{"id":6714,"date":"2026-04-08T15:31:21","date_gmt":"2026-04-08T15:31:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/6714\/"},"modified":"2026-04-08T15:31:21","modified_gmt":"2026-04-08T15:31:21","slug":"europaeische-oelaktien-haben-am-mittwoch-einen-teil-ihrer-kraeftigen-gewinne-seit-beginn-des-iran-kr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/europa\/6714\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische \u00d6laktien haben am Mittwoch einen Teil ihrer kr\u00e4ftigen Gewinne seit Beginn des Iran-Kr"},"content":{"rendered":"<p>Europ\u00e4ische \u00d6laktien haben am Mittwoch einen Teil ihrer kr\u00e4ftigen Gewinne seit Beginn des Iran-Kriegs abgegeben.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung einer zweiw\u00f6chigen Feuerpause zwischen den USA und dem Iran sorgte f\u00fcr einen deutlichen R\u00fcckgang der seit Ende Februar stark gestiegenen \u00d6lpreise.<\/p>\n<p>In London b\u00fc\u00dften die Aktien von BP GB0007980591 7,9 Prozent ein, w\u00e4hrend Shell GB00BP6MXD84 um 6,7 Prozent nachgaben. Letztgenanntes Unternehmen hatte am Morgen ein laut Jefferies stark verlaufenes Raffinerie- und Handelsgesch\u00e4ft gemeldet. Von RBC hie\u00df es, dass Shells deutlicher Aufbau des Betriebskapitals &#8222;das derzeit beispiellose Umfeld widerspiegelt&#8220;.<\/p>\n<p>Das half im aktuellen Umfeld jedoch nur wenig, zumal die europ\u00e4ische \u00d6l- und Gasbranche, der Stoxx Europe 600 Oil &amp; Gas EU0009658780 seit dem Kriegsbeginn in Nahost um rund 15 Prozent zugelegt hatte. Die Aktienm\u00e4rkte insgesamt hatten dagegen im selben Zeitraum in dem von hohen Unsicherheiten gepr\u00e4gten geopolitischen Umfeld deutlich nachgegeben.<\/p>\n<p>Entsprechend deutlich b\u00fc\u00dften auch andere \u00d6lwerte in Europa ein. Im EuroStoxx sackten Totalenergies FR0000120271 und Eni IT0003132476 an das Ende des Leitindexes der Euroregion. Die franz\u00f6sische \u00d6laktie gab um 6,6 Prozent nach, die italienische sank um 8,7 Prozent. In Oslo sackten Equinor NO0010096985 sogar um knapp 13 Prozent ab.<\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr ein Fass (159 Liter) \u00d6l der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war am Morgen um bis zu 16 Prozent auf 91,70 US-Dollar gefallen. Zuletzt lag er mit etwas \u00fcber 95 Dollar noch rund 13 Prozent unter dem Niveau vom Vortag.<\/p>\n<p>Grund ist, dass sich die USA und der Iran kurz vor dem Ablauf des j\u00fcngsten Ultimatums von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe geeinigt hatten. Dazu geh\u00f6rt auch die \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus, die von zentraler Bedeutung f\u00fcr den weltweiten \u00d6l- und Gashandel ist.<\/p>\n<p>Die Blockade dieser Meeresenge und die damit einhergehende Verknappung hatte die \u00d6lpreise im vergangenen Monat in die H\u00f6he schie\u00dfen lassen &#8211; und dadurch auch die Aktienkurse der \u00d6l-Konzerne. &#8222;Die OPEC-Staaten haben im M\u00e4rz so wenig \u00d6l in einem Monat gef\u00f6rdert wie zuletzt im August des Jahres 1990. Das war w\u00e4hrend des Golfkrieges&#8220;, kommentiert etwa Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.<\/p>\n<p>An diesem Mittwoch nun sei der Roh\u00f6lpreis nicht nur gesunken, &#8222;er ist regelrecht abgest\u00fcrzt, als die Risikopr\u00e4mie wieder herausgerechnet wurde&#8220;, schrieb Marktexperte Stephen Innes. Denn nachdem Washington durch den zweiw\u00f6chigen Waffenstillstand die drohende Eskalation nun entsch\u00e4rft hat, habe der \u00d6lpreis &#8222;seine Funktion als Instrument globaler Angst&#8220; vorerst wieder verloren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europ\u00e4ische \u00d6laktien haben am Mittwoch einen Teil ihrer kr\u00e4ftigen Gewinne seit Beginn des Iran-Kriegs abgegeben. 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