{"id":42476,"date":"2026-05-29T17:27:08","date_gmt":"2026-05-29T17:27:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42476\/"},"modified":"2026-05-29T17:27:08","modified_gmt":"2026-05-29T17:27:08","slug":"eu-kommission-genehmigt-fusion-unter-molkereiriesen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42476\/","title":{"rendered":"EU-Kommission genehmigt Fusion unter Molkereiriesen"},"content":{"rendered":"<p>\n\t29.05.2026 um 18:37 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Fusion von Arla Foods und der DMK Group gegeben. Damit wird auch das gro\u00dfe Milchwerk in Pronsfeld Teil der k\u00fcnftig gr\u00f6\u00dften Molkereigenossenschaft Europas. Die Fusion soll bereits am 1. Juni in Kraft treten.<\/p>\n<p>Arla Foods und die DMK Group hatten ihre Fusionspl\u00e4ne bereits im Juni 2025 vorgestellt. Nach der Zustimmung der Genossenschaftsmitglieder fehlte zuletzt noch die Genehmigung der Wettbewerbsbeh\u00f6rden. Diese liegt nun vor. Die EU-Kommission sieht keine Gefahr f\u00fcr den Wettbewerb und genehmigte den Zusammenschluss ohne Auflagen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Wettbewerbsh\u00fcter stehen beide Unternehmen zwar insbesondere bei der Beschaffung von Rohmilch in Konkurrenz. Dennoch gebe es ausreichend Wettbewerber auf dem Markt. Zudem sei Arla als Genossenschaft verpflichtet, die gesamte Milch ihrer Mitglieder abzunehmen und einen einheitlichen Milchpreis zu zahlen. Landwirte k\u00f6nnten au\u00dferdem zu anderen Genossenschaften wechseln, falls sie mit den Bedingungen unzufrieden seien.<\/p>\n<p>Durch die Fusion entsteht Europas gr\u00f6\u00dfte von Landwirten getragene Molkereigenossenschaft. K\u00fcnftig werden rund 11.200 Milchbauern aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zusammengeschlossen sein. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt weltweit etwa 28.800 Mitarbeiter und verarbeitet j\u00e4hrlich rund 19,4 Milliarden Kilogramm Milch. Der gemeinsame Umsatz liegt bei mehr als 20 Milliarden Euro.<\/p>\n<p> Antwort auf die Herausforderungen der internationalen Agrarm\u00e4rkte<\/p>\n<p>Die Unternehmen sehen in der Fusion eine Antwort auf die Herausforderungen der internationalen Agrarm\u00e4rkte. Gr\u00f6\u00dfere Strukturen sollen die Investitionskraft st\u00e4rken, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit sichern und die Ern\u00e4hrungssicherheit in Europa unterst\u00fctzen. Zugleich versprechen Arla und DMK ein breiteres Angebot an Milchprodukten, mehr Innovationen und bessere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Handel und Industrie. Das fusionierte Unternehmen wird unter dem Namen Arla auftreten und seinen Hauptsitz im d\u00e4nischen Viby haben. Arla-Aufsichtsratschef Jan Toft N\u00f8rgaard sprach von einem \u201ehistorischen Tag\u201c f\u00fcr die Genossenschaften und die europ\u00e4ische Lebensmittelproduktion. Sein DMK-Kollege Heinz Korte betonte die breite Unterst\u00fctzung der Landwirte f\u00fcr den Zusammenschluss.<\/p>\n<p>Welche konkreten Auswirkungen die Fusion auf den Standort Pronsfeld haben wird, ist bislang nicht bekannt. Die Unternehmen betonen jedoch, dass der Zusammenschluss auf einer langj\u00e4hrigen Partnerschaft beruhe und die bestehenden Produktionsstandorte eine wichtige Rolle im neuen Konzern spielen sollen. (bo\u00df\/dpa\/sc)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"29.05.2026 um 18:37 Uhr | Lesedauer: 2 min Die Europ\u00e4ische Kommission hat gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Fusion von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":42477,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,232,22,10358,7919,16436,7512],"class_list":["post-42476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-europaeische-union","tag-fusion","tag-genehmigt","tag-molkereiriesen","tag-unter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}