{"id":59042,"date":"2026-06-27T07:06:08","date_gmt":"2026-06-27T07:06:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/59042\/"},"modified":"2026-06-27T07:06:08","modified_gmt":"2026-06-27T07:06:08","slug":"eu-unterzeichnet-erstes-trilaterales-abkommen-zur-entwicklung-von-energiespeichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/59042\/","title":{"rendered":"EU unterzeichnet erstes trilaterales Abkommen zur Entwicklung von Energiespeichern"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. Juni unterzeichnete die Europ\u00e4ische Kommission (EK) am Rande des Treffens des Rates der Energieminister der Europ\u00e4ischen Union (EU) in Luxemburg in Zusammenarbeit mit Energieministern, Speicherentwicklungsunternehmen, Ger\u00e4teherstellern, dem Sektor der erneuerbaren Energien, Stromverbrauchern und Finanzinstitutionen das erste dreiseitige Abkommen der EU \u00fcber Energiespeicherung.<\/p>\n<p> Das Abkommen zielt darauf ab, den Ausbau von Kurzzeitspeichersystemen zu beschleunigen und dadurch die Sicherheit, Stabilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t des europ\u00e4ischen Stromsystems zu verbessern. Dies gilt als entscheidender Schritt zur Unterst\u00fctzung der Energiewende und zur Reduzierung der CO\u2082-Emissionen.<\/p>\n<p> Laut EU-Kommission k\u00f6nnte der Energiespeicherbedarf der EU bis 2030 auf rund 200 GW steigen, w\u00e4hrend die derzeitige Kapazit\u00e4t nur bei etwa 55 GW liegt. Diese gro\u00dfe L\u00fccke erfordert beschleunigte Investitionen und eine koordinierte Politik auf EU-Ebene.<\/p>\n<p> Die Vereinbarung sieht konkrete Verpflichtungen der beteiligten Parteien vor. Projektentwickler im Bereich Energie und Speicherung werden j\u00e4hrlich Daten zu Projektumfang und -fortschritt liefern, wodurch die Transparenz und Vorhersagbarkeit des Marktes erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<p> Die stromverbrauchenden Sektoren setzen sich daf\u00fcr ein, Datenspeichersysteme vor Ort einzusetzen und Verbrauchsdaten bereitzustellen, um den Betrieb der Stromversorgungssysteme zu optimieren.<\/p>\n<p> Aufseiten der Mitgliedstaaten haben mindestens 22 L\u00e4nder Ziele f\u00fcr die Entwicklung von Energiespeichern in den n\u00e4chsten zwei Jahren festgelegt, mit einer insgesamt zugesagten Kapazit\u00e4t von etwa 30-35 GW.<\/p>\n<p> Diese L\u00e4nder verpflichteten sich au\u00dferdem, die Preismechanismen zu verbessern und Ressourcen zu mobilisieren, um Investitionen im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p> Finanzinstitutionen, einschlie\u00dflich Entwicklungsbanken, engagieren sich daf\u00fcr, Fachwissen bereitzustellen und Kapital zu mobilisieren, um die Attraktivit\u00e4t von Speicherprojekten zu steigern, und zwar in Abstimmung mit der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB) zur Erweiterung der Finanzierungsquellen.<\/p>\n<p> Die EU-Kommission erkl\u00e4rte, sie werde die Ausgestaltung des Finanzierungsmechanismus weiterhin unterst\u00fctzen, die Vorschriften f\u00fcr den Strommarkt aktualisieren und die Umsetzung des Abkommens bis 2028 \u00fcberwachen.<\/p>\n<p> Nach Angaben der Europ\u00e4ischen Kommission ist dieses Abkommen nicht nur von technischer Bedeutung, sondern sendet auch ein starkes Signal an den Markt, dass die EU bereit ist, die Entwicklung von Energiespeichern in gro\u00dfem Umfang voranzutreiben. <\/p>\n<p class=\"mb-0\"> Quelle: https:\/\/www.vietnamplus.vn\/eu-ky-thoa-thuan-ba-ben-dau-tien-ve-phat-trien-luu-tru-nang-luong-post1120827.vnp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 26. 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