{"id":37533,"date":"2026-05-21T10:09:09","date_gmt":"2026-05-21T10:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/37533\/"},"modified":"2026-05-21T10:09:09","modified_gmt":"2026-05-21T10:09:09","slug":"euro-office-europaeische-cloud-allianz-fordert-microsoft-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/37533\/","title":{"rendered":"Euro-Office: Europ\u00e4ische Cloud-Allianz fordert Microsoft heraus"},"content":{"rendered":"<p>Ein B\u00fcndnis europ\u00e4ischer Technologieunternehmen startet im Sommer 2026 eine Open-Source-Office-Suite als Antwort auf Microsoft 365 und Google Workspace. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Preise f\u00fcr propriet\u00e4re Software drastisch steigen.<\/p>\n<p>Digitaler Befreiungsschlag aus Europa<\/p>\n<p>Ionos und Nextcloud haben gemeinsam mit Proton, XWiki und OpenProject den Start von Euro-Office angek\u00fcndigt. Die Plattform basiert auf einem Fork von OnlyOffice und l\u00e4uft ausschlie\u00dflich auf europ\u00e4ischen Servern \u2013 konkret in den Rechenzentren von Ionos. Das Ziel: Unternehmen und Beh\u00f6rden eine datenschutzkonforme Alternative zu den US-Diensten bieten, die nicht unter den US Cloud Act fallen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts steigender Lizenzgeb\u00fchren und Datenschutzbedenken suchen immer mehr Nutzer nach einer stabilen Basis f\u00fcr ihre t\u00e4gliche Arbeit. Das kostenlose Linux-Startpaket zeigt Ihnen Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie Ubuntu als sichere und kostenlose Alternative parallel zu Windows testen k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/open-source\/linux\/startpaket\/?af=KOOP_CW_LIKU_DNV_YES_LINUX-KURS_X-AD1of2-EAID-917743-CWBNC-BCPID_20818\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Linux Startpaket mit Ubuntu Vollversion jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Sektor treibt diesen Wandel ma\u00dfgeblich voran. Das franz\u00f6sische Bildungsministerium hat bereits 330.000 Mitarbeiter auf Nextcloud umgestellt \u2013 mit Perspektive auf 1,2 Millionen Nutzer. Das ist ein starkes Signal, denn Sch\u00e4tzungen zufolge halten die gro\u00dfen US-Anbieter zwischen 73 und 80 Prozent des \u00f6ffentlichen Sektors. Nextcloud selbst konnte 2025 zwei Millionen neue Nutzer gewinnen.<\/p>\n<p>Doch der Weg ist steinig. OnlyOffice hat Bedenken wegen m\u00f6glicher Lizenzverletzungen und Schutzrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Euro-Office angemeldet. Der Markt f\u00fcr lokale, transparente Software bleibt dennoch hei\u00df begehrt \u2013 besonders bei mittelst\u00e4ndischen Unternehmen und Beh\u00f6rden, die sich nicht ausl\u00e4ndischer Rechtsprechung aussetzen wollen.<\/p>\n<p>Cyberkrieg: Microsoft zerschl\u00e4gt Malware-SchmiedeLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/apple-und-google-erleichtern-den-wechsel-zwischen-ios-und-android\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple und Google erleichtern den Wechsel zwischen iOS und Android<\/a><\/p>\n<p>Die Sicherheitslage bleibt angespannt. Im Mai 2026 gelang der Digital Crimes Unit von Microsoft ein Schlag gegen die Hackergruppe Fox Tempest. Die Bande betrieb einen \u201eMalware-Signing-as-a-Service\u201c-Dienst: F\u00fcr 5.000 bis 9.500 Euro verkauften sie gestohlene Identit\u00e4ten, um Schadsoftware mit g\u00fcltigen Zertifikaten zu signieren. Die Aktion endete mit der Beschlagnahmung von Servern und der Sperrung von \u00fcber 1.000 gef\u00e4lschten Code-Signatur-Zertifikaten.<\/p>\n<p>Parallel dazu bringen Entwickler neue Abwehrwerkzeuge auf den Markt. RAMPART testet Systeme gegen Prompt-Injection-Angriffe, Clarity pr\u00fcft das Design von KI-Anwendungen. Solche Tools werden dringend ben\u00f6tigt: Der Gesundheitsdienstleister HealthEquity steigerte seine KI-gesteuerten Aktionen von 50.000 auf 220.000 pro Monat \u2013 ein Einfallstor f\u00fcr Angreifer.<\/p>\n<p>Auch Betriebssysteme bleiben verwundbar. Die Sicherheitsl\u00fccke \u201eYellowKey\u201c betrifft Windows BitLocker \u00fcber die Wiederherstellungsumgebung. Und OpenBSD 7.9 schloss im Fr\u00fchjahr einen 27 Jahre alten Integer-Overflow-Fehler \u2013 entdeckt von einer K\u00fcnstlichen Intelligenz. Ein Beleg daf\u00fcr, dass selbst alte Code-Best\u00e4nde regelm\u00e4\u00dfig auf den Pr\u00fcfstand m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die E-Mail-Falle: 11 Stunden pro Woche verloren<\/p>\n<p>Die digitale Kommunikation frisst die Produktivit\u00e4t. Eine Studie von Mailbird aus dem Mai 2026 zeigt: Wissensarbeiter verbringen 28 Prozent ihrer Arbeitswoche \u2013 rund 11 Stunden \u2013 mit E-Mail-Management. Bei durchschnittlich 117 eingehenden Nachrichten pro Tag enthalten gerade einmal 12 Prozent tats\u00e4chlich handlungsrelevante Anfragen. Und nach jeder Unterbrechung dauert es bis zu 23 Minuten, bis die volle Konzentration zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>Die Antwort der Entwickler: schlauere Tools. Thunderbird 151.0 bringt erweiterte OAuth-Unterst\u00fctzung f\u00fcr sichereres Anmelden und automatische Kontoeinrichtung. Neu integrierte \u201ePro\u201c-Dienste f\u00fcr Dateiversand und Terminplanung machen den Mail-Client zum Universalwerkzeug.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer trotz neuer Alternativen weiterhin auf etablierte L\u00f6sungen setzt, sollte zumindest die eigene Effizienz im Mail-Management steigern. Entdecken Sie 7 wertvolle Zeitspar-Tricks, mit denen Sie Outlook professionell beherrschen und t\u00e4glich wertvolle Arbeitszeit gewinnen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/ms_office\/outlook\/einrichten\/?af=KOOP_CW_OUKU_DNV_YES_OUTLOOK-SPEZIALKURS_X-AD2of2-EAID-917743-CWBNC-BCPID_20818\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Outlook-Spezialkurs kostenlos herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Auch spezialisierte Dokumenten-Tools r\u00fcsten auf. Bluebeam Max erkennt mit \u201eSmart Review\u201c automatisch Konstruktionsfehler und hebt \u00c4nderungen farblich hervor. OnlyOffice Docs 9.4 entfernte die Beschr\u00e4nkung gleichzeitiger Verbindungen und f\u00fchrt Dark Mode f\u00fcr Tabellen ein. In Tabellenkalkulationen sollen neue \u201eAgent Modes\u201c datenintensive Projekte um bis zu 30 Prozent beschleunigen.<\/p>\n<p>Preisschock zum Juli: Bis zu 17 Prozent mehr<\/p>\n<p>Der Wettbewerb wird durch eine weitere Entwicklung befeuert: Zum 1. Juli 2026 erh\u00f6hen gro\u00dfe Softwareanbieter ihre Preise. F\u00fcr einige Business- und Enterprise-Tarife sind Steigerungen zwischen 12 und knapp 17 Prozent vorgesehen. Gleichzeitig werden Klassiker wie Microsoft Publisher und Teams Live Events eingestellt \u2013 Publisher zum 1. Oktober, Teams Live Events bereits zum 30. Juni.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass das Lifetime-Lizenz-Modell eine Renaissance erlebt. Im Mai 2026 boten verschiedene Anbieter Einmalk\u00e4ufe f\u00fcr PDF-Editoren und Dokumenten-Management-Tools an \u2013 f\u00fcr alle, die monatliche Abos leid sind. Die Hardware-Industrie reagiert ebenfalls: Neue \u201eAI-PCs\u201c mit spezialisierten Prozessoren halten Einzug in Unternehmen, um die Rechenlast lokaler KI-Verarbeitung zu stemmen.<\/p>\n<p>Ausblick: Wird Euro-Office zum Gamechanger?<\/p>\n<p>Die zweite Jahresh\u00e4lfte 2026 wird zeigen, ob Euro-Office den Durchbruch schafft. Die Performance im \u00f6ffentlichen Sektor gilt als Gradmesser f\u00fcr die gesamte Open-Source-Bewegung in Europa. K\u00f6nnen die europ\u00e4ischen Anbieter tats\u00e4chlich eine echte Alternative zu den globalen SaaS-Giganten etablieren?<\/p>\n<p>Die Zeichen stehen gut: Steigende Preise, wachsendes Datenschutzbewusstsein und der Druck aus der Politik treiben die Nachfrage. Doch der Teufel steckt im Detail \u2013 Lizenzstreitigkeiten und die Frage nach der langfristigen Wartungsf\u00e4higkeit bleiben offene Baustellen. Eines ist sicher: Der Softwaremarkt wird sich weiter diversifizieren. Unternehmen m\u00fcssen abw\u00e4gen zwischen den Vorteilen integrierter \u00d6kosysteme und den Risiken von Vendor-Lock-in und internationalem Datenzugriff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein B\u00fcndnis europ\u00e4ischer Technologieunternehmen startet im Sommer 2026 eine Open-Source-Office-Suite als Antwort auf Microsoft 365 und Google Workspace.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37534,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[351,6,13,14,6407,228],"class_list":["post-37533","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-cloud-computing","tag-europa","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-open-source","tag-technologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37533"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37533\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}