{"id":42495,"date":"2026-05-29T18:12:29","date_gmt":"2026-05-29T18:12:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42495\/"},"modified":"2026-05-29T18:12:29","modified_gmt":"2026-05-29T18:12:29","slug":"wie-finnische-satelliten-europa-militaerisch-aufklaeren-sollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42495\/","title":{"rendered":"Wie finnische Satelliten Europa milit\u00e4risch aufkl\u00e4ren sollen"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Im Untergeschoss eines unscheinbaren B\u00fcrogeb\u00e4udes stehen die glitzernden K\u00e4sten, die Europa im Weltall unabh\u00e4ngig machen sollen: kleine Satelliten, gerade mal hundert Kilogramm schwer. Au\u00dfen dran Solarplatten, drinnen Kabel und Platinen. Ein St\u00fcck weiter hinten im Gang stehen die Kisten, mit denen die Satelliten sp\u00e4ter nach Amerika transportiert werden, von wo aus man sie ins All schie\u00dfen wird. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Hier im finnischen Espoo nahe Helsinki produziert die Firma Iceye pro Jahr rund f\u00fcnfzig Satelliten, bald soll die Zahl verdoppelt werden. Iceye w\u00e4chst rasant, laufend werden neue Vertr\u00e4ge mit Milit\u00e4rs aus ganz Europa abgeschlossen. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Der Einsatzort der Satelliten ist flexibel, sie lassen sich steuern. Gerade seien die meisten \u00fcber der Ukraine aktiv, sagt ein Mitarbeiter der Firma. 72 Satelliten sind derzeit im Einsatz, mindestens sechzig weitere sollen bis 2027 folgen. Mit Radartechnik tasten sie die Erde ab, was unabh\u00e4ngig von Wolken oder Tageslicht funktioniert. Aus den Daten werden dann Bilder erzeugt und mithilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz interpretiert. Kunden k\u00f6nnen die Daten kaufen, von Grenzmonitoring \u00fcber Truppenbewegungen bis hin zu Naturkatastrophen, alles in beinahe Echtzeit. <\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"Sonntagszeitung\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1780078340_978_fas_latest.jpg\"\/><\/p>\n<p>Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/\" class=\"Button\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&#13;<br \/>\n          &#13;<br \/>\n         <\/a><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Urspr\u00fcnglich wurden die Kleinstsatelliten zur Beobachtung des arktischen Eises entwickelt, daher der Name der Firma. Mit dem Radar mit synthetischer Apertur (SAR) lassen sich Ver\u00e4nderungen der Eisschicht detailliert beobachten. Der Durchbruch war das noch nicht. Den brachte Russlands \u00dcberfall auf die Ukraine vor gut vier Jahren. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Seitdem verzeichnet das Unternehmen enorme Wachstumsraten. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 250 Millionen Euro, f\u00fcr dieses Jahr wird eine Verdopplung erwartet. Der Gewinn betrug \u00fcber hundert Millionen Euro. Und mehr als eineinhalb Milliarden Euro an Auftr\u00e4gen stehen an. Die Zahl der Angestellten ist in diesem Jahr um rund 400 auf etwa tausend gewachsen. Das gr\u00f6\u00dfte Problem sei derzeit, gutes Personal zu finden, sagt ein Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Manche vergleichen Iceye schon mit Nokia<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Gegr\u00fcndet wurde das Unternehmen von Pekka Laurila und Rafa\u0142 Modrzewski, einem Finnen und einem Polen. Letzterer war Erasmus-Student in Finnland. Den Gr\u00fcndern zufolge soll das Unternehmen das \u201eAuge der ganzen Welt\u201c werden. Ziel ist es demnach, in Echtzeit objektive Daten aus allen Winkeln der Erde liefern zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Im kleinen Finnland sorgt diese Erfolgsgeschichte f\u00fcr Aufsehen. Das Land darbt wirtschaftlich; seit Jahren gab es kein richtiges Wirtschaftswachstum mehr, viele Firmen entlassen Leute, anstatt einzustellen. Schon wird Iceye im Land mit Nokia verglichen, jener Firma, die einst den Handyweltmarkt beherrschte. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Manhattan und Brooklyn aus Sicht eines Radarsatelliten\" height=\"3200\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/manhattan-und-brooklyn-aus.webp\" width=\"3200\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Manhattan und Brooklyn aus Sicht eines RadarsatellitenIceye<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Iceye hat mittlerweile eine \u201eZelle\u201c im Angebot. Das ist eine Art Container, den die K\u00e4ufer bekommen. Darin befindet sich so etwas wie eine kleine Satellitenkommandozentrale. Dort landen die Rohdaten, werden zu Bildern verarbeitet und klassifiziert, sodass einzelne Objekte \u2013 etwa Panzer und Schiffe \u2013 verfolgt werden k\u00f6nnen. Taktische Einheiten k\u00f6nnen damit, so wirbt das Unternehmen, nahezu in Echtzeit und ohne spezialisiertes Personal direkt auf Weltraumaufkl\u00e4rung zugreifen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Die Software entwickelt das Unternehmen selbst. KI wende man \u201e\u00fcberall\u201c an, sagt ein Mitarbeiter. Etwa bei Satellitenoperationen, der Sequenzierung der Daten und deren Interpretation. Alle Aufnahmen werden gespeichert, so k\u00f6nnen auch langfristige Ver\u00e4nderungen etwa im Falle von Naturkatastrophen nachvollzogen werden.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Kaufen lassen sich entweder einzelne Bilder oder gro\u00dfe Datenanalysen. Selbst ganze Satelliten kann man mieten. Die Kosten f\u00fcr die Produktion eines Satelliten will ein Unternehmenssprecher nicht exakt beziffern. Nur so viel: W\u00e4hrend ein klassischer Satellit Hunderte Millionen Euro koste, seien es bei den kleinen Radarsatelliten mehrere zehn Millionen. Und von der Bestellung bis zur Auslieferung vergehe nur ein Jahr.<\/p>\n<p>Zu den Kunden z\u00e4hlen Polen, die Niederlande, Portugal und Brasilien<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Im finnischen Verteidigungsministerium schw\u00e4rmt man von dem Unternehmen, auf dessen Dienste man sich mehr und mehr verl\u00e4sst. Drei Satelliten hat Finnland bestellt. Zu den Kunden von Iceye z\u00e4hlen mittlerweile zudem die Streitkr\u00e4fte Polens und der Niederlande, aber auch Portugal und Brasilien. Allein Polen nutzt Berichten zufolge drei Iceye-Satelliten. Auch die Ukraine erh\u00e4lt Satellitenbilder der Firma, in Kooperation mit Rheinmetall und gef\u00f6rdert von der Bundesregierung. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Der stellvertretende ukrainische Ministerpr\u00e4sident Denys Shmyhal und der finnische Regierungschef Petteri Orpo bei einem Treffen in Helsinki im Mai\" height=\"4096\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/der-stellvertretende.webp\" width=\"6144\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Der stellvertretende ukrainische Ministerpr\u00e4sident Denys Shmyhal und der finnische Regierungschef Petteri Orpo bei einem Treffen in Helsinki im MaiReuters<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Der amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump stoppte einst zwischenzeitlich die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine. Unter ihm gilt Amerika in Europa als unberechenbar, nicht zuletzt seit der Gr\u00f6nland-Krise. Ein finnisches Unternehmen, das den Kontinent bei der Weltraumaufkl\u00e4rung unabh\u00e4ngig von Amerika macht, kommt da gerade richtig. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">\u201eDen USA kann nicht immer vertraut werden, dass sie im Ernstfall Informationen teilen. Da ist es sehr gut, wenn Europa eigene L\u00f6sungen entwickelt\u201c, sagt Markus Holmgren, der am Finnischen Institut f\u00fcr Internationale Angelegenheiten (FIIA) zu technologischer Resilienz und Machtpolitik forscht. Daten der Firma h\u00e4tten etwa geholfen, jene Schiffe zu identifizieren, die f\u00fcr Kabelsch\u00e4den in der Ostsee verantwortlich gewesen seien. Und Finnland, das eine mehr als 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland teilt, nutze die Bilder, um russische Truppenbewegungen festzustellen. Mit der Technik lie\u00dfen sich auch Bewegungen weit hinter der Frontlinie beobachten. Zudem erm\u00f6gliche sie es, durch Schutz hindurchzusehen und etwa verstecktes Milit\u00e4rmaterial zu erkennen, sagt Holmgren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Allerdings weist der Forscher auch auf die Folgen einer zunehmenden Privatisierung von kritischen Diensten hin, als deren Teil er Iceye sieht. \u201eWenn private Unternehmen diese entscheidenden Informationen liefern, kann das problematisch sein\u201c, sagt er. Schlie\u00dflich h\u00e4tten diese eigene Interessen und k\u00f6nnten im Zweifelsfall ihre Dienstleistungen einstellen.<\/p>\n<p>Die Firma exportiert nur, was die finnische Regierung erlaubt<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Hier verweist Holmgren etwa auf das Unternehmen Starlink des amerikanischen Milliard\u00e4rs Elon Musk, das lange Zeit nicht nur die ukrainischen, sondern auch die russischen Streitkr\u00e4fte an der Front mit Internet versorgt hatte. \u201eJene, die den Service bieten, haben die Macht\u201c, sagt Holmgren. Sollte es zu einem Krieg zwischen Europa und Russland kommen und ein Unternehmen au\u00dferhalb Europas zentrale Dienste liefern, \u201edann k\u00f6nnen wir uns nicht sicher sein, dass der Service aufrecht gehalten wird\u201c. Immerhin sei Iceye finnisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Innenstadt von London, mit Radar erfasst und von K\u00fcnstlicher Intelligenz interpretiert.\" height=\"3476\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/die-innenstadt-von-london-mit.webp\" width=\"3320\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Die Innenstadt von London, mit Radar erfasst und von K\u00fcnstlicher Intelligenz interpretiert.Iceye<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Bei der Frage, an welches Land das Unternehmen seine Dienste verkaufe, verweisen die Iceye-Mitarbeiter nur darauf, dass man sich an die Exportvorgaben der finnischen Regierung halte. Man verteidige Europa aus dem All, sagen sie immer wieder.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Im vergangenen Jahr ist Iceye eine Kooperation mit dem deutschen R\u00fcstungsgiganten Rheinmetall eingegangen. Auch im deutschen Neuss sollen bald Radarsatelliten produziert werden. Ziel des Joint Ventures ist es eigenen Angaben nach, eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Erdbeobachtungssatelliten-Konstellationen zur Verteidigung Deutschlands bereitzustellen. Hierzulande sucht das Unternehmen nun qualifizierte Mitarbeiter. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-79465239=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Bei alldem ist Iceye aber noch elementar auf die Amerikaner angewiesen. Denn seine Satelliten werden von dem Unternehmen SpaceX ins All geschossen, das ebenfalls Elon Musk geh\u00f6rt. Entweder von Florida oder von Kalifornien aus. Zwar gibt es in Europa Bem\u00fchungen, sich auch hier unabh\u00e4ngig von den Vereinigten Staaten zu machen und etwa den Weltraumbahnhof im norwegischen And\u00f8ya aufzubauen, den Kanzler Friedrich Merz im M\u00e4rz besuchte. Doch bis von dort regelm\u00e4\u00dfig europ\u00e4ischen Satelliten ins All geschossen werden k\u00f6nnen, d\u00fcrfte es noch Jahre dauern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Untergeschoss eines unscheinbaren B\u00fcrogeb\u00e4udes stehen die glitzernden K\u00e4sten, die Europa im Weltall unabh\u00e4ngig machen sollen: kleine Satelliten,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39363,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6],"class_list":["post-42495","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42495"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42495\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}