{"id":45816,"date":"2026-06-04T12:54:13","date_gmt":"2026-06-04T12:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/45816\/"},"modified":"2026-06-04T12:54:13","modified_gmt":"2026-06-04T12:54:13","slug":"overtourism-wo-in-europa-reagieren-die-menschen-am-feindlichsten-auf-urlauber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/45816\/","title":{"rendered":"Overtourism: Wo in Europa reagieren die Menschen am feindlichsten auf Urlauber?"},"content":{"rendered":"<p>Der Tourismus ist f\u00fcr viele EU-L\u00e4nder eine wichtige Einnahmequelle, aber er wird auch immer mehr zu einer Quelle des \u00c4rgers f\u00fcr die Einheimischen. Wohnungsnot und hohe Preise in Urlaubsgebieten machen den Menschen vor Ort das Leben schwer.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Spanien, Italien und Frankreich sind die drei europ\u00e4ischen L\u00e4nder, in denen der Widerstand gegen den Massentourismus am st\u00e4rksten ist, wie eine neue Studie der digitalen Plattform <a href=\"https:\/\/jb.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">JB.com <\/a> zeigt.<\/p>\n<p>Offizielle Zahlen geben einen Hinweis darauf, warum das so ist: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 ist die Zahl der Touristen und Touristinnen in Spanien um 3,4 Prozent gestiegen, und das Land erwartet nach Angaben des Tourismusministeriums im Juni 2026 einen Anstieg der Passagiere bei den ankommenden internationalen Fl\u00fcgen um 7,1 Prozent im Vergleich 2025.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Italien und Frankreich wird im Juni ein Anstieg von 12 Prozent bzw. 2,6 Prozent gegen\u00fcber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025 erwartet, hei\u00dft es in einer <a href=\"https:\/\/www.mintur.gob.es\/en-us\/GabinetePrensa\/NotasPrensa\/2026\/Paginas\/los-asientos-previstos-en-vuelos-internacionales-para-junio-rozan-los-13,1-millones.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Pressemitteilung<\/a> des spanischen Tourismusministeriums.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu sind Zypern und Albanien laut JB.com die besucherfreundlichsten L\u00e4nder in Europa, in denen es keine dokumentierten Proteste gegen den Tourismus gibt. Reisende m\u00fcssen dort auch nur minimale Regeln beachten.<\/p>\n<p>In der Studie wurden die Intensit\u00e4t der Proteste gegen den Massentourismus, die Medienaufmerksamkeit, die Tourismussteuern und das Verh\u00e4ltnis zwischen Reisenden und Einheimischen in 30 L\u00e4ndern weltweit analysiert.<\/p>\n<p>In welchen St\u00e4dten gab es die meisten Proteste gegen den Massentourismus?<\/p>\n<p>Spanien, das unter den 30 untersuchten L\u00e4ndern an erster Stelle steht, verzeichnete zahlreiche Proteste gegen den Massentourismus in mehr als 40 St\u00e4dten im ganzen Land, von Barcelona bis zu den Kanarischen Inseln.<\/p>\n<p>Nach Katalonien, die nord\u00f6stliche Region, in der Barcelona liegt, kamen im Jahr 2025 rund <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/01\/15\/2025-setzt-rekord-im-weltweiten-tourismus-einnahmen-von-zehn-billionen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">20,1 Millionen Touristen und Touristinnen<\/a>, 0,6 Prozent mehr als 2024. Es folgten die Balearen und die Kanarischen Inseln.<\/p>\n<p>Im Juni 2025 zogen Demonstrierende mit Plakaten mit der Aufschrift &#8222;Der Tourismus t\u00f6tet Barcelona&#8220; durch die Innenstadt der katalanischen Metropole und <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/reise\/2025\/06\/18\/proteste-gegen-ubertourismus-wieso-greifen-die-genervten-einwohner-zur-wasserpistole\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bespritzten Menschen an touristischen Hotspots mit Wasserpistolen<\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch in Italien gab es Proteste: in Venedig, Rom, Florenz, Neapel und Mailand.<\/p>\n<p>Einige Aktivisten und Aktivistinnen haben <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/reise\/2024\/07\/16\/schliessfacher-mit-kot-beschmiert-proteste-gegen-tourismus-in-spanien-gehen-weiter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Schl\u00fcsselk\u00e4sten von Kurzzeitvermietern sabotiert<\/a>, um ihre Unzufriedenheit mit dem Mangel an erschwinglichen Unterk\u00fcnften f\u00fcr Einheimische zu zeigen.<\/p>\n<p>Im Bem\u00fchen, den \u00dcbertourismus einzud\u00e4mmen, verlangte und verlangt Venedig im April, Mai, Juni und Juli an bestimmten Terminen von Freitag bis Sonntag wieder eine Geb\u00fchr von Tagesausfl\u00fcglerinnen und -ausfl\u00fcglern.<\/p>\n<p>In Frankreich gab es Proteste in Marseille, Nizza und Paris sowie zunehmenden <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/reise\/2025\/12\/05\/franzosischer-senat-stimmt-fur-neue-15-euro-abgabe-pro-passagier-fur-kreuzfahrtschiffe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aktivismus gegen Kreuzfahrtschiffe<\/a>, was auch den aktiven Widerstand der Bewohnerinnen und Bewohner sowohl an den K\u00fcsten widerspiegelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Tourismus ist f\u00fcr viele EU-L\u00e4nder eine wichtige Einnahmequelle, aber er wird auch immer mehr zu einer Quelle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":45817,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[8960,6,1553,11477,696,393,2243],"class_list":["post-45816","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-barcelona","tag-europa","tag-kreuzfahrt","tag-protest","tag-reise","tag-tourismus","tag-wohnungswesen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45816"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45816\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}