{"id":53172,"date":"2026-06-17T01:50:11","date_gmt":"2026-06-17T01:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53172\/"},"modified":"2026-06-17T01:50:11","modified_gmt":"2026-06-17T01:50:11","slug":"eu-umfrage-kinder-sehen-social-media-positiver-als-eltern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53172\/","title":{"rendered":"EU-Umfrage: Kinder sehen Social-Media positiver als Eltern"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Jugendliche in der EU sehen die Auswirkungen von Social-Media auf ihre eigene mentale Gesundheit laut einer Umfrage deutlich positiver als ihre Eltern. Knapp die H\u00e4lfte (48 Prozent) der befragten 13- bis 18-J\u00e4hrigen vermutet einen positiven Effekt durch soziale Netzwerke, wie aus einer von der EU-Kommission beauftragten Umfrage hervorgeht. Bei den befragten Eltern liegt der Anteil nur bei etwa 21 Prozent.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">W\u00e4hrend die jungen Menschen zu 18 Prozent von negativen Auswirkungen durch ihre Social-Media-Nutzung ausgehen, vermuten etwa 36 Prozent der Eltern solche Effekte. Etwa ein Drittel der Jugendlichen denkt zudem, dass die Nutzung von Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat ihre mentale Gesundheit weder positiv noch negativ pr\u00e4gt &#8211; bei den Eltern sind es sogar rund 42 Prozent.<\/p>\n<p>Eltern untersch\u00e4tzen Bildschirmzeit<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Gleichzeitig untersch\u00e4tzen Eltern, wie viel Bildschirmzeit ihre Kinder nach eigenen Angaben haben. Im Schnitt verbringen die Jugendlichen demnach 4,5 Stunden an einem Schultag und 6,1 Stunden an Samstagen oder Sonntagen vor Handys, Tablets oder dem Fernseher. Sie geben damit also jeweils rund eine Stunde mehr Konsum an, als ihre Eltern vermuten.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Zwar kann die Befragung laut den Ergebnissen eine Verbindung zwischen der Bildschirmzeit und abgefragten Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Einschlaf- oder Konzentrationsproblem bei den Kindern aufzeigen. Aber im Bericht hei\u00dft es, die Resultate sollten nicht als Beweis f\u00fcr einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Bildschirmzeit und den Angaben zur mentalen Gesundheit interpretiert werden. Es w\u00e4re also auch m\u00f6glich, dass Jugendliche, denen es bereits schlechter geht, soziale Medien oder Videospiele intensiver nutzen.<\/p>\n<p>Social-Media-Verbot in der EU? Vorschl\u00e4ge der Experten im Juli<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Parallel zur Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse beendete eine von der EU-Kommission eingesetzte Expertengruppe zu dem Thema ihr letztes Treffen. Die Fachleute sollen EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen auch hinsichtlich der Frage beraten, ob ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder und Jugendliche sinnvoll w\u00e4re. Am 13. Juli sollen sie laut Mitteilung der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde nun ihre Empfehlungen abgeben.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Die k\u00f6nnten auch f\u00fcr die deutsche Debatte \u00fcber ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder entscheidend sein. Denn wer digitale Altersgrenzen auch technisch durchsetzen will, kommt um die Online-Plattformen kaum herum. Diesen Regeln vorzuschreiben und sie durchzusetzen, ist aber die alleinige Zust\u00e4ndigkeit der EU-Kommission. Deutschland und andere Mitgliedsl\u00e4nder d\u00fcrfen den gro\u00dfen Plattformen allein also gar keine zus\u00e4tzlichen Pflichten, etwa zur Alterskontrolle, auferlegen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jugendliche in der EU sehen die Auswirkungen von Social-Media auf ihre eigene mentale Gesundheit laut einer Umfrage deutlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":53173,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[19456,495,21,232,6,22,4522,838,4459,4542,900,159,19461,1836,265,484],"class_list":["post-53172","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bildschirmzeit","tag-bildung","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-instagram","tag-internet","tag-jugend","tag-jugendliche","tag-kinder","tag-medien","tag-meta_dpa_panorama","tag-snapchat","tag-social-media","tag-tiktok"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53172\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}