{"id":49053,"date":"2026-06-10T08:15:10","date_gmt":"2026-06-10T08:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/49053\/"},"modified":"2026-06-10T08:15:10","modified_gmt":"2026-06-10T08:15:10","slug":"ruf-nach-eu-weitem-register-waffenschmuggel-aus-ukrainischem-kriegsgebiet-besorgt-sicherheitsexperten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/49053\/","title":{"rendered":"Ruf nach EU-weitem Register: Waffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet besorgt Sicherheitsexperten"},"content":{"rendered":"<p>Ruf nach EU-weitem RegisterWaffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet besorgt Sicherheitsexperten<\/p>\n<p>10.06.2026, 09:57 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:05 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/FILE-A-Ukrainian-serviceman-of-the-3rd-Assault-Brigade-fires-a-122mm-mortar-towards-Russian-position.webp\" alt=\"FILE-A-Ukrainian-serviceman-of-the-3rd-Assault-Brigade-fires-a-122mm-mortar-towards-Russian-positions-at-the-front-line-near-Bakhmut-Donetsk-region-Ukraine-Sunday-July-2-2023-Employees-from-a-Ukrainian-arms-firm-conspired-with-defense-ministry-officials-to-embezzle-almost-40-million-earmarked-to-buy-100-000-mortar-shells-for-the-war-with-Russia-Ukraine-s-security-service-reported-The-SBU-said-late-Saturday-Jan-27-2024-that-five-people-have-been-charged-and-the-money-has-been-recovered\"\/>Ein schwerbewaffneter ukrainischer Soldat verteidigt sein Land gegen die russischen Invasoren. (Foto: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Hinweise verdichten sich: Munition und Schusswaffen von ukrainischen Schlachtfeldern landen auch auf dem Schwarzmarkt. Bereits jetzt sollen 35 Millionen illegale Waffen in Europa im Umlauf sein. Das ruft Experten auf den Plan.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor dem Hintergrund von Berichten \u00fcber den Schmuggel von Waffen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine hat der Gr\u00fcnen-Sicherheitsexperte Konstantin von Notz ein EU-weites Waffenregister und einen verst\u00e4rkten Datenaustausch gefordert. Die Lieferl\u00e4nder seien auf dieses Szenario unzureichend vorbereitet, sagte von Notz dem ARD-Politikmagazin Report Mainz. Laut Recherchen des Magazins verdichten sich Hinweise, dass Munition und Schusswaffen von ukrainischen Schlachtfeldern verschwinden und auf dem Schwarzmarkt landen. Sicherheitsexperten vermuten dem Magazin zufolge, dass unter den verschwundenen Waffen auch solche sind, die von Unterst\u00fctzerstaaten an die Ukraine geliefert wurden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Von Notz sagte im Interview mit der ARD, es brauche gemeinsame Datenbanken mit Informationen \u00fcber die Waffen, die an die Ukraine geliefert w\u00fcrden &#8211; eine Art EU-weites Waffenregister. Von der Bundesregierung fordert von Notz zudem eine zentrale Erfassung aller Waffenfunde: &#8222;Es muss ein gemeinsames Screening geben, welche Waffenfunde es \u00fcberhaupt gibt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Terrorismusexperte Hans-Jakob Schindler vom Counter Extremism Project unterstrich diese Forderung. Es gebe keine \u00dcbersicht der Seriennummern aller von Europa an die Ukraine gelieferten Waffen, sagte er der ARD. Somit lasse sich deren Verbleib nicht nachvollziehen. Die EU-Staaten h\u00e4tten aus vergangenen Kriegen nichts gelernt: &#8222;Unsere Lernkurve als Gesellschaft, auch als Deutschland, ist 100 Prozent horizontal.&#8220;<\/p>\n<p>Nachverfolgung von Waffen schwierig<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auf Anfrage von Report Mainz, ob eine Nachverfolgung von Waffen m\u00f6glich sei, best\u00e4tigte das Bundeskriminalamt, dass die R\u00fcckverfolgbarkeit &#8222;durch fehlende Markierungen der Schusswaffen oder l\u00fcckenhafte Register bzw. durch eine l\u00fcckenhafte\/fehlerhafte Registrierung wesentlich erschwert&#8220; werde. Es w\u00fcrden lediglich interne Datenbanken und \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quellen genutzt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Recherchen zufolge ist das Problem der Nachverfolgbarkeit auf Bundes- und EU-Ebene schon seit L\u00e4ngerem bekannt. So habe es bereits im Februar 2024 in einem internen Papier des Ausw\u00e4rtigen Amtes gehei\u00dfen, dass laut Europol beim Datenaustausch in der EU &#8222;keine systematischen Abgleiche m\u00f6glich&#8220; seien.<\/p>\n<p>35 Millionen illegale Waffen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einem weiteren Dokument betone die zust\u00e4ndige EU-IT-Agentur LISA, der Schmuggel von Feuerwaffen stelle eine enorme Herausforderung dar: W\u00e4hrend rund 35 Millionen illegale Waffen in Europa im Umlauf seien, seien im Schengen-Informationssystem lediglich 620.000 F\u00e4lle gespeichert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vertrauliche Korrespondenzen zwischen Berlin und Br\u00fcssel zeigen zudem laut Report Mainz, dass es Warnungen vor Waffenschmuggel bereits kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs gegeben habe. Demnach erkl\u00e4rte Europol gegen\u00fcber Regierungsvertretern von EU-Mitgliedstaaten bereits im Mai 2022, dass &#8222;der illegale Handel bereits begonnen hat und zunehmen k\u00f6nnte&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Juli 2022 warnte der Vizechef der EU-Grenzschutzagentur Frontex im Innenausschuss des Bundestages: &#8222;Wir haben in der Ukraine derzeit nahezu ungehinderten Zugang (&#8230;) zu Kriegswaffen. Wir gehen davon aus, und wir haben auch die ersten Anzeichen, dass diese durch den Schmuggel nach Europa gelangen k\u00f6nnten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, gh\u00f6\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ruf nach EU-weitem RegisterWaffenschmuggel aus ukrainischem Kriegsgebiet besorgt Sicherheitsexperten 10.06.2026, 09:57 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:05 min) Ein schwerbewaffneter ukrainischer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":49054,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[39,21,22,34,35,2214,647,675],"class_list":["post-49053","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-angriff-auf-die-ukraine","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-politik","tag-russland","tag-schmuggel","tag-sicherheitspolitik","tag-waffen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49053"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49053\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}