{"id":53749,"date":"2026-06-17T16:01:09","date_gmt":"2026-06-17T16:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53749\/"},"modified":"2026-06-17T16:01:09","modified_gmt":"2026-06-17T16:01:09","slug":"stop-killing-games-initiative-scheitert-an-der-eu-kommission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/53749\/","title":{"rendered":"Stop Killing Games: Initiative scheitert an der EU-Kommission"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Kommission plant derzeit keine gesetzlichen Vorgaben, um Publisher zu verpflichten, eingestellte Computerspiele dauerhaft spielbar zu halten. Damit erh\u00e4lt die europaweite Initiative Stop Killing Games vorerst einen D\u00e4mpfer.<\/p>\n<p>Mehr als 1,29 Millionen Menschen hatten die europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative unterst\u00fctzt. Die Forderung dahinter: Spielehersteller sollen nach dem Ende des offiziellen Supports sicherstellen, dass gekaufte Titel weiterhin genutzt werden k\u00f6nnen. Aus Sicht vieler Spieler betrifft dies eine grundlegende Frage des digitalen Eigentums.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der Debatte war unter anderem die Abschaltung der Server des Rennspiels The Crew durch Ubisoft. Nach Ansicht der Initiative verloren die K\u00e4ufer nach dem Ende des Onlinebetriebs faktisch den Zugang zu einem Produkt, das zuvor zum regul\u00e4ren Verkaufspreis erworben worden war. F\u00fcr Kritiker verdeutlicht der Fall die Abh\u00e4ngigkeit vieler moderner Spiele von zentralen Servern und den Entscheidungen ihrer Betreiber.<\/p>\n<p>  \t\t\t         <a href=\"https:\/\/www.hardwareluxx.de\/images\/cdn02\/uploads\/2025\/Jul\/merry_chiplet_kv\/stop_killing_games_logo_1920px.jpg\" data-m=\"https:\/\/www.hardwareluxx.de\/images\/cdn02\/uploads\/2025\/Jul\/merry_chiplet_kv\/stop_killing_games_logo_1920px.jpg\" data-l=\"https:\/\/www.hardwareluxx.de\/images\/cdn02\/uploads\/2025\/Jul\/merry_chiplet_kv\/stop_killing_games_logo_3840px.jpg\" data-caption=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">                                      <img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"fotorama_img\" alt=\"Zugeh\u00f6riges Artikelbild\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/stop_killing_games_logo_300px.jpg\"\/>                                                                                                                   <\/a> \t  <\/p>\n<p>Die EU-Kommission sieht jedoch derzeit keine einfache M\u00f6glichkeit, entsprechende Verpflichtungen gesetzlich zu verankern. Nach ihrer Einsch\u00e4tzung stehen bestehende Regelungen zum Urheberrecht und zum geistigen Eigentum einer pauschalen Verpflichtung zur dauerhaften Unterst\u00fctzung von Spielen entgegen. Eine gesetzliche Vorgabe, die Publisher zur unbegrenzten Bereitstellung ihrer Titel verpflichtet, steht daher aktuell nicht auf der Agenda.<\/p>\n<p>Stattdessen setzt Br\u00fcssel zun\u00e4chst auf einen anderen Ansatz. Gemeinsam mit Vertretern der Spieleindustrie, Verbrauchersch\u00fctzern und weiteren Interessengruppen soll ein freiwilliger Verhaltenskodex entwickelt werden. Dieser k\u00f6nnte Empfehlungen enthalten, wie Unternehmen k\u00fcnftig mit dem Ende eines Spiels oder einer Online-Infrastruktur umgehen sollten.<\/p>\n<p>Ganz vom Tisch ist das Thema damit allerdings nicht. Im Europ\u00e4ischen Parlament wurde bereits \u00fcber m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze diskutiert. Auch bei zuk\u00fcnftigen Reformen im Bereich Verbraucherrechte oder digitale Eigentumsmodelle k\u00f6nnte die Frage erneut aufgegriffen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Kommission plant derzeit keine gesetzlichen Vorgaben, um Publisher zu verpflichten, eingestellte Computerspiele dauerhaft spielbar zu halten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":53750,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1774,1759,21,22,1771,1763,1757,1764,1769,1772,1760,144,1758,1773,1766,1767,1301,1770,1761,1765,1762,1768],"class_list":["post-53749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-community","tag-computer","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-forum","tag-gpu","tag-grafikkarte","tag-handy","tag-hardware","tag-hilfe","tag-laptop","tag-news","tag-notebook","tag-preisvergleich","tag-produkttest","tag-review","tag-smartphone","tag-support","tag-tablet","tag-test","tag-ultrabook","tag-vergleich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53749\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}