{"id":54826,"date":"2026-06-19T08:40:07","date_gmt":"2026-06-19T08:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/54826\/"},"modified":"2026-06-19T08:40:07","modified_gmt":"2026-06-19T08:40:07","slug":"de-wever-fordert-eu-sitz-bei-moeglichen-friedensgespraechen-mit-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/54826\/","title":{"rendered":"De Wever fordert EU-Sitz bei m\u00f6glichen Friedensgespr\u00e4chen mit Russland"},"content":{"rendered":"<p>\n\t19.06.2026 um 10:22 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>Belgien spricht sich daf\u00fcr aus, dass die Europ\u00e4ische Union bei m\u00f6glichen Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine direkt am Verhandlungstisch vertreten ist. Premierminister Bart De Wever (N-VA) betonte nach dem ersten Tag des EU-Gipfels in Br\u00fcssel, dass die EU selbst \u00fcber jene Themen verhandeln m\u00fcsse, die in ihre Zust\u00e4ndigkeit fallen.<\/p>\n<p>Wie zahlreiche andere europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs zeigte sich De Wever skeptisch, ob der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin derzeit tats\u00e4chlich bereit sei, ernsthafte Gespr\u00e4che \u00fcber eine \u201edauerhafte\u201c und \u201eannehmbare\u201c L\u00f6sung des Krieges in der Ukraine aufzunehmen.<\/p>\n<p>Dennoch h\u00e4tten die europ\u00e4ischen Spitzenpolitiker am Donnerstagabend bereits dar\u00fcber diskutiert, wie m\u00f6gliche Verhandlungen k\u00fcnftig organisiert werden k\u00f6nnten. Nach Ansicht des belgischen Regierungschefs sollte dabei ausschlie\u00dflich ein Vertreter der europ\u00e4ischen Institutionen \u2013 insbesondere der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates, Ant\u00f3nio Costa \u2013 die EU in Angelegenheiten vertreten, die in deren Kompetenzbereich fallen. \u201eEs gibt keinen Konsens dar\u00fcber, jemand anderen nach Moskau zu schicken, um im Namen der Europ\u00e4ischen Union zu sprechen \u2013 eher das Gegenteil\u201c, sagte De Wever.<\/p>\n<p>Zu den Bereichen, die unmittelbar von Entscheidungen der EU betroffen sind, z\u00e4hlen etwa die wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen gegen Russland sowie die eingefrorenen Verm\u00f6genswerte der russischen Zentralbank. Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine seien hingegen Sache der einzelnen Mitgliedstaaten. F\u00fcr diesen Teil der Gespr\u00e4che k\u00f6nne sich De Wever vorstellen, dass Frankreich, Deutschland und das Vereinigte K\u00f6nigreich stellvertretend f\u00fcr die Gruppe jener L\u00e4nder auftreten, die bereit sind, die Ukraine weiterhin aktiv zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am Rande des Gipfels traf De Wever am Donnerstagmorgen auch den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. Nach Angaben des Premiers w\u00fcnsche sich auch Selenskyj eine europ\u00e4ische Vertretung bei m\u00f6glichen Verhandlungen mit Russland. \u201eDas st\u00e4rkt seine Position\u201c, erkl\u00e4rte De Wever. (belga\/cal\u00fc)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"19.06.2026 um 10:22 Uhr | Lesedauer: 2 min Belgien spricht sich daf\u00fcr aus, dass die Europ\u00e4ische Union bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":54827,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,19891,22,2719,19893,19892,35,19890],"class_list":["post-54826","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-sitz","tag-europaeische-union","tag-fordert","tag-friedensgespraechen","tag-moeglichen","tag-russland","tag-wever"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54826"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54826\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}