{"id":65511,"date":"2026-07-09T11:47:10","date_gmt":"2026-07-09T11:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/65511\/"},"modified":"2026-07-09T11:47:10","modified_gmt":"2026-07-09T11:47:10","slug":"nach-nato-gipfel-jetzt-geht-es-um-die-europaeisierung-der-nato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/65511\/","title":{"rendered":"Nach NATO-Gipfel: &#8222;Jetzt geht es um die Europ\u00e4isierung der NATO&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/trump-5116.jpg\" alt=\"Donald Trump\" title=\"Donald Trump | EPA\"\/><\/p>\n<p>                    Interview<\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.07.2026 \u2022 13:35 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Europ\u00e4er und Kanadier haben verstanden, dass sie die Europ\u00e4isierung der NATO vorantreiben m\u00fcssen, sagt die Sicherheitsexpertin Stefanie Babst im Interview. Denn Trump werde auch nach dem Gipfel in Ankara weiter f\u00fcr Unordnung sorgen.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">tagesschau.de: Der NATO-Gipfel begann mit einer Tirade von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen die NATO-Verb\u00fcndeten und endete mit einer demonstrativen Geste der Vers\u00f6hnung. Sogar von Liebe war da seitens Trump die Rede, und Bundeskanzler Friedrich Merz pries den Geist von Ankara. Wie bringen Sie diese Widerspr\u00fcche zusammen &#8211; und was bleibt davon in der Substanz?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Stefanie Babst: Mir scheint, dass wir von zwei Gipfeln reden. Einmal von einem Gipfel, auf dem Trump in seiner sehr typischen Art Drohungen ausgesprochen hat, beispielsweise erneut gegen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/nato-gipfel-trump-groenland-100.html\" title=\"Trump sorgt beim NATO-Gipfel mit neuer Gr\u00f6nland-Aussage f\u00fcr \u00c4rger\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gr\u00f6nland<\/a>, verschiedene Mitglieder der NATO wie <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-spanien-102.html\" title=\"US-Pr\u00e4sident Trump will Handel mit Spanien einstellen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanien<\/a> abgestraft und allgemein Kritik an den Verb\u00fcndeten ge\u00fcbt hat. Aber das ist alles der Tatsache geschuldet, dass Trump in erster Linie an seine eigene Heimatfront denkt, also seine innenpolitischen Unterst\u00fctzer, die Make-America-Great-Again-Basis anspricht. Und das erinnert an den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-rede-davos-100.html\" title=\"Trump-Rede in Davos: Eine unerwartete Wendung und alte Vorw\u00fcrfe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltwirtschaftsgipfel von Davos<\/a> in diesem Januar, wo er es im Vorfeld \u00e4hnlich gemacht hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und dann gab es den zweiten Gipfel, und das ist der, der in Form der Sitzung des Nordatlantikrates stattfand, wo es diverse Ank\u00fcndigungen zu nationalen Verteidigungsausgaben gab, die erh\u00f6ht werden, und zu konkreten R\u00fcstungsprojekten, auf die sich die Verb\u00fcndeten geeinigt haben. Erw\u00e4hnenswert ist auch, dass sich die Verb\u00fcndeten zusammen, auch die USA, darauf verst\u00e4ndigt haben, die Ukraine mittel- und langfristig weiter zu unterst\u00fctzen. Und das ist das, was z\u00e4hlt, worauf wir unser Augenmerk legen sollten.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/babst-100.jpg\" alt=\"Stefanie Babst\" title=\"Stefanie Babst | Stefanie Babst\"\/><\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p>        Stefanie Babst ist Politikberaterin und Publizistin. Von 2006 bis 2012 war sie stellvertretende beigeordnete Generalsekret\u00e4rin der\u00a0Public Diplomacy Division\u00a0der NATO und damit zu dieser Zeit rangh\u00f6chste Deutsche im Generalsekretariat der Allianz.<\/p>\n<p>    &#8222;M\u00fcssen NATO-EU-Beziehungen in Angriff nehmen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">tagesschau.de: Wenn Trump aber trotzdem so wankelm\u00fctig bleibt, wie wir es in der Zeit seit seinem Wahlsieg erlebt haben, und sich die NATO nicht darauf verlassen kann, dass dieses Gef\u00fchl der &#8222;Liebe&#8220; anh\u00e4lt: Hat sie dann mit diesem Gipfel und in der Zeit seit der R\u00fcckkehr Trumps die richtigen Ma\u00dfnahmen getroffen, um notfalls ohne die USA abschreckungsf\u00e4hig zu sein?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Babst: Ich habe den Eindruck, dass die europ\u00e4ischen Mitglieder der NATO und auch Kanada nun wirklich verstanden haben: Jetzt geht es um die Europ\u00e4isierung der NATO. Sie muss vorangetrieben werden. Der immer wieder zitierte europ\u00e4ische Pfeiler ist ja ein Konzept, das bis dato nicht inhaltlich ausgef\u00fcllt worden ist. F\u00fcr ihn gibt es keine verbindliche Definition. Die Verb\u00fcndeten m\u00fcssen ihn nun mit Leben f\u00fcllen &#8211; trotz der Disruptionen, die aus Washington kommen und mit all den Unw\u00e4gbarkeiten, die Trump im Laufe des Weges weiter produzieren wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber die Grundausrichtung ist jetzt sehr deutlich: Die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten wollen mehr f\u00fcr ihre Verteidigung tun. Mit der Ank\u00fcndigung, gemeinsame R\u00fcstungsprojekte umzusetzen und auch mehr Geld in die Hand zu nehmen, ist es jedoch nicht getan. Sie m\u00fcssen jetzt in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten andere wesentliche Aspekte des europ\u00e4ischen Pfeilers z\u00fcgig umsetzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dazu geh\u00f6rt in meinen Augen vor allen Dingen das Thema milit\u00e4rische Mobilit\u00e4t. Das ist ein Thema, dem wenig Beachtung geschenkt wird. Aber es ist ganz wichtig, dass hier weitere Fortschritte unternommen werden, damit wir \u00fcberhaupt Truppen innerhalb Europas von A nach B verschieben k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt ebenfalls die NATO-Kommandostruktur. Hier muss der europ\u00e4ische Fu\u00dfabdruck noch sehr viel st\u00e4rker werden. Und das Thema der eigenen milit\u00e4rischen \u00dcbungen, das ganze Trainingsprogramm, muss weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Letztendlich m\u00fcssen die Nationen auch die NATO-EU-Beziehungen in Angriff nehmen. Beide Organisationen verbindet eine strategische Partnerschaft. Aber es gibt auf beiden Seiten nach wie vor sehr viele Blockaden und Doppelstrukturen. Hier wird eine intensive konzeptionell-politische Arbeit gefragt sein, um das Verh\u00e4ltnis zwischen den beiden Organisationen auf ein neues Niveau zu heben.<\/p>\n<p>    &#8222;M\u00fcssen die NATO nicht neu erfinden&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">tagesschau.de: Ist die NATO denn trotzdem der richtige Rahmen noch daf\u00fcr, f\u00fcr die St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Verteidigung? Oder muss man nicht auch parallel zumindest in anderen Strukturen denken?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Babst: Nein, die NATO ist und bleibt der richtige Rahmen. Und auch wenn wir uns die NATO eines Tages ohne Amerika denken oder nur mit einer sehr reduzierten Rolle, dann bleibt in der NATO ein gro\u00dfes Geflecht von absolut wichtigen milit\u00e4rischen, aber auch politischen Strukturen. Die m\u00fcssen wir jetzt nicht neu erfinden oder seitens der Europ\u00e4ischen Union neu entwickeln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber die Europ\u00e4er und Kanadier m\u00fcssen sich innerlich einen Schutzmantel anziehen, um sich gegen die Disruptionen von Trump zu wappnen. Er wird auch k\u00fcnftig kontroverse Themen weiter auf die Tagesordnung bringen, ob wir es wollen oder nicht. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise Gr\u00f6nland.<\/p>\n<p>    &#8222;JEF weiter entwickeln&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">tagesschau.de: Sie haben ja vor einiger Zeit schon auf die Joint Expeditionary Force hingewiesen als eine M\u00f6glichkeit, milit\u00e4rische Zusammenarbeit im europ\u00e4ischen oder auch transatlantischen Rahmen zu vertiefen. Was schwebt Ihnen da vor?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Babst: Die Joint Expeditionary Force (JEF) ist eine vor zw\u00f6lf Jahren gebildete Abschreckungs- und Verteidigungstruppe, gef\u00fchrt von Gro\u00dfbritannien, der mittlerweile zehn Mitgliedstaaten angeh\u00f6ren. Sie ist rein europ\u00e4isch und hat auch die Ukraine als besonderen Partner aufgenommen. Diese Gruppe kann man mit ihren F\u00e4higkeiten, ihren eigenen Kommandostrukturen und \u00dcbungsprogrammen insbesondere im Ostseeraum und in der Arktis sehr gut nutzen, um sie weiter zu entwickeln, quasi den europ\u00e4ischen Pfeiler der NATO mit Leben zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ich finde es positiv, dass die kanadische Regierung erkl\u00e4rt hat, dass sie ein Interesse hat, dieser Gruppe beizutreten. Denn das w\u00fcrde letztendlich bedeuten, dass sich Kanada als transatlantischer Link nicht nur r\u00fcstungspolitisch an Europa koppelt, sondern auch ganz praktisch milit\u00e4risch mit F\u00e4higkeiten, mit milit\u00e4rischem Personal. Die Frage, die dann noch im Raume steht, ist, wie man diese Gruppe noch weiter ausbauen k\u00f6nnte und ob sich beispielsweise Deutschland vorstellen k\u00f6nnte, sich an der Gruppe zu beteiligen, oder auch Polen oder sogar Frankreich. Aber die JEF ist f\u00fcr mich ein ganz wichtiger milit\u00e4rischer Kern des europ\u00e4ischen Pfeilers in der NATO.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/helikopter-jef-100.jpg\" alt=\"Die finnische K\u00fcstenwache bei einer \u00dcbung des Joint Expeditionary Force.\" title=\"Die finnische K\u00fcstenwache bei einer \u00dcbung des Joint Expeditionary Force. | AFP\"\/><\/p>\n<p>Joint Expeditionary Force<\/p>\n<p>        Die Joint Expeditionary Force (JEF) &#8211; zu deutsch: Gemeinsame Expeditionsstreitkr\u00e4fte &#8211; ist ein 2014 gegr\u00fcndeter milit\u00e4rischer Zusammenschluss von zehn nordeurop\u00e4ischen Staaten: D\u00e4nemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Schweden &#8211; und dem Vereinigte K\u00f6nigreich, das als Initiator der Gruppe die F\u00fchrung inne hat. <\/p>\n<p>JEF ist nicht Teil von NATO oder der EU. Bislang wurde sie unter anderem zur \u00dcberwachung kritischer Infrastruktur sowie zur Verst\u00e4rkung der Pr\u00e4senz im Ostsee- und Nordseeraum aktiviert.\n    <\/p>\n<p>    Was die Europ\u00e4er in Sachen Iran auch z\u00f6gern l\u00e4sst<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">tagesschau.de: Ein anderes Thema bleibt sicherlich auch Iran. Was sollte die NATO tun, wenn es zwischen USA und Iran nicht zu einer tragf\u00e4higen \u00dcbereinkunft kommt? Sollte sie bei ihrer bisherigen Linie bleiben? Oder gibt es Dinge, die sie tun kann, um in dieser Krisenregion zu mehr Stabilit\u00e4t beizutragen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Babst: Die NATO hat zwar nicht als Organisation, aber ihre einzelnen Mitglieder haben die M\u00f6glichkeit, diplomatisch Druck auszu\u00fcben auf das Regime in Teheran. Sie hat die M\u00f6glichkeit, mit den Anrainerstaaten in der Golfregion \u00fcber die Lage in der Region zu reden. Diese diplomatischen M\u00f6glichkeiten w\u00fcrde ich nicht untersch\u00e4tzen. Und das milit\u00e4rische Mittel, um beispielsweise die Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus abzusichern, sollte am Ende dieser Gedankenkette stehen und nicht am Anfang.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wir m\u00fcssen uns auch dar\u00fcber im Klaren sein, dass alle F\u00e4higkeiten, die vielleicht irgendwann in eine m\u00f6gliche Absicherungsoperation maritimer Art in der Stra\u00dfe von Hormus einflie\u00dfen k\u00f6nnten, uns dann fehlen, um maritime Abschreckung und Verteidigung in der arktischen Region, im Ostseeraum oder im Atlantik zu unternehmen. Noch haben wir nicht so \u00fcppige milit\u00e4rische Mittel, um verschiedene Schaupl\u00e4tze zu best\u00fccken. Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum etliche Mitgliedstaaten zur\u00fcckhaltend sind in ihrer Bereitschaft, maritime Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Eckart Aretz, tagesschau.de. F\u00fcr die schriftliche Fassung wurde das Interview angepasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Interview Stand: 09.07.2026 \u2022 13:35 Uhr Europ\u00e4er und Kanadier haben verstanden, dass sie die Europ\u00e4isierung der NATO vorantreiben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65512,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,22,957,41,669],"class_list":["post-65511","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-interview","tag-nato","tag-trump"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65511\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}