{"id":66801,"date":"2026-07-12T11:05:13","date_gmt":"2026-07-12T11:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/66801\/"},"modified":"2026-07-12T11:05:13","modified_gmt":"2026-07-12T11:05:13","slug":"daimler-truck-warnt-vor-risiken-fuer-europaeische-nutzfahrzeugindustrie-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/66801\/","title":{"rendered":"Daimler Truck warnt vor Risiken f\u00fcr europ\u00e4ische Nutzfahrzeugindustrie &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr die Chefin von Daimler Truck, Karin R\u00e5dstr\u00f6m, ist die Existenz der Nutzfahrzeugindustrie in Europa in Gefahr. \u201eWenn die CO\u2082-Regulierung unver\u00e4ndert bleibt, setzt Europa die Wettbewerbsf\u00e4higkeit seiner Nutzfahrzeugindustrie aufs Spiel\u201c, sagte R\u00e5dstr\u00f6m im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Sie glaube nicht, dass die Politik die Dringlichkeit verstanden habe. R\u00e5dstr\u00f6m ist derzeit auch Vorsitzende des Nutzfahrzeug-Ausschusses des Verbands europ\u00e4ischer Automobilhersteller (Acea).\u00a0Um die Klimaziele der EU zu erreichen, gibt es Vorgaben f\u00fcr neue schwere Nutzfahrzeuge. So m\u00fcssen deren CO\u2082-Emissionen zum Beispiel bis 2030 um 43 Prozent im Vergleich zu 2019 sinken. Schwere Nutzfahrzeuge sind nach Angaben der EU-Kommission f\u00fcr mehr als 25 Prozent der Treibhausgasemissionen des Stra\u00dfenverkehrs in der EU verantwortlich und machen mehr als sechs Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen aus.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Um 43 Prozent an Einsparungen zu erzielen, m\u00fcssten R\u00e5dstr\u00f6ms Rechnung zufolge etwa 35 Prozent aller neu zugelassenen Lkw in Europa 2030 batterieelektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden. Die Herausforderung sei, dass 2025 gerade einmal zwei Prozent aller schweren Lkw in Europa elektrisch waren. Von zwei Prozent im Jahr 2025 auf 35 Prozent im Jahr 2030 zu gelangen, sei \u201eeine wirklich gro\u00dfe Herausforderung\u201c.\u00a0F\u00fcr jeden verfehlten Prozentpunkt m\u00fcsse Daimler Truck etwa 120 Millionen Euro zahlen. \u201eF\u00fcr die europ\u00e4ische Nutzfahrzeugindustrie h\u00e4tte das also existenzielle Folgen\u201c, sagte R\u00e5dstr\u00f6m. \u201eWenn wir die Ziele zum Beispiel um zehn Prozentpunkte verfehlen, verdienen wir mit dem Segment Mercedes-Benz Trucks praktisch kein Geld mehr.\u201c\u00a0Zum Vergleich: 2025 erzielte das Segment ein operatives Ergebnis (Ebit) von 698 Millionen Euro. 2024 hatte Mercedes-Benz Trucks noch ein Ebit von 922 Millionen Euro erzielt. Bei Ums\u00e4tzen von grob 20 Milliarden Euro in beiden Jahren. Mercedes-Benz Trucks ist Firmenangaben zufolge unter der Marke Mercedes-Benz in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika aktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die Chefin von Daimler Truck, Karin R\u00e5dstr\u00f6m, ist die Existenz der Nutzfahrzeugindustrie in Europa in Gefahr. \u201eWenn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66802,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[9073,3125,13,14,384,8050,385,160],"class_list":["post-66801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-auto-mobil","tag-automobilindustrie","tag-europaeisch","tag-europaeische","tag-leserdiskussion","tag-nutzfahrzeuge","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66801\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}