Raab. Andererseits landete Deutschland in den letzten elf Jahren auch siebenmal auf dem letzten oder vorletzten Platz. Das letzte richtig gute Resultat f\u00fcr Deutschland liegt mittlerweile acht Jahre zur\u00fcck \u2013 2018 holte Michael Schulte den 4. Platz.\n  <\/p>\n<p>            Boykotte mehrerer L\u00e4nder wegen Israel<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wie bereits in den Vorjahren war die ESC-Teilnahme Israels von politischen Spannungen begleitet. Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottierten das Gro\u00dfereignis diesmal sogar, weil sie das Vorgehen Israels im Gazastreifen verurteilen. Ausl\u00f6ser des Gaza-Kriegs war ein Massaker der islamistischen Hamas und anderer Terroristen in Israel am 7. Oktober 2023.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend des Auftritts des israelischen S\u00e4ngers Noam Bettan hatte es im ESC-Halbfinale vereinzelt Zwischenrufe gegeben. Daher lag f\u00fcr das Finale die Erwartung nahe, dass es \u00e4hnliche Reaktionen geben k\u00f6nnte. Aber gr\u00f6\u00dfere St\u00f6raktionen waren zun\u00e4chst nicht bemerkbar.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bettan konnte souver\u00e4n seinen Song \u201eMichelle\u201c vortragen. Das Lied hatte einen dreisprachigen Text: Teile waren auf Hebr\u00e4isch und auf Englisch, der Gro\u00dfteil jedoch auf Franz\u00f6sisch. Als Israel viele Punkte des Publikums erhielt, waren allerdings Rufe in der Halle zu h\u00f6ren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bei einem gro\u00dfen Public Viewing vor dem Wiener Burgtheater waren w\u00e4hrend der Schnelldurchlauf-Pr\u00e4sentationen der Songs ebenfalls deutliche Buh-Rufe zu h\u00f6ren, als der israelische Beitrag \u00fcber den Schirm flimmerte. In der N\u00e4he der Veranstaltungshalle wurden zudem 14 propal\u00e4stinensische Aktivisten festgenommen. Sie hatten nach Angaben der Polizei eine nicht angemeldete Versammlung abgehalten und gegen das Vermummungsverbot versto\u00dfen.\n  <\/p>\n<p>            ESC: \u00d6sterreichische Show wirkte etwas beh\u00e4big<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Drinnen inszenierte Wien sich gewohnt nostalgisch. Passend zu \u00d6sterreichs Hauptstadt war der sogenannte Green Room, in dem die Teilnehmer w\u00e4hrend der Show ihren Punkten entgegen bangten, im Stil eines pl\u00fcschigen roten Wiener Kaffeehauses gestaltet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das Host-Duo war bem\u00fcht locker. Die \u201eLet\u2018s Dance\u201c-Moderatorin Victoria Swarovski und der Schauspieler Michael Ostrowski blieben aber in den Augen vieler weit weniger lustig als letztes Jahr in Basel Sandra Studer und Hazel Brugger. Als \u201eProfessor Eurovision\u201c etwa dozierte Swarovski in H\u00f6rsaal-Einspielern akademisch und arg zahlenlastig ESC-Expertise.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend Vorjahressieger JJ seinen Siegersong von 2025 performte und ein neues Lied vorstellte, blieb der andere noch lebende \u00f6sterreichische ESC-Sieger dieser Ausgabe fern. Tom Neuwirth alias Conchita Wurst (Sieg 2014) hatte im Januar mitgeteilt, sich aus dieser Welt l\u00f6sen zu wollen und nicht mehr an Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem ESC teilzunehmen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Daf\u00fcr gab es zum 70. Jubil\u00e4um aber ein Wiedersehen mit vielen anderen fr\u00fcheren Teilnehmern, darunter Lordi, Max Mutzke oder auch Ces\u00e1r Sampson. Im ersten Halbfinale am Dienstag war zum Beispiel auch Vicky Leandros aufgetreten. (dpa)\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bulgarien hat mit dem Lied \u201eBangaranga\u201c den 70. Eurovision Song Contest gewonnen. 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