{"id":36754,"date":"2026-05-20T12:59:09","date_gmt":"2026-05-20T12:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/36754\/"},"modified":"2026-05-20T12:59:09","modified_gmt":"2026-05-20T12:59:09","slug":"euro-office-europaeische-tech-allianz-fordert-microsoft-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/36754\/","title":{"rendered":"Euro-Office: Europ\u00e4ische Tech-Allianz fordert Microsoft heraus"},"content":{"rendered":"<p>** Das Projekt namens Euro-Office basiert auf Open-Source-Technologie und soll Unternehmen und Beh\u00f6rden eine echte Alternative zu US-Anbietern bieten. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Microsoft erh\u00f6ht zum 1. Juli die Preise f\u00fcr Microsoft 365 deutlich.<\/p>\n<p>Die Allianz, zu der IONOS, Nextcloud und Proton geh\u00f6ren, hat Euro-Office als sogenannten Fork der ONLYOFFICE-Suite entwickelt. Das Ziel: digitale Souver\u00e4nit\u00e4t f\u00fcr Europa. Besonders Frankreich treibt die Abl\u00f6sung voran \u2013 das Bildungsministerium hat bereits 330.000 Mitarbeiter auf Nextcloud umgestellt, insgesamt sollen es 1,2 Millionen werden. Nextcloud verzeichnete 2025 insgesamt zwei Millionen neue Nutzer.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Da europ\u00e4ische Unternehmen zunehmend auf digitale Souver\u00e4nit\u00e4t setzen, r\u00fcckt auch das Betriebssystem als Basis in den Fokus. Entdecken Sie im kostenlosen Startpaket, wie Sie mit Ubuntu eine leistungsstarke und lizenzkostenfreie Alternative zu Windows einrichten. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/open-source\/linux\/startpaket\/?af=KOOP_CW_LIKU_DNV_YES_LINUX-KURS_X-AD1of2-EAID-915670-CWBNC-BCPID_20591\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Linux Startpaket jetzt kostenlos anfordern<\/a><\/p>\n<p>Strategischer Wandel im Open-Source-\u00d6kosystem<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung f\u00e4llt mit einem wichtigen Update der zugrundeliegenden Technologie zusammen. Diese Woche erschien Version 9.4 von ONLYOFFICE Docs mit weitreichenden \u00c4nderungen. Die Entwickler haben die bisherige Beschr\u00e4nkung auf 20 gleichzeitige Verbindungen in der Community-Version aufgehoben \u2013 ein Schritt, der gr\u00f6\u00dferen Organisationen den Einstieg erleichtert.<\/p>\n<p>Die neue Version kommt zudem ohne die bisher ben\u00f6tigte Middleware RabbitMQ aus. IT-Administratoren profitieren von einem schlankeren Deployment. Zu den neuen Funktionen geh\u00f6ren ein Dark Mode f\u00fcr Tabellenkalkulationen, 25 neue Pr\u00e4sentationsvorlagen und 20 zus\u00e4tzliche Folien\u00fcberg\u00e4nge. Auch die Formularverwaltung wurde verbessert \u2013 inklusive Empf\u00e4ngerzuweisung und Statusverfolgung.<\/p>\n<p>Die Free Software Foundation unterst\u00fctzt das Recht auf Forking des Codes, insbesondere nach Kontroversen um Marken- und Logoklauseln in urspr\u00fcnglichen Lizenzvereinbarungen. Diese rechtliche R\u00fcckendeckung gibt der Euro-Office-Koalition die Basis f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige europ\u00e4ische Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>Microsoft erh\u00f6ht Preise und streicht DiensteLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/ios-26-5-ist-da-apple-bereitet-ki-revolution-mit-ios-27-vor\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS 26.5 ist da: Apple bereitet KI-Revolution mit iOS 27 vor<\/a><\/p>\n<p>Der Druck auf Unternehmen w\u00e4chst: Ab dem 1. Juli 2026 steigen die monatlichen Kosten f\u00fcr Microsoft 365 Business Basic um 16,7 Prozent auf 6,50 Euro. Business Standard verteuert sich um zw\u00f6lf Prozent auf 13 Euro. F\u00fcr Enterprise-Kunden der Stufe M365 E5 werden sogar 56 Euro pro Nutzer und Monat f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Noch gravierender: Seit dem 15. April 2026 ist der kostenlose Zugang zu Copilot-KI-Funktionen in Word, Excel, PowerPoint und OneNote Geschichte. Wer die KI-Tools weiter nutzen will, muss ein Premium-Abonnement abschlie\u00dfen. Zudem stellt Microsoft die Anwendung Publisher ein \u2013 der letzte Nutzungstag ist der 1. Oktober 2026. Dokumente im .pub-Format drohen unlesbar zu werden, Experten empfehlen die Konvertierung oder Alternativen wie LibreOffice Draw.<\/p>\n<p>Hinzu kommt das Ende des Supports f\u00fcr Windows 10 am 14. Oktober 2025. Zwar gibt es noch erweiterte Sicherheitsupdates, doch viele Organisationen stehen vor der Frage: Umstieg auf Windows 11 oder gleich das Betriebssystem wechseln?<\/p>\n<p>Hardware-Offensive und KI-Strategie<\/p>\n<p>Microsoft reagiert auf den Wettbewerbsdruck mit neuen Surface-Ger\u00e4ten. Am 19. Mai 2026 brachte das Unternehmen die Surface AI PCs f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden auf den Markt. Das Surface Pro for Business (13 Zoll) startet bei umgerechnet rund 1.800 Euro, das Surface Laptop for Business bei etwa 1.380 Euro. Beide Modelle setzen auf Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren und integriertes 5G.<\/p>\n<p>Eine g\u00fcnstigere Version des Surface Laptop mit 8 GB RAM f\u00fcr rund 1.200 Euro erf\u00fcllt allerdings nicht die Hardware-Anforderungen f\u00fcr die volle Copilot+-Zertifizierung. Branchenbeobachter sehen darin einen Zielkonflikt zwischen KI-Ambitionen und den Realit\u00e4ten der Hardware-Produktion.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Microsoft KI tief in Betriebssystem und Office integriert, zeichnet sich bei Tools wie Notepad und dem Snipping Tool eine strategische R\u00fccknahme ab. Google setzt derweil mit seiner \u201eGooglebook\u201c-Initiative weiter auf die Cloud, w\u00e4hrend Apple mit dezenter KI-Integration im MacBook Neo (ab rund 550 Euro) Erfolge feiert.<\/p>\n<p>Marktanalyse und Ausblick<\/p>\n<p>Euro-Office ist mehr als ein technisches Projekt \u2013 es ist die Antwort auf ein zunehmend als restriktiv empfundenes \u00d6kosystem US-amerikanischer Technologiekonzerne. Selbst in den USA wechseln Unternehmen zu Google Workspace: 23 Firmen migrierten k\u00fcrzlich mit Automatisierungstools von Zenphi, die Power-Automate-Workflows in Tagen statt Monaten \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Neben der Wahl der Software-Suite ist die Sicherheit des Betriebssystems entscheidend f\u00fcr den reibungslosen Gesch\u00e4ftsalltag. Dieser kostenlose Expertenreport zeigt Windows-10-Nutzern, wie der Umstieg auf Windows 11 ohne Datenverlust und Installationsstress gelingt. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/windows\/windows_11\/komplettpaket\/?af=KOOP_CW_WS_DNV_YES_WINDOWS-11-KOMPLETTPAKET_X-AD2of2-EAID-915670-CWBNC-BCPID_20591\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Schritt-f\u00fcr-Schritt-Plan f\u00fcr Windows 11 gratis herunterladen<\/a><\/p>\n<p>In Europa stehen Souver\u00e4nit\u00e4t und Kostenkontrolle im Vordergrund. Zwar sind unbefristete Microsoft-Office-2021-Lizenzen bei Drittanbietern noch f\u00fcr rund 28 Euro erh\u00e4ltlich \u2013 doch ihnen fehlen die kollaborativen Cloud-Funktionen, die moderne Unternehmen brauchen. Open-Source-Suiten wie ONLYOFFICE und Apache OpenOffice (390 Millionen Downloads nach dem Update 2025) schlie\u00dfen diese L\u00fccke mit voller Kompatibilit\u00e4t zu DOCX und XLSX \u2013 ohne wiederkehrende Abogeb\u00fchren.<\/p>\n<p>Wohin steuert der B\u00fcrosoftware-Market?<\/p>\n<p>Mit dem Start der stabilen Version von Euro-Office im Sommer 2026 zeichnet sich eine Fragmentierung des Marktes ab. Die gro\u00dffl\u00e4chigen Adoptionen im \u00f6ffentlichen Sektor, insbesondere in Frankreich, werden zum Testfall: K\u00f6nnen Open-Source-Koalitionen mit den Funktionen und Sicherheitsstandards der propriet\u00e4ren Giganten mithalten?<\/p>\n<p>Das Info-Tech Research Group warnt: Ohne disziplinierten Umgang mit KI und Governance riskierten Unternehmen, \u201eInkonsistenz statt Wert\u201c zu skalieren. W\u00e4hrend Microsoft auf der Ignite 2025 in San Francisco den Fokus auf autonome KI-Agenten legen d\u00fcrfte, geht es f\u00fcr Millionen Nutzer ab dem 1. Juli um eine ganz andere Frage: Kann Euro-Office den Weg zu einer nachhaltigen, kosteneffizienten Alternative ebnen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"** Das Projekt namens Euro-Office basiert auf Open-Source-Technologie und soll Unternehmen und Beh\u00f6rden eine echte Alternative zu US-Anbietern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36755,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[253,6,13,14,6407,228],"class_list":["post-36754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-digitalisierung","tag-europa","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-open-source","tag-technologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36754\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}