{"id":49592,"date":"2026-06-10T23:12:11","date_gmt":"2026-06-10T23:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/49592\/"},"modified":"2026-06-10T23:12:11","modified_gmt":"2026-06-10T23:12:11","slug":"die-eu-beendet-die-vorzugsbehandlung-fuer-preisguenstige-e-commerce-waren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/49592\/","title":{"rendered":"Die EU beendet die Vorzugsbehandlung f\u00fcr preisg\u00fcnstige E-Commerce-Waren."},"content":{"rendered":"<p> Ab dem 1. Juli entf\u00e4llt der kostenlose Versand f\u00fcr Bestellungen unter 150 Euro bei Artikeln mit geringem Wert, die \u00fcber E-Commerce-Plattformen au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union (EU) wie Temu, Shein oder AliExpress bestellt werden. Diese neue Regelung markiert das Ende einer \u00c4ra, in der der europ\u00e4ische Markt mit billigen Importwaren \u00fcberschwemmt wurde.<\/p>\n<p> Diese Entscheidung wurde von den Finanzministern der 27 EU-Mitgliedstaaten einstimmig gebilligt. Laut Hana \u0160taffov\u00e1, Sprecherin der tschechischen Zollbeh\u00f6rde, erhebt die EU ab dem 1. Juli eine Geb\u00fchr von 3 Euro (3,46 US-Dollar) pro Artikel in Paketen mit einem Gesamtwert von maximal 150 Euro, die von Online-Plattformen und Gesch\u00e4ften au\u00dferhalb der EU versandt werden.<\/p>\n<p> Die neuen Bestimmungen verteuern Online-Eink\u00e4ufe bei ausl\u00e4ndischen Plattformen deutlich. Bestellt ein Kunde beispielsweise eine Handyh\u00fclle, ein T-Shirt und einen Anh\u00e4nger, fallen zus\u00e4tzlich 9 Euro (umgerechnet 225 Tschechische Kronen) an. Diese Geb\u00fchr kann den Bestellwert in vielen F\u00e4llen fast verdoppeln. Bei Paketen mit mehreren identischen Produkten wird diese Geb\u00fchr jedoch nur einmal erhoben.<\/p>\n<p> Laut EU-Beamten zielen die neuen Ma\u00dfnahmen darauf ab, dem rasanten Anstieg der E-Commerce-Lieferungen aus Asien entgegenzuwirken und gleichzeitig zu einem fairen Wettbewerbsumfeld f\u00fcr Unternehmen innerhalb der EU beizutragen. Die Regelungen sollen zudem Verkaufsplattformen von au\u00dferhalb der EU dazu verpflichten, Umwelt-, Produktsicherheits- und Verbraucherschutzstandards strenger einzuhalten.<\/p>\n<p> EU-Zahlen zufolge werden im Jahr 2025 rund 5,8 Milliarden Pakete in den Binnenmarkt versendet, die meisten davon aus China. Dieses enorme Warenvolumen setzt das Zollkontrollsystem unter erheblichen Druck, w\u00e4hrend die Quote physischer Kontrollen weiterhin gering ist. Bemerkenswerterweise entspricht mehr als die H\u00e4lfte der kontrollierten Waren nicht den geltenden EU-Vorschriften.<\/p>\n<p> Zus\u00e4tzlich zu der bereits erw\u00e4hnten Geb\u00fchr plant die EU ab November 2026 die Einf\u00fchrung einer separaten Paketbearbeitungsgeb\u00fchr in H\u00f6he von etwa 50 Tschechischen Kronen pro Sendung. Gleichzeitig hat das Europ\u00e4ische Parlament einen Mechanismus verabschiedet, der einen Gro\u00dfteil der Verantwortung f\u00fcr rechtliche Verfahren von den Verbrauchern auf die E-Commerce-Plattformen verlagert und damit die Rechenschaftspflicht der Verk\u00e4ufer im grenz\u00fcberschreitenden Handel erh\u00f6hen soll. <\/p>\n<p class=\"mb-0\"> Quelle: https:\/\/vtv.vn\/eu-cham-dut-uu-dai-hang-thuong-mai-dien-tu-gia-re-10026061022163076.htm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab dem 1. 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