{"id":53716,"date":"2026-06-17T15:15:08","date_gmt":"2026-06-17T15:15:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53716\/"},"modified":"2026-06-17T15:15:08","modified_gmt":"2026-06-17T15:15:08","slug":"autos-stahl-beschraenkungen-warum-die-sorgen-der-eu-im-handel-mit-china-gross-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53716\/","title":{"rendered":"Autos, Stahl, Beschr\u00e4nkungen: Warum die Sorgen der EU im Handel mit China gro\u00df sind"},"content":{"rendered":"<p>Autos, Stahl, Beschr\u00e4nkungenWarum die Sorgen der EU im Handel mit China gro\u00df sind<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/News-Bilder-des-Tages-JIAXING-CHINA-FEBRUARY-19-Employees-work-on-the-assembly-line-of-Neta-electric.webp\" alt=\"News-Bilder-des-Tages-JIAXING-CHINA-FEBRUARY-19-Employees-work-on-the-assembly-line-of-Neta-electric-car-at-a-factory-of-Hozon-New-Energy-Automobile-Co-Ltd-on-February-19-2021-in-Jiaxing-Zhejiang-Province-of-China\"\/>Elektroautos laufen \u00fcber das Flie\u00dfband einer chinesischen Fabrik. (Foto: imago images\/VCG)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Billige Elektroautos, die H\u00e4lfte der weltweiten Stahlproduktion und Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr wichtige Rohstoffe: Die Liste der europ\u00e4ischen Sorgen im Handel mit China ist lang. Die EU will raus aus der Abh\u00e4ngigkeit von Peking und hat eine Reihe von Schutzma\u00dfnahmen verh\u00e4ngt. Am Donnerstag beraten die 27 Staats- und Regierungschefs, ob sie ausreichen &#8211; oder ob eine h\u00e4rtere Linie n\u00f6tig ist. Die wichtigsten Fragen und Antworten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wo stehen die Beziehungen?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Draht nach Peking hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren verschlechtert. Die EU erhebt Z\u00f6lle auf Elektroautos aus China, will chinesische Firmen wie Huawei aufgrund von Sicherheitsbedenken in ihren Netzen ersetzen und Unternehmen von \u00f6ffentlichen Ausschreibungen ausschlie\u00dfen, wenn sie unfaire Staatshilfen erhalten. Peking seinerseits f\u00fchrte zwischenzeitlich Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Rohstoffe und Halbleiter ein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Unsere Handelsbeziehungen mit\u00a0China\u00a0haben einen Punkt erreicht, an dem ein Neustart notwendig ist. Kein Konfrontationskurs, aber eine Neugewichtung&#8220;, sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic. Der EU geht es auch um ihr Handelsdefizit. Die europ\u00e4ischen L\u00e4nder exportieren deutlich weniger nach\u00a0China\u00a0als umgekehrt &#8211; die Differenz lag allein im April bei knapp 32 Milliarden Euro. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Was wirft die EU\u00a0China\u00a0vor?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aus Br\u00fcsseler Sicht verschafft Peking den eigenen Firmen mit massiven Staatshilfen einen Vorteil auf dem Weltmarkt, unter anderem f\u00fcr Elektroautos, Solarzellen, Windturbinen und Stahl. Europ\u00e4ische Wettbewerber k\u00f6nnen kaum mithalten, weil sie h\u00f6here Kosten haben. Die EU bef\u00fcrchtet deshalb, dass chinesische Firmen die Europ\u00e4er vom Markt verdr\u00e4ngen. Peking weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Au\u00dferdem wirft die EU\u00a0China\u00a0vor, europ\u00e4ischen Firmen nicht den gleichen Zugang zum chinesischen Markt zu geben wie umgekehrt. Das betrifft etwa die Gesundheitsbranche: Chinesische Krankenh\u00e4user m\u00fcssen einen betr\u00e4chtlichen Anteil ihres Materials in\u00a0China\u00a0kaufen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Welche Schritte sind m\u00f6glich?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die EU hat bereits eine Reihe von Schutzgesetzen. Sie kann bei unfairen Subventionen Z\u00f6lle verh\u00e4ngen und Unternehmen von Ausschreibungen ausschlie\u00dfen. EU-Industriekommissar St\u00e9phane S\u00e9journ\u00e9 schl\u00e4gt vor, diese M\u00f6glichkeiten auszuweiten: Er will Schutzz\u00f6lle f\u00fcr ganze Branchen verh\u00e4ngen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Kommission hat au\u00dferdem neue Regeln f\u00fcr Investitionen in Europa vorgeschlagen, die vor allem chinesische Firmen treffen w\u00fcrden. F\u00fcr den Aufbau von Fabriken f\u00fcr Batterien, Elektroautos, Solarzellen und den Abbau von Rohstoffen sollen strenge Bedingungen gelten, unter anderem soll mehr als die H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigten aus Europa kommen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Beim Gipfel am Donnerstag soll es darum gehen, ob die EU ihr Arsenal ausweitet. Die Bundesregierung zeigte sich in der Vergangenheit zur\u00fcckhaltend, weil deutsche Unternehmen teils in\u00a0China\u00a0produzieren, dort einen wichtigen Exportmarkt sehen und die Rache aus Peking f\u00fcrchten. Deutschland sei aber offen f\u00fcr neue Handelsgesetze, solange sie sich nicht gegen einzelne L\u00e4nder richteten, hie\u00df es aus Regierungskreisen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie k\u00f6nnte\u00a0China\u00a0reagieren?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Peking hat verschiedene M\u00f6glichkeiten von Gegenz\u00f6llen \u00fcber Exportbeschr\u00e4nkungen bis zu strengen Vorgaben f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen, die in\u00a0China\u00a0investieren oder verkaufen wollen. In der Vergangenheit hat\u00a0China\u00a0etwa Z\u00f6lle auf europ\u00e4ischen Cognac verh\u00e4ngt und mit Aufschl\u00e4gen auf Schweinefleisch und Milchprodukte gedroht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;China\u00a0wird wahrscheinlich ma\u00dfvoll reagieren&#8220;, sagte der \u00d6konom an der\u00a0China\u00a0Europe International Business School in Shanghai, Zhu Tian. &#8222;Gerade stark genug, um zu signalisieren, dass die Ma\u00dfnahmen der EU Kosten haben, aber nicht so stark, dass die gesamte Beziehung zerbricht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie wahrscheinlich ist ein Handelskrieg?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Von einer Eskalation profitiert keine Seite: Auf Europa w\u00fcrden h\u00f6here Kosten und ein langsamerer gr\u00fcner Wandel zukommen,\u00a0China\u00a0w\u00fcrde den Zugang zu einem wichtigen Markt verlieren&#8220;, betonte Zhu. Sein Kollege, der Professor Xu Dingbo, erkl\u00e4rte hingegen, &#8222;die Gefahr eines Handelskriegs zwischen der EU und\u00a0China\u00a0ist echt&#8220;. Die Beziehung sei &#8222;instabil&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Beide Seiten halten den Kontakt zueinander, EU-Kommissar Sefcovic zeigte sich gespr\u00e4chsbereit. In den kommenden Wochen k\u00f6nnte der chinesische Handelsminister Wang Wentao nach Br\u00fcssel reisen, der Besuch ist bislang aber nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, csi\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Autos, Stahl, Beschr\u00e4nkungenWarum die Sorgen der EU im Handel mit China gro\u00df sindElektroautos laufen \u00fcber das Flie\u00dfband einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":53717,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[84,235,21,232,22,412,96,411,7547,8394,160,387],"class_list":["post-53716","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-bruessel","tag-china","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-europaeische-union","tag-exporte","tag-handel","tag-handelsbeziehungen","tag-handelskonflikte","tag-huawei","tag-wirtschaft","tag-zoelle"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53716\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}