{"id":62935,"date":"2026-07-05T06:08:08","date_gmt":"2026-07-05T06:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/62935\/"},"modified":"2026-07-05T06:08:08","modified_gmt":"2026-07-05T06:08:08","slug":"greenwashing-verbot-eu-richtlinie-wird-ab-27-september-teuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/62935\/","title":{"rendered":"Greenwashing-Verbot: EU-Richtlinie wird ab 27. September teuer"},"content":{"rendered":"<p>Gleichzeitig drohen strengere Regeln gegen Greenwashing \u2013 und Millionen Verpackungen k\u00f6nnten im M\u00fcll landen.<\/p>\n<p>70 Prozent weniger B\u00fcrokratie \u2013 aber nur f\u00fcr gro\u00dfe Firmen<\/p>\n<p>Ab dem 1. Januar 2027 gelten die \u00fcberarbeiteten ESRS-Standards (European Sustainability Reporting Standards). Die Zahl der geforderten Datenpunkte sinkt um 60 Prozent, die Gesamtmenge der Berichtspflichten um rund 70 Prozent. F\u00fcr betroffene Unternehmen bedeutet das Kosteneinsparungen von \u00fcber 30 Prozent.<\/p>\n<p>Kleine und mittlere Firmen mit weniger als 1.000 Besch\u00e4ftigten bekommen sogar bis 2028 Zeit. Doch trotz der Erleichterungen: Nachhaltigkeit bleibt Pflicht. Experten betonen, dass Regulierungen wie der CO2-Grenzausgleich (CBAM) oder die Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) den Marktzugang weiterhin bestimmen.<\/p>\n<p>Greenwashing-Verbot: Der 27. September wird teuer<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Berichtspflichten sinken, kommen h\u00e4rtere Regeln f\u00fcr Umweltwerbung. Die EU-Richtlinie \u201eEmpowering Consumers for the Green Transition\u201c tritt am 27. September 2026 in Kraft. Pauschale Aussagen wie \u201eumweltfreundlich\u201c oder \u201eklimaneutral\u201c sind dann tabu \u2013 es sei denn, sie sind durch detaillierte Daten belegt.<\/p>\n<p>Branchenvertreter schlagen Alarm. Der Markenverband warnt: Millionen bereits produzierter Verpackungen f\u00fcr Shampoo, Waschmittel oder Lebensmittel k\u00f6nnten vernichtet werden m\u00fcssen, weil sie die neuen Kennzeichnungspflichten nicht erf\u00fcllen. Verbandschef Patrick Kammerer fordert \u00dcbergangsregelungen \u2013 sonst lande funktionsf\u00e4hige Ware im Abfall. Erste Handelsketten verlangen bereits seit Juni angepasste Verpackungen von ihren Lieferanten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Millionen Verpackungen drohen die Vernichtung \u2013 weil pauschale Aussagen wie \u201eklimaneutral\u201c ab September 2026 verboten sind. Dieser Report liefert Ihnen die Checkliste, Muster-Formulierungen und einen Fristenplan, damit Ihre Produkte nicht im M\u00fcll landen. <a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/lp\/report\/eu-greenwashing-verbot-ab-27-september-2026-teuer-11421?adref=Blog_BEX:Ex-Article-ID_1012510:Topic_corporate_compliance_esg:Source_BEX_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=11421\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Report anfordern<\/a><\/p>\n<p>KI-Boom: Rechenzentren als Klimakiller<\/p>\n<p>Die regulatorischen Bem\u00fchungen stehen in krassem Gegensatz zum steigenden Energiehunger der Tech-Branche. Amazons CO2-Aussto\u00df stieg 2025 um 16 Prozent auf 80,85 Millionen Tonnen. Google legte um 19 Prozent auf 18,9 Millionen Tonnen zu.<\/p>\n<p>Der Grund: der Boom K\u00fcnstlicher Intelligenz. Die UN warnt: Bis Ende des Jahrzehnts k\u00f6nnten KI-Rechenzentren weltweit 945 Terawattstunden Strom fressen. Besonders problematisch: der Wasserverbrauch f\u00fcr die K\u00fchlung. Google verbrauchte im vergangenen Jahr \u00fcber 41 Milliarden Liter Wasser \u2013 ein erheblicher Teil davon in wasserarmen Regionen.<\/p>\n<p>Sparen bei der Klimaf\u00f6rderung \u2013 Streit um Agrargelder<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Handelsketten verlangen bereits angepasste Verpackungen \u2013 und der Markenverband schl\u00e4gt Alarm. Wer seine Umweltwerbung nicht bis zum 27. September 2026 umstellt, riskiert nicht nur Strafen, sondern auch den Regress der Abnehmer. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie rechtskonform kommunizieren. <a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/lp\/report\/eu-greenwashing-verbot-ab-27-september-2026-teuer-11421?adref=Blog_BEX:Ex-Article-ID_1012510:Topic_corporate_compliance_esg:Source_BEX_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=11421\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Greenwashing-Compliance-Leitfaden jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Bundesregierung plant derweil K\u00fcrzungen beim Klima- und Transformationsfonds (KTF). Im Gespr\u00e4ch sind j\u00e4hrlich zwei bis drei Milliarden Euro weniger. Der Wirtschaftsplan soll Mitte Juli im Kabinett beschlossen werden. Hintergrund: eine prognostizierte Haushaltsl\u00fccke von 34 Milliarden Euro f\u00fcr 2027.<\/p>\n<p>Auch in der EU-Agrarpolitik zeichnen sich Einschnitte ab. Deutschland will den EU-Haushalt ab 2028 deutlich k\u00fcrzen \u2013 mit m\u00f6glichen Einbu\u00dfen von \u00fcber 20 Prozent f\u00fcr die Landwirtschaft. Branchenverb\u00e4nde fordern dagegen mehr Geld f\u00fcr die Transformation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gleichzeitig drohen strengere Regeln gegen Greenwashing \u2013 und Millionen Verpackungen k\u00f6nnten im M\u00fcll landen. 70 Prozent weniger B\u00fcrokratie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62936,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,1300,2727,22,22285,867,1017,2523,22286],"class_list":["post-62935","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-eu-regeln","tag-eu-richtlinie","tag-europaeische-union","tag-greenwashing-verbot","tag-millionen","tag-nachhaltigkeitsberichte","tag-umweltwerbung","tag-verpackungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62935"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62935\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62936"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}