{"id":42691,"date":"2026-05-30T09:40:09","date_gmt":"2026-05-30T09:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42691\/"},"modified":"2026-05-30T09:40:09","modified_gmt":"2026-05-30T09:40:09","slug":"importstopp-fuer-brasilien-diese-laender-duerfen-weiter-fleisch-in-die-eu-liefern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/42691\/","title":{"rendered":"Importstopp f\u00fcr Brasilien: Diese L\u00e4nder d\u00fcrfen weiter Fleisch in die EU liefern"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0Geht es nach den EU-Mitgliedstaaten darf <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/themen\/mercosur-abkommen-12727340.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brasilien<\/a> ab September 2026 kaum noch tierische Produkte in die EU einf\u00fchren. Hintergrund sind fehlende Nachweise beim Antibiotika-Einsatz. Viele Kritiker des Mercosur-Abkommens sehen sich best\u00e4tigt in Ihren Bef\u00fcrchtungen und fordern einen sofortigen Importstopp. Konkrete Risiken bestehen offenbar nicht.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber top agrar erkl\u00e4rte eine Sprecherin der <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/themen\/europaeische-union-eu-12712841.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Kommission<\/a>: \u201eNach EU-Vorschriften ist der Einsatz von Antibiotika zur Wachstumsf\u00f6rderung oder Ertragssteigerung in der Tierhaltung nicht zul\u00e4ssig, und Antibiotika, die f\u00fcr Infektionen beim Menschen vorgesehen sind, d\u00fcrfen nicht zur Behandlung von Tieren verwendet werden. Diese Vorschriften gelten seit 2022 f\u00fcr EU-Erzeuger.\u201c<\/p>\n<p>Ab dem 3. September 2026 m\u00fcssten auch alle Ausfuhren von Tieren und tierischen Erzeugnissen f\u00fcr den menschlichen Verzehr in die EU diesen Vorschriften f\u00fcr antimikrobielle Mittel entsprechen, so die Kommissionssprecherin. \u201eNur Drittl\u00e4nder, die Garantien f\u00fcr die Einhaltung dieser Vorschriften vorgelegt haben, d\u00fcrfen Tiere, die zur Lebensmittelerzeugung bestimmt sind, sowie tierische Erzeugnisse in die EU ausf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rte die Sprecherin.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission f\u00fchrt eine Liste von Drittstaaten, die diese Voraussetzungen erf\u00fcllen und tierische Produkte in die EU einf\u00fchren d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission best\u00e4tigte gegen\u00fcber top agrar, dass Brasilien nicht in der Liste aufgef\u00fchrt ist, \u201ewas bedeutet, dass das Land ab dem 3. September 2026 keine Erzeugnisse (sowohl lebende Tiere zur Lebensmittelproduktion als auch daraus gewonnene Produkte) wie Rinder, Pferde, Gefl\u00fcgel, Eier, Aquakulturprodukte, Honig und D\u00e4rme mehr in die EU exportieren darf\u201c.<\/p>\n<p>Aktuell gilt die \u00fcberarbeitete Liste (ohne Brasilien) als vorl\u00e4ufig und muss noch offiziell vom Kommissarskollegium der EU-Kommission abgesegnet werden.<\/p>\n<p>Aktuell besteht jedoch keine Sorge, dass tats\u00e4chlich belastetes Fleisch in die EU gelangen k\u00f6nnte. Das erkl\u00e4rte Tobias Fier vom Verband der Fleischwirtschaft (VDF) k\u00fcrzlich im <a href=\"https:\/\/www.topagrar.com\/markt\/news\/brasiliens-rindfleisch-im-eu-visier-importsperre-oder-panik-20025789.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Interview mit top agrar<\/a>.<\/p>\n<p>Die neue Drittlandliste enth\u00e4lt 27 Drittstaaten, die k\u00fcnftig Rindfleisch in die EU exportieren k\u00f6nnen. Diese sind:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a0Geht es nach den EU-Mitgliedstaaten darf Brasilien ab September 2026 kaum noch tierische Produkte in die EU einf\u00fchren.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":42692,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,22],"class_list":["post-42691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-europaeische-union"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42691\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}