{"id":47799,"date":"2026-06-08T14:07:12","date_gmt":"2026-06-08T14:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/47799\/"},"modified":"2026-06-08T14:07:12","modified_gmt":"2026-06-08T14:07:12","slug":"robotaxis-kommen-nach-europa-eu-drueckt-aufs-tempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/47799\/","title":{"rendered":"Robotaxis kommen nach Europa: EU dr\u00fcckt aufs Tempo"},"content":{"rendered":"<p>Mit siebenj\u00e4hriger Versp\u00e4tung sollen Testreihen mit autonomen Fahrzeugen in den kommenden Monaten in ganz Europa deutlich ausgeweitet werden.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Am Montag unterzeichneten 17 europ\u00e4ische Verkehrsministerinnen und -minister eine Erkl\u00e4rung, die gro\u00df angelegte grenz\u00fcberschreitende Tests autonomer Fahrzeuge unterst\u00fctzt. Mit dabei war auch der EU-Kommissar f\u00fcr nachhaltigen Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas.<\/p>\n<p>Die Initiative soll Tests erleichtern, indem sie einen gemeinsamen Rahmen f\u00fcr die teilnehmenden Staaten schafft.<\/p>\n<p>Damit r\u00fcckt Europa weg von vielen einzelnen nationalen Pilotprojekten hin zu einem abgestimmten europ\u00e4ischen Ansatz f\u00fcr Tests und die Vorbereitung autonomer Fahrzeuge auf den k\u00fcnftigen Einsatz.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Branche war Europas Flickenteppich an nationalen Vorschriften eines der gr\u00f6\u00dften Hindernisse. Unterschiedliche Testgenehmigungen, Zulassungsverfahren sowie Anforderungen an Stra\u00dfen und Daten erschwerten es Unternehmen, grenz\u00fcberschreitende Dienste aufzubauen.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung unterzeichneten Frankreich, Deutschland, Italien, \u00d6sterreich, Belgien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Estland, Finnland, Griechenland, Ungarn, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Polen und Schweden.<\/p>\n<p>Die Initiative konzentriert sich vor allem auf den \u00f6ffentlichen Verkehr, den G\u00fctertransport und die Logistik.<\/p>\n<p>Die beteiligten L\u00e4nder wollen gemeinsame Zulassungsgrunds\u00e4tze und koordinierte Genehmigungsverfahren erarbeiten und parallel dazu gro\u00df angelegte Testprojekte in Europa starten.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktivit\u00e4ten rund um autonome Fahrzeuge in Europa deutlich an Fahrt gewinnen.<\/p>\n<p>Ebenfalls am Montag haben Uber und das britische Start-up Wayve eine \u00f6ffentliche Warteliste f\u00fcr autonome Taxifahrten in London ge\u00f6ffnet. Der Dienst soll in den kommenden Monaten starten; an Bord sitzt zun\u00e4chst Sicherheitspersonal. Erstmals kann sich damit die \u00d6ffentlichkeit im Vereinigten K\u00f6nigreich f\u00fcr einen Robotaxi-Service registrieren.<\/p>\n<p>Robotaxis in Europa: Wo steht der Start bevor?<\/p>\n<p>In den Vereinigten Staaten und in China fahren selbstfahrende Taxis bereits in gro\u00dfem Umfang. Europa versucht nun aufzuschlie\u00dfen und startet mit gro\u00dfen Unternehmen Testreihen in mehreren L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Zagreb entwickelt sich nach Angaben von Uber zum ersten Markt f\u00fcr einen kommerziellen Robotaxi-Dienst in Europa. Das Unternehmen startete am 8. April einen der fr\u00fchesten Robotaxi-Tests Europas in der kroatischen Hauptstadt. Partner sind der chinesische Anbieter Pony.ai und das kroatische Start-up Verne; in der Stadt verkehren rund zehn autonome Taxis im Testbetrieb.<\/p>\n<p>London bereitet sich zugleich auf Testprojekte von drei gro\u00dfen Anbietern in diesem Jahr vor: Waymo, die Alphabet-Tochter, Wayve in Partnerschaft mit Uber sowie Apollo Go, ein Ableger des chinesischen Technologiekonzerns Baidu.<\/p>\n<p>In Madrid hat das chinesische Unternehmen WeRide einen Test mit Uber angek\u00fcndigt. M\u00fcnchen soll Robotaxis erproben, die auf Technologie der chinesischen Firma Momenta basieren.<\/p>\n<p>In der Schweiz arbeitet Apollo Go mit der Schweizerischen Post an einem Pilotprogramm. Stellantis und Pony.ai planen einen Testbetrieb in Luxemburg.<\/p>\n<p>Fahrdienst-Plattformen wie Uber, Lyft und Bolt spielen bei vielen dieser Projekte eine Schl\u00fcsselrolle als Partner.<\/p>\n<p>Waymo berichtet, in rund ein Dutzend US-St\u00e4dten etwa 3.000 fahrerlose Taxis einzusetzen. Apollo Go nennt eine \u00e4hnlich gro\u00dfe Flotte in 27 chinesischen St\u00e4dten und in Dubai. Pony.ai betreibt nach eigenen Angaben etwa 1.700 Fahrzeuge und will die Zahl bis Ende 2026 auf 3.500 erh\u00f6hen. WeRide kommt derzeit auf rund 1.000 Fahrzeuge.<\/p>\n<p>In China und den Vereinigten Staaten hat sich die Zahl der fahrerlosen Taxis im Jahr 2025 mehr als verdoppelt, auf etwa 8.000 Fahrzeuge in mehr als zwei Dutzend St\u00e4dten, so die Internationale Energieagentur (IEA). Bis 2035 erwartet die IEA zwischen 700.000 und 3 Millionen Robotaxis weltweit.<\/p>\n<p>Die Beratungsfirma BCG rechnet bis dahin mit rund 3 Millionen Robotaxis, davon 850.000 in China, 350.000 in den Vereinigten Staaten und 120.000 in Europa.<\/p>\n<p>Fachleute sehen Europas z\u00f6gerliche Einf\u00fchrung der Technologie vor allem in strengeren Sicherheitsvorschriften und einer ausgepr\u00e4gten Kultur des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Dennoch w\u00e4chst der Schwung.<\/p>\n<p>\u201eLondon ist bereit, Madrid ebenfalls\u201c, sagt der Experte f\u00fcr autonome Mobilit\u00e4t Herv\u00e9 de Tr\u00e9glod\u00e9. \u201eBis 2027 k\u00f6nnten wir kommerzielle Angebote sehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit siebenj\u00e4hriger Versp\u00e4tung sollen Testreihen mit autonomen Fahrzeugen in den kommenden Monaten in ganz Europa deutlich ausgeweitet werden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":47800,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,14705,18095,4877],"class_list":["post-47799","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-europa","tag-nvidia","tag-taxi","tag-uber"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47799","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47799"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47799\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47799"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47799"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}