{"id":48130,"date":"2026-06-09T04:26:09","date_gmt":"2026-06-09T04:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/48130\/"},"modified":"2026-06-09T04:26:09","modified_gmt":"2026-06-09T04:26:09","slug":"dienstag-ki-neustart-fuer-apple-intelligence-aber-kein-siri-ai-fuer-eu-iphones","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/48130\/","title":{"rendered":"Dienstag: KI-Neustart f\u00fcr Apple Intelligence, aber kein Siri AI f\u00fcr EU-iPhones"},"content":{"rendered":"<p>Der Montagabend stand ganz im Zeichen von Apples Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC. Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf dem Thema K\u00fcnstliche Intelligenz, bei dem Apple bekannterma\u00dfen Nachholbedarf hat. Mithilfe von Google Gemini nimmt Apple Intelligence nun einen neuen Anlauf. Bei den Betriebssystemen iOS 27 und macOS 27 wiederum bessert der Apfel-Konzern in mehreren Bereichen nach. Viele der am Montagabend angek\u00fcndigten KI-Funktionen werden in Deutschland allerdings fehlen. Schuld daran sind laut Apple die EU-Wettbewerbsregeln. Und Meta wirft dem Pegasus-Hersteller NSO Group vor, einen Gerichtsbeschluss zu missachten \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Neuauflage von Apple Intelligence mitsamt \u201eSiri AI\u201c hat Apple am Montagabend auf der WWDC-Keynote in Aussicht gestellt. Siri und Apple Intelligence sollen endlich smarter und kontextsensitiver werden \u2013 nicht zuletzt mithilfe von Google Gemini. Apple k\u00fcndigte bereits eine Reihe von Features an. Siri soll demnach den pers\u00f6nlichen Kontext des Nutzers einbeziehen k\u00f6nnen, Bildschirminhalte verstehen sowie Aktionen \u00fcber App-Grenzen hinweg ausf\u00fchren. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Siri-AI-Apple-verspricht-umfassenden-KI-Neustart-fuer-Apple-Intelligence-11322101.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eSiri AI\u201c: Apple verspricht umfassenden KI-Neustart f\u00fcr Apple Intelligence<\/a> <\/p>\n<p>Wenn iOS 27 im Herbst erscheint, wird die Neuauflage von Siri AI in Deutschland und den anderen 26 EU-Mitgliedsstaaten aber vorerst fehlen. Dabei hat Apple f\u00fcr das neue iPhone-Betriebssystem angek\u00fcndigt: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-27-Mehr-Tempo-besserer-Schutz-neue-Siri-11321931.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Tempo, besserer Kinderschutz, neue Siri f\u00fcr iPhone &amp; iPad<\/a>. EU-Regulierer h\u00e4tten keinen der Vorschl\u00e4ge akzeptiert, wie Apple Siri AI in die EU bringen und zugleich andere virtuelle Assistenten sicher unterst\u00fctzen k\u00f6nne. Im Unterschied zu macOS, das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/macOS-27-Golden-Gate-Liquid-Glass-Feinschliff-bessere-Performance-Siri-AI-11321827.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit Liquid-Glass-Feinschliff und besserer Performance<\/a> aufwartet, wurden iOS und iPadOS von der EU-Kommission als Gatekeeper-Dienste eingestuft und fallen deshalb unter striktere Wettbewerbsregeln. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wegen-DMA-Wettbewerbsregeln-Keine-KI-Siri-fuer-EU-iPhones-11322380.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wegen DMA-Wettbewerbsregeln: Keine KI-Siri f\u00fcr EU-iPhones<\/a> <\/p>\n<p>Der jahrelange Rechtsstreit zwischen dem WhatsApp-Mutterkonzern Meta und dem israelischen Spionagesoftware-Unternehmen NSO Group erh\u00e4lt ein neues Kapitel. In einer Ende 2019 eingereichten Klage warf Meta NSO vor, mit seiner Spyware Pegasus unrechtm\u00e4\u00dfig auf WhatsApp-Server zugegriffen und damit gegen verschiedene Gesetze versto\u00dfen zu haben. Im vergangenen Jahr sprach eine Geschworenenjury Meta 167 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu. Ein Bezirksgericht in Kalifornien Ende reduzierte den zu zahlenden Schadenersatz schlie\u00dflich auf vier Millionen US-Dollar; untersagte NSO Group aber zugleich das gezielte Aussp\u00e4hen von WhatsApp. Nach vereitelten Phishing-Angriffen wirft Meta nun NSO vor, gegen die vom Gericht verh\u00e4ngte dauerhafte Unterlassungsverf\u00fcgung versto\u00dfen zu haben. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gerichtsbeschluss-missachtet-Meta-geht-gegen-Pegasus-Hersteller-NSO-Group-vor-11322252.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gerichtsbeschluss missachtet: Meta geht gegen Pegasus-Hersteller NSO Group vor<\/a> <\/p>\n<p>Der Webhoster Flokinet erhielt eine dringliche Mitteilung des Bundeskriminalamts (BKA), verkn\u00fcpft war die Aufforderung, kriminelle Inhalte auf seinen Systemen unverz\u00fcglich zu l\u00f6schen. Der schwerwiegende Verdacht: Verbreitung illegalen Materials, das den sexuellen Missbrauch von Kindern abbildet. Doch hinter den beanstandeten Web-Adressen verbargen sich ein harmloser dokumentarischer Ausschnitt und eine Musikaufnahme. Von Strafbarkeit keine Spur. Der Fehler des Bundeskriminalamts im Kampf gegen Kindesmissbrauch aber offenbart die Probleme ungepr\u00fcfter Massenmeldungen und die Belastung kleinerer IT-Dienstleister. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Automatisierter-Missbrauchsverdacht-BKA-geht-gegen-harmlose-Videos-vor-11322171.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Automatisierter Missbrauchsverdacht: BKA geht gegen harmlose Videos vor<\/a> <\/p>\n<p>Allein in diesem Jahr sollen 8,5 Milliarden Euro in den Ausbau von Glasfasernetzen flie\u00dfen. Das steht in einem Papier, auf das sich Bund, L\u00e4nder und Kommunen mit der Telekommunikationsbranche verst\u00e4ndigt haben, um den Ausbau von Glasfasernetzen voranzutreiben. Am Montag haben dazu Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU), die zust\u00e4ndigen Landesminister und Vertreter der Telekommunikationsbranche in Berlin eine Absichtserkl\u00e4rung mit dem Titel \u201eBestes Netz f\u00fcr Deutschland\u201c unterzeichnet. Das darin formulierte gemeinsame Ziel: \u201eDen Ausbau der \u00f6ffentlichen Fest- und Mobilfunknetze in Deutschland zu beschleunigen\u201c. F\u00fcr einen schnelleren Ausbau aber m\u00fcssen alle liefern. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ausbau-Pakt-Mit-Milliarden-und-weniger-Staat-zu-mehr-Glasfaser-11321985.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milliarden-Pakt: Netzbetreiber und Staat wollen Glasfaserausbau beschleunigen<\/a> <\/p>\n<p>Auch noch wichtig:<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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