{"id":59663,"date":"2026-06-29T09:24:08","date_gmt":"2026-06-29T09:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/59663\/"},"modified":"2026-06-29T09:24:08","modified_gmt":"2026-06-29T09:24:08","slug":"hitzewelle-in-europa-dieselbe-wetterlage-vor-50-jahren-waere-35-grad-kuehler-gewesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/59663\/","title":{"rendered":"Hitzewelle in Europa: Dieselbe Wetterlage vor 50 Jahren w\u00e4re 3,5 Grad k\u00fchler gewesen"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Der Juni f\u00fchlt sich in Teilen Europas an, als sei der Hochsommer zu fr\u00fch ausgebrochen. In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und S\u00fcdengland steigen die Temperaturen teils 5 bis 12 Grad \u00fcber das, was f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcblich w\u00e4re. Stra\u00dfen, Schienen und Wohnungen heizen sich auf, nachts bleibt die W\u00e4rme in den St\u00e4dten h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Warum diese Hitzewelle so extrem ausf\u00e4llt, erkl\u00e4rt eine neue <a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/wp-content\/uploads\/FINAL-WWA-Scientific-Report-European-Heatwave.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Analyse;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Analyse&quot;}\" class=\"link \">Analyse<\/a> der Forschungsinitiative World Weather Attribution (<a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/fossil-fuel-emissions-have-rapidly-worsened-european-heatwaves-in-just-a-few-decades\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:WWA;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;WWA&quot;}\" class=\"link \">WWA<\/a>). Ein Hochdruckgebiet lenkt hei\u00dfe Luft aus Nordafrika nach Europa. Dazu kommen klarer Himmel und starke Sonne. Die Wetterlage selbst ist nicht v\u00f6llig neu. Neu ist das Temperaturniveau, auf das sie trifft.<\/p>\n<p>Klimawandel macht die Hitzewelle deutlich hei\u00dfer<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Vor 50 Jahren h\u00e4tte dieselbe Lage deutlich weniger Hitze gebracht. Laut Analyse w\u00e4re eine vergleichbare Juni-Hitzewelle im Klima von 1976 tags\u00fcber rund 3,5 Grad k\u00fchler gewesen. Nachts h\u00e4tte der Unterschied etwa 2,4 Grad betragen. Das ist f\u00fcr den K\u00f6rper entscheidend, weil warme N\u00e4chte Schlaf und Erholung rauben.<\/p>\n<p>Auch der Vergleich mit 2003 f\u00e4llt deutlich aus. Damals erlebte Europa einen verheerenden Hitzesommer mit zehntausenden Toten. Trotzdem w\u00e4re die aktuelle Juni-Hitze im Klima von 2003 tags\u00fcber noch rund 2 Grad k\u00fchler gewesen. Die <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/wissen\/wie-lichtverschmutzung-den-klimawandel-heimlich-beschleunigt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:N\u00e4chte;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;N\u00e4chte&quot;}\" class=\"link \">N\u00e4chte <\/a>h\u00e4tten im Schnitt etwa 1,3 Grad weniger gebracht.<\/p>\n<p>Der Juni heizt sich besonders schnell auf<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Das Team untersuchte die drei hei\u00dfesten Tage und N\u00e4chte im besonders betroffenen Teil Westeuropas. Au\u00dferdem werteten sie Daten aus 19 Hauptst\u00e4dten aus. Ihr Befund: In der untersuchten Region ist die Hitzewelle die schwerste seit Beginn der Aufzeichnungen.<\/p>\n<p>Besonders auff\u00e4llig ist der Zeitpunkt. Der Juni war in Westeuropa historisch nicht der hei\u00dfeste Monat. Trotzdem fallen derzeit vielerorts Juni- und sogar Jahresrekorde. Laut Analyse erw\u00e4rmt sich der Juni in gro\u00dfen Teilen Westeuropas schneller als jeder andere Monat. Die hei\u00dfesten Tageswerte steigen dabei ungef\u00e4hr dreimal so schnell wie die globale Durchschnittstemperatur. Die hei\u00dfesten N\u00e4chte erw\u00e4rmen sich etwa doppelt so schnell.<\/p>\n<p>Die WWA-Analyse verweist auf die Folgen fr\u00fcherer Sommer. 2022 starben in Europa mehr als 60.000 Menschen infolge extremer Hitze. Im etwas k\u00fchleren Sommer 2023 wurden immer noch mehr als 47.000 hitzebedingte Todesf\u00e4lle registriert. Schon eine Hitzewelle Ende Juni des vergangenen Jahres soll in nur zw\u00f6lf europ\u00e4ischen St\u00e4dten rund 2.300 Menschen das Leben gekostet haben.<br \/>[Rote Punkte zeigen St\u00e4dte mit neuen Rekorden beim Hitzestress, graue Punkte St\u00e4dte ohne neuen Rekord. Die WWA-Analyse erfasste urbane Regionen ab 50.000 Einwohnern in der EU, der Schweiz, Gro\u00dfbritannien und Norwegen; rund 45 Prozent waren betroffen. \u00a9 WWA]\u00a9 WWA Rote Punkte zeigen St\u00e4dte mit neuen Rekorden beim Hitzestress, graue Punkte St\u00e4dte ohne neuen Rekord. Die WWA-Analyse erfasste urbane Regionen ab 50.000 Einwohnern in der EU, der Schweiz, Gro\u00dfbritannien und Norwegen; rund 45 Prozent waren betroffen. \u00a9 WWA <\/p>\n<p>Hitzestress trifft viele St\u00e4dte gleichzeitig<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Feuchte Luft, starke Sonneneinstrahlung und wenig Wind erh\u00f6hen die Belastung f\u00fcr den K\u00f6rper. Die Wissenschaftler berechneten deshalb den Hitzestress mit dem Wet Bulb Globe Temperature Index. Dieser Wert kombiniert Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonnenstrahlung und Luftbewegung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der aktuellen Hitzewelle wurden in rund 45 Prozent der untersuchten europ\u00e4ischen St\u00e4dte neue Rekordwerte erreicht oder erwartet. Die Analyse umfasst 854 St\u00e4dte und urbane Regionen mit mehr als 50.000 Einwohnern. In Deutschland, den Niederlanden und Polen lagen mehr als 90 Prozent der untersuchten St\u00e4dte \u00fcber ihren bisherigen Spitzenwerten.<\/p>\n<p>Warum St\u00e4dte besonders stark leiden<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">St\u00e4dte speichern Hitze l\u00e4nger als das Umland. Beton, Asphalt und dunkle D\u00e4cher nehmen tags\u00fcber W\u00e4rme auf und geben sie nachts wieder ab. Enge Stra\u00dfenschluchten bremsen die Luftbewegung. Wo B\u00e4ume, Parks und Wasser fehlen, fehlt auch nat\u00fcrliche K\u00fchlung.<\/p>\n<p>Viele Geb\u00e4ude in Mittel- und Nordeuropa wurden au\u00dferdem f\u00fcr kalte Winter gebaut. Sie halten W\u00e4rme im Haus. Bei langen Hitzephasen wird genau das zum Problem. <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/wissen\/gruene-fassaden-gegen-hitze-pflanzenwaende-kuehlen-doppelt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Wohnungen;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Wohnungen&quot;}\" class=\"link \">Wohnungen<\/a>, Schulen, Pflegeheime, Kliniken und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel k\u00f6nnen sich dann stark aufheizen. Klimaanlagen sind in Europa weniger verbreitet als in anderen Weltregionen. Wer keinen <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/technologie\/schatten-navi-zeigt-jetzt-kuehlere-wege-durch-80-deutsche-staedte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Schatten;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Schatten&quot;}\" class=\"link \">Schatten<\/a>, kein k\u00fchles Zimmer und keine finanzielle M\u00f6glichkeit zur Anpassung hat, tr\u00e4gt ein h\u00f6heres Risiko.<\/p>\n<p>Wetterlage ist bekannt, Hitze ist neu<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Die aktuelle Hitzewelle entstand unter einem stabilen Hochdrucksystem. Solche Lagen k\u00f6nnen warme Luft aus s\u00fcdlichen Regionen nach Europa ziehen. Meteorologisch ist das nicht ungew\u00f6hnlich. Der Unterschied liegt in der Ausgangslage: Die Atmosph\u00e4re ist heute w\u00e4rmer.<\/p>\n<p>Die Forscher verglichen \u00e4hnliche Wetterlagen aus fr\u00fcheren Jahrzehnten mit heutigen Bedingungen. Bei vergleichbarem Str\u00f6mungsmuster liegen die H\u00f6chsttemperaturen heute in vielen Regionen um etwa 1 bis 4 Grad h\u00f6her. Auch die n\u00e4chtlichen Tiefstwerte fallen inzwischen h\u00f6her aus. Die Wetterlage muss also nicht neu sein, um gef\u00e4hrlichere Folgen zu haben.<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit hat sich stark verschoben<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Im Klima von 1976 w\u00e4re eine Juni-Hitze dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung laut Analyse praktisch unm\u00f6glich gewesen. Selbst im Klima von 2003 w\u00e4re die Tageshitze dieser Art etwa zehnmal seltener gewesen als heute. Bei den warmen N\u00e4chten f\u00e4llt der Unterschied noch gr\u00f6\u00dfer aus. Solche Nachttemperaturen w\u00e4ren 2003 mehr als hundertmal seltener gewesen.<\/p>\n<p>&#8222;Dieses Ereignis w\u00e4re im Juni ohne den Klimawandel nicht m\u00f6glich gewesen&#8220;, sagte <a href=\"https:\/\/profiles.imperial.ac.uk\/t.keeping21\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Theodore Keeping;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Theodore Keeping&quot;}\" class=\"link \">Theodore Keeping<\/a> vom Imperial College London. Er geh\u00f6rt zum Team der WWA-Analyse. Die Aussage bezieht sich auf die untersuchte Region und die dort gemessenen oder erwarteten Drei-Tage-Werte.<\/p>\n<p>Infrastruktur ger\u00e4t unter Druck<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Extreme Hitze bleibt nicht im Wetterbericht. Sie greift in den Alltag ein. In Frankreich kam es laut WWA-Zusammenstellung zu Schulschlie\u00dfungen, abgesagten Veranstaltungen und St\u00f6rungen im Bahnverkehr. Gleise dehnen sich bei gro\u00dfer Hitze aus, Oberleitungen reagieren empfindlich. In anderen L\u00e4ndern meldeten Krankenh\u00e4user mehr Notf\u00e4lle, Stromausf\u00e4lle oder Probleme durch steigende Nachfrage nach K\u00fchlung.<\/p>\n<p>Auch die Energieversorgung kann leiden. In Frankreich h\u00e4ngen Teile der Stromproduktion von Kraftwerken ab, die Flusswasser zur K\u00fchlung nutzen. Werden Rh\u00f4ne oder Garonne zu warm, kann die Leistung sinken. Das belastet ein Stromnetz, das an hei\u00dfen Tagen ohnehin st\u00e4rker beansprucht wird.<\/p>\n<p>Anpassung wird zur \u00dcberlebensfrage<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Europa hat seit der t\u00f6dlichen Hitzewelle von 2003 viel gelernt. Warnsysteme, Hitzeaktionspl\u00e4ne und Gesundheitskampagnen k\u00f6nnen Todesf\u00e4lle verhindern. Doch die aktuelle Lage bringt viele Systeme an ihre Grenzen. Schulen, Krankenh\u00e4user, Bahnstrecken, Wohnungen und Stromnetze wurden nicht f\u00fcr dauerhafte Extremhitze geplant.<\/p>\n<p>N\u00f6tig werden k\u00fchlere Geb\u00e4ude, mehr Schatten, bessere Stadtplanung und gezielte Hilfe f\u00fcr gef\u00e4hrdete Gruppen. Dazu geh\u00f6ren \u00e4ltere Menschen, chronisch Kranke, Obdachlose, <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/gesellschaft\/wohnung-wird-fuer-millionen-franzosen-zur-gefahr-bei-hitze\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Menschen in schlecht isolierten Wohnungen;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Menschen in schlecht isolierten Wohnungen&quot;}\" class=\"link \">Menschen in schlecht isolierten Wohnungen<\/a>, Arbeiter im Freien und Menschen ohne Zugang zu K\u00fchlung.<\/p>\n<p>Klimawandel und Hitzewelle ver\u00e4ndern Europas Sommer<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">Die WWA-Forscher verbinden die aktuelle Hitzewelle klar mit der menschengemachten Erw\u00e4rmung. Bei rund 1,4 Grad globaler Erw\u00e4rmung erreicht extreme Hitze bereits ein Niveau, mit dem viele Gesellschaften schwer zurechtkommen. Die Analyse verweist auf fossile Brennstoffe als Haupttreiber dieser Entwicklung.<\/p>\n<p>Die aktuelle Hitzewelle in Europa zeigt, wie schnell sich Sommerhitze ver\u00e4ndert hat. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde aus einer bekannten Wetterlage eine deutlich hei\u00dfere Gefahr. <a href=\"https:\/\/profiles.imperial.ac.uk\/f.otto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Friederike Otto;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Friederike Otto&quot;}\" class=\"link \">Friederike Otto<\/a> vom Imperial College London formulierte es laut <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2026\/jun\/26\/europe-heatwave-impossible-without-climate-crisis-scientists\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Guardian;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Guardian&quot;}\" class=\"link \">Guardian<\/a> ungew\u00f6hnlich direkt: &#8222;Ja, das ist Klimawandel, ja, wir sind daf\u00fcr verantwortlich, ja, wir haben die L\u00f6sungen, und nein, wir setzen sie nicht schnell genug um.&#8220;<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst:<\/p>\n<p class=\"mb-4 text-lg md:leading-8 break-words\">* Die aktuelle Hitzewelle in Europa entsteht durch eine bekannte Wetterlage: Ein Hochdruckgebiet bringt hei\u00dfe Luft aus s\u00fcdlichen Regionen nach Europa.<br \/>* Laut WWA-Analyse f\u00e4llt diese Wetterlage heute deutlich hei\u00dfer aus, weil der Klimawandel das Grundniveau der Temperaturen erh\u00f6ht hat.<br \/>* Eine vergleichbare Juni-Hitzewelle w\u00e4re im Klima von 1976 tags\u00fcber rund 3,5 Grad k\u00fchler gewesen; besonders belastend sind zudem warme N\u00e4chte und Hitzestress in St\u00e4dten.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: W\u00e4hrend Europa unter extremer Hitze leidet, zeigen Br\u00e4nde in Gr\u00f6nland, wie weit die Erw\u00e4rmung inzwischen nach Norden greift. Dort brennt nicht dichter Wald, sondern trockene Tundra mit altem Kohlenstoff im Boden &#8211; mehr dazu in unserem <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/wissen\/waldbraende-in-der-arktis-groenland-brennt-schon-im-juni\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Artikel;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Artikel&quot;}\" class=\"link \">Artikel<\/a>.<\/p>\n<p>Bild: \u00a9 <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/die-sonne-geht-uber-einer-stadt-mit-hohen-gebauden-unter-SocyWVUx6K0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Unsplash;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Unsplash&quot;}\" class=\"link \">Unsplash<\/a><\/p>\n<p>Dieser Beitrag erschien zuerst bei unserem Partner: <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" data-ylk=\"elm:link;elmt:article_link;slk:Smartup News;itc:0;sec:content-canvas\" data-yga=\"{&quot;yLinkElement&quot;:&quot;context_link&quot;,&quot;yModuleName&quot;:&quot;content-canvas&quot;,&quot;yLinkText&quot;:&quot;Smartup News&quot;}\" class=\"link \">Smartup News<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Juni f\u00fchlt sich in Teilen Europas an, als sei der Hochsommer zu fr\u00fch ausgebrochen. 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