{"id":34326,"date":"2026-05-17T16:46:13","date_gmt":"2026-05-17T16:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/34326\/"},"modified":"2026-05-17T16:46:13","modified_gmt":"2026-05-17T16:46:13","slug":"israel-erreicht-platz-zwei-beim-esc-debatte-ueber-teilnahme-haelt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/34326\/","title":{"rendered":"Israel erreicht Platz zwei beim ESC &#8211; Debatte \u00fcber Teilnahme h\u00e4lt an"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/3606\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nathan Rennolds<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbspSonja Issel<\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 17\/05\/2026 &#8211; 16:35 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     17:49\n                                        <\/p>\n<p>Der israelische S\u00e4nger Noam Bettan hat beim Eurovision Song Contest 2026 den zweiten Platz belegt. Mehrere L\u00e4nder boykottierten den Wettbewerb wegen der Teilnahme Israels und verwiesen dabei auf das vorgehen der israelischen Regierung im Krieg im Gazastreifen .<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu gratulierte Bettan zu seinem Auftritt und erkl\u00e4rte, er habe sich den &#8222;Dank der gesamten Nation&#8220; verdient. Zugleich lobte er den S\u00e4nger daf\u00fcr, den &#8222;hohlen verbalen Angriffen stolz die Stirn geboten&#8220; zu haben.<\/p>\n<p>In den Wochen vor dem diesj\u00e4hrigen Wettbewerb drehte sich vieles um die Debatte \u00fcber Israels Beitrag. F\u00fcnf L\u00e4nder &#8211; Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island &#8211; zogen sich aus Protest zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es war einer der gr\u00f6\u00dften politischen Boykotte in der Geschichte des Wettbewerbs.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Rundfunkunion (EBU) erkl\u00e4rte im Dezember, Israel trotz zunehmender Forderungen nach einem Ausschluss weiterhin am Wettbewerb teilnehmen zu lassen. <\/p>\n<p>Kritiker verwiesen dabei vor allem auf Israels Vorgehen im Krieg im Gazastreifen, der nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 ausbrach. Dabei wurden nach israelischen Angaben rund 1.200 Menschen get\u00f6tet und mehr als 200 weitere in den Gazastreifen verschleppt.<\/p>\n<p>Die darauffolgende israelische Milit\u00e4roffensive kostete nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rden im Gazastreifen mehr als 70.000 Menschen das Leben.<\/p>\n<p>Gegen Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu liegt derzeit ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor. Der Chefankl\u00e4ger wirft ihm unter anderem das Aushungern von Zivilisten, Angriffe auf die Zivilbev\u00f6lkerung, Mord, Verfolgung sowie andere unmenschliche Handlungen vor. Israel weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck und betont, milit\u00e4rische Operationen im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht durchgef\u00fchrt zu haben.<\/p>\n<p>Zudem gab es Vorw\u00fcrfe, die israelische Regierung habe bei fr\u00fcheren Ausgaben des Eurovision Song Contest Einfluss auf das Abstimmungsverhalten genommen. Die Vorw\u00fcrfe wurden zuletzt unter anderem in einem Bericht der <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/05\/11\/world\/europe\/eurovision-israel-gaza-netanyahu.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">New York Times<\/a> thematisiert. Der israelischen Rundfunksender Kan erkl\u00e4rte der Zeitung auf Anfrage, nichts von Versuchen zur Einflussnahme gewusst zu haben, die Wettbewerbsregeln seien nicht verletzt worden.<\/p>\n<p>Nach dem Finale des vergangenen Jahres \u00e4nderte die EBU ihre Regeln. Seither d\u00fcrfen Sender und Teilnehmende keine Werbekampagnen mehr durch Dritte, darunter Regierungen, durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Belgien zieht Boykott in Betracht<\/p>\n<p>Am Samstag erkl\u00e4rte der belgische Sender VRT, er denke dar\u00fcber nach, im kommenden Jahr nicht mehr am Eurovision Song Contest teilzunehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Nach heutigem Stand ist es wenig wahrscheinlich, dass der VRT im n\u00e4chsten Jahr eine K\u00fcnstlerin oder einen K\u00fcnstler entsendet&#8220;, sagte Sprecherin Yasmine Van der Borght und forderte zugleich eine Abstimmung dar\u00fcber, welche L\u00e4nder teilnehmen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir erwarten von der EBU ein klares Zeichen gegen Krieg und Gewalt und f\u00fcr die Achtung der Menschenrechte&#8220;, f\u00fcgte Van der Borght hinzu.<\/p>\n<p>Bulgarien gewann die siebzigste Ausgabe des Wettbewerbs, der am Samstagabend in der Wiener Stadthalle zu Ende ging, deutlich mit dem Song &#8222;Bangaranga&#8220;. Der israelische Teilnehmer Bettan wurde mit &#8222;Michelle&#8220; Zweiter.<\/p>\n<p>Teile des Publikums jubelten Bettan zu, andere buhten ihn aus. Mehrere Hundert Demonstrierende hatten sich zudem vor dem Finale in der N\u00e4he der Halle versammelt. Im Vergleich zu den letzten Jahren sind die Proteste in diesem Jahr laut der ARD deutlich kleiner ausgefallen. Die Polizei sprach am Nachmittag von einer <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/kultur\/2026\/05\/16\/proteste-israel-esc-wien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ruhigen Lage<\/a>.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden lie\u00dfen die Stra\u00dfen rund um die Stadthalle ge\u00f6ffnet, beobachteten den Protestzug durch die Hauptstadt aber genau.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsma\u00dfnahmen waren die ganze Woche \u00fcber verst\u00e4rkt. Polizeikr\u00e4fte aus ganz \u00d6sterreich waren im Einsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspNathan Rennolds&amp;nbsp&amp;&amp;nbspSonja Issel Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 17\/05\/2026 &#8211; 16:35 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 17:49 Der israelische S\u00e4nger Noam Bettan hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34327,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11172],"tags":[11370,11173,13049,11174,322],"class_list":{"0":"post-34326","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eurovision","8":"tag-boykott","9":"tag-eurovision","10":"tag-eurovision-2026","11":"tag-eurovision-song-contest-2026","12":"tag-israel"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34326"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34326\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}